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Aktuelle Meldungen

Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

Rennende Sanitäter

Das am vergangenen Mittwoch veröffentlichte Papier des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) zur Situation in den Kliniknotaufnahmen löst unter Fachleuten starken Widerspruch aus. „Das Papier bildet die Realität in den Notaufnahmen nicht ab“, kritisiert Professor André Gries (Foto), Ärztlicher Leiter der zentralen Notaufnahme am Uniklinikum Leipzig. „Dafür ist die verwendete Methodik völlig unzureichend“, warnt der Experte von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). „Notaufnahmen leisten unverzichtbare Arbeit zum Wohl der Patienten. Die Qualität geht regelmäßig über das hinaus, was die Notfallversorgung der niedergelassenen Ärzte leisten kann“, betont Professor Stefan Schwab, Präsident der DIVI.

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Jens-Christian Schwindt (links) und Hans Härting (rechts)

Auf der Intensivstation kann eine falsche Entscheidung schnell zum Tod oder zur dauerhaften Behinderung des Patienten führen. „Jeden Tag arbeiten Ärzte und Pflegekräfte hier an einer kritischen Grenze. Die Intensivmedizin ist ein Hochrisikobereich“, sagt Dr. Jens-Christian Schwindt (Foto links), Gründer der Firma SIMCharacters, die Simulationstrainings für Teams pädiatrischer Intensivstationen anbietet. Der langjährige Oberarzt einer solchen Station ist überzeugt, dass Mediziner in Sachen Sicherheitskultur viel von Piloten lernen können. „Die Luftfahrt galt früher auch als Hochrisikobranche, heute steht sie für höchste Sicherheit“, so Schwindt. Gemeinsam mit Flugkapitän Hans Härting (Foto rechts) wird der Arzt zum Auftakt des Jahreskongresses der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in einer Keynote-Lecture die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Intensivstation und Cockpit diskutieren. Unter dem Titel „Das Team ist alles – in der Luft und am Boden!“ werben sie für eine neue Sicherheitskultur an Krankenhäusern. Der Kongress findet vom 6. bis 8. Dezember in Leipzig statt.

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Läufer im winterlichen Park

Gemeinsam Laufen für den guten Zweck: Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) ruft alle sportinteressierten Teilnehmer des DIVI-Kongresses zum Charity-Lauf auf. Wer an dem lockeren Frühstückslauf über fünf Kilometer am 7. Dezember teilnimmt, tut damit nicht nur etwas für seine Fitness. „Jeder Läufer kann mit einer Spende den Verein Kinderhilfe Organtransplantation unterstützen“, erklärt Professor Christian Schmidt, Schirmherr des diesjährigen Laufs und selbst ein passionierter Läufer. Schmidt ist Chirurg, Ärztlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Rostock. Als Dankeschön gibt es für alle Teilnehmer ein DIVI-Laufshirt. Der sportliche Ehrgeiz wird belohnt: Die schnellsten drei Läufer erhalten Tickets für den DIVI-Kongress 2018. Melden Sie sich jetzt für den „DIVI Walk & Run“ unter Angabe Ihrer T-Shirt-Größe per E-Mail an: divi2017@kit-group.org

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Prof. Dr. Elke Muhl

Ein Rest Unsicherheit blieb, als Professor Ulf Linstedt vor drei Jahren externe Ärzte und Pflegekräfte in seiner Klinik empfing. Einen Tag lang sollten sie die Abläufe auf der Intensivstation kritisch unter die Lupe nehmen. „Ich wusste, dass wir nicht grottenschlecht waren“, erzählt der Chefarzt für Anästhesie am Diakonissenkrankenhaus und am Malteser Krankenhaus St. Franziskus in Flensburg. Aber würden die Fachleute womöglich doch ernsthafte Mängel entdecken? „Intensivmedizin ist so komplex, dass man im Alltag leicht etwas übersieht“, sagt der leitende Notarzt. Ulf Linstedt und sein Team haben deshalb an einem sogenannten Peer Review teilgenommen. Das ist ein einzigartiges Verfahren des Qualitätsmanagements, das die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) mitentwickelt hat. „Unser Ziel ist es, die medizinische und pflegerische Qualität auf Intensivstation nicht nur zu sichern, sondern zu heben“, erklärt Professorin Elke Muhl (Foto), Vorsitzende der Nationalen Steuerungsgruppe für das Verfahren bei der DIVI. „Dafür lohnt es sich, wenn sich Ärzte und Pflegekräfte von Fachkollegen in die Karten schauen lassen.“ Über ihre Erfahrungen und die Qualitätsindikatoren im Peer Review-Verfahren wird Elke Muhl beim Jahreskongress der DIVI berichten, der vom 6. bis 8. Dezember in Leipzig stattfindet.

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Moritzbastei

Kongresszeit ist Netzwerkzeit. Die passende Gelegenheit zum Austausch mit Freunden und Kollegen bietet das Get-together am zweiten Abend des DIVI-Kongresses in Leipzig. Am 7. Dezember lädt die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) alle Kongress-Teilnehmer ab 19.30 Uhr in die historischen Gemäuer der Moritzbastei ein. Das lockere Netzwerken bei Musik und Buffet ist ein fester Bestandteil des Kongresskalenders und das ideale Event, um neue Kollegen kennenzulernen. „Unser Get-together hat Tradition. Ich freue mich auf das besondere Ambiente der Bastei und einen entspannten Tagesausklang abseits des vollen Kongresskalenders”, sagt Professor Stefan Kluge, wissenschaftlicher Leiter des Kongressprogramms. Sichern Sie sich schon jetzt online Ihr Ticket.

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Tel.: 030 / 40 00 56 07
Fax: 030 / 40 00 56 37
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