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DIVI-Forschungspreis

Der DIVI-Forschungspreis ist auch bekannt als Posterwettbewerb und wird jährlich im Rahmen des DIVI-Kongresses verliehen.

Als wissenschaftliche Fachgesellschaft möchten wir der methodischen Diskussion einen höheren Stellenwert einräumen. Deshalb werden als Abstract eingereichte Arbeiten mehr in den Mittelpunkt des Kongresses gerückt und höher bewertet.

Die jeweils vier besten Abstracts aus den Bereichen klinische- und experimentelle Medizin werden von einer Expertenjury vor dem Kongress bewertet und ausgewählt. Die beiden Sieger erhalten 4.000 Euro, die zweiten 2.000 Euro und die Plätze 3 und 4 je 1.000 Euro. Die Preise werden in der Eröffnungsveranstaltung am ersten Kongresstag verliehen. Die Abstracteinreichung öffnet im Frühjahr 2026.

1. Platz beim Forschungspreis experimentelle Medizin der DIVI

Carlotta Neef, RWTH Aachen University

„MIF-Inhibition reduziert die kardiale Apoptose nach Polytrauma”

1. Platz beim Forschungspreis "Klinische Forschung" der DIVI

Johanna Watson, Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care, Universitätsklinikum der RWTH Aachen

Pharmazeutische Visite in der Intensivmedizin: FASTHUG-MAIDENS reduziert Organversagen – Eine retrospektive Prä-Post-Vergleichsstudie

Forschungsförderung im Bereich der intensiv- und notfallmedizinischen Gesundheitsfachberufe

Die DIVI Stiftung vergibt im Rahmen des DIVI-Kongresses 2025 eine Forschungsförderung in Höhe von 5.000 Euro ausschließlich für Personen aus den Gesundheitsfachberufen. Dazu zählen insbesondere Berufe im Gesundheitswesen, der Gesundheitsförderung, der medizinischen Therapie und Diagnostik sowie der Rehabilitation. Ärztinnen und Ärzte sind von der Bewerbung ausgeschlossen. Der Preis wird als einmalige finanzielle Zuwendung zur Unterstützung von klinischen und wissenschaftlichen Projekten in der Intensiv- und Notfallmedizin vergeben. 

Die finanzielle Zuwendung des Stipendiums dient als Beitrag für Sachmittel und/oder Aufwendungen zur Implementierung und Realisation von wissenschaftlichen Aktivitäten in den Gesundheitsfachberufen. Bewerber sollten Mitglied der DIVI oder einer medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaft sein, die Intensiv- und/oder Notfallmedizin als einen der fachlichen Schwerpunkte ausweist.

Über die Stipendienvergabe entscheidet ein Komitee der DIVI Stiftung.

Bisherige Gewinner

2025

Denise Schindele, M.Sc.

Das geriatrische Syndrom Frailty - ein Risikofaktor für die Wiederaufnahme auf die Intensivstation. Eine Mixed-Methods-Studie.

Ludwigsburg

2018

David Häske, MSc MBA
"Empirische Analyse zu Maßnahmen durch Notfallsanitäter"

2017

Prof. Dr. Dietlind Tittelbach-Helmrich
"Delegation ärztlicher Leistung in der Notaufnahme"

Forschungsförderpreis Patientensicherheit 2026 von DIVI und Philips 

Die Steigerung der Sicherheit der uns anvertrauten Patienten ist eine der drängendsten aktuellen Herausforderungen. Daher lobt die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) – unterstützt von der Philips GmbH – den Forschungsförderpreis Patientensicherheit 2026 aus. Wachsende Resilienz, verbesserte Lehr- und Ausbildungskonzepte, optimierte Team-Zusammenarbeit, innovative Versorgungsstrukturen, schonendere diagnostische und therapeutische Methoden, sinnvolle Maßnahmen der Digitalisierung und patientenzentrierte Nutzung von Daten bieten das Potenzial, unsere Arbeit für die Patienten sicherer zu machen, oder Komplikationen und „unbemerkte“ Verschlechterungen, früh zu erkennen oder gezielter reagieren zu können. Eine wissenschaftliche Begleitung solcher Vorhaben soll mit diesem Preis gefördert werden. Dotiert ist der Preis mit 7.500 Euro. Deadline ist der 15. August 2026.

Der Preis steht Medizinern und allen Gesundheitsfachberufen offen, deren klinisch orientierte – gerne auch interprofessionelle – Forschungsvorhaben und -projekte zur Verbesserung der Patientensicherheit in der Intensivmedizin oder Notfallmedizin im D-A-CH-Bereich beitragen möchten.

Wer kann sich bewerben?

Der Preis steht Medizinern und allen Gesundheitsfachberufen offen, deren klinisch orientierte – gerne auch interprofessionelle – Forschungsvorhaben und -projekte zur Verbesserung der Patientensicherheit in der Intensivmedizin oder Notfallmedizin im D-A-CH-Bereich beitragen möchten.

Bewerbungsvoraussetzungen
  • DIVI-Mitgliedschaft von Erst- und Senior-Antragsteller (ggf. Mentor*)
  • Keine Förderung des (Teil-)Projekts durch andere Drittmittel (DFG, BMBF, u.ä.) genehmigt oder beantragt
  • Projekt(teil) ist geplant, aber noch nicht durchgeführt
  • Ethikvotum eingereicht, Ausschüttung des Preisgeldes nur, wenn das Projekt mit positivem Ethikvotum bewertet wurde (sofern ein Ethikvotum erforderlich ist)
  • Antragsinhalt
    • Projektbeschreibung (Hintergrund, Ziele, Arbeitsplan, Zeitplan und Methodik), Umfang maximal 10 Seiten (12pt, 1-zeilig)
    • Lebenslauf des Erst-Antragstellers und ggf. des Mentors*
    • Publikationsliste des Erst-Antragstellers und ggf. des Mentors
    • Schreiben mit Zustimmung der Klinik- /Abteilungsleitung
    • Darstellung der Arbeitsanteile der Antragsteller
  • Teilnahme der Preisträgerin bzw. des Preisträgers an der Eröffnungsveranstaltung beim jeweiligen Jahreskongress der DIVI
  • Einreichung des Antrags bis spätestens 15. August 2026 bei Volker Parvu, Geschäftsführer der DIVI (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.)
Förderkriterien
  • Relevanz und Innovation
  • Effektivität und Impact
  • Machbarkeit
  • Nachhaltigkeit und Generalisierbarkeit
  • Formale Gestaltung
Förderumfang
  • 7.500 € für den Preisträger
  • Kostenlose Teilnahme am DIVI25, dem Jahreskongress der DIVI, vom 2. bis 4. Dezember 2026 in Hamburg, für die Erstautoren der drei erstplatzierten Arbeiten
  • Präsentation der Ergebnisse des geförderten Projekts beim folgenden DIVI-Kongress
  • Mentor: Ein Mentor ist sinnvoll, sofern der Antragsteller noch über eine geringe wissenschaftliche Erfahrung verfügt
Preisverleihung

    Die Bewertung der Unterlagen erfolgt durch einen vom DIVI-Präsidium benannten wissenschaftlichen Beirat. Die Entscheidung für oder gegen eine Förderung trifft das Präsidium auf Grundlage der Empfehlungen dieses Beirates. Das Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro stiftet Philips. Die Preisverleihung findet im Rahmen des DIVI-Kongresses in Hamburg statt.

    Bisherige Gewinner

    2025

    Frau Dr.
    Janina Soler Wenglein

    TRI Ped: Triangles in pediatric emergency care
    Das pädiatrische Beurteilungsdreieck (PAT) und das Acute Concern Triangle (ACT) als Prädiktoren für schwere Krankheitsverläufe bei pädiatrischen Patient:innen

    Evangelisches Klinikum Bethel, Bielefeld

    Valerius-Preis

    Auf dem DIVI-Kongress 2013 wurde zum ersten Mal der Valerius-Preis für den besten Beitrag aus der Gruppe der Gesundheitsberufe verliehen. Die Jury setzt sich zusammen aus den Sprechern der DIVI-Sektion „Pflegeforschung und Pflegequalität“, der Sektion „Physiotherapie“ sowie aus zwei weiteren wissenschaftlich erfahrenen Pflegenden. Der Preis umfasst einen Förderbeitrag über 1.500 Euro.

    Mit der Namensgebung wird eine herausragende pflegerische Persönlichkeit geehrt, die mit Pioniergeist den Grundstein der heutigen Fachweiterbildungen legte. Therese Valerius entwickelte ein Weiterbildungskonzept und eröffnete 1972 an der Uniklinik Mainz den ersten Weiterbildungslehrgang "Anästhesie und Intensivtherapie".

    Bisherige Gewinner 

    2024/2025

    Katrin Ingrid Witt

    Nonverbale Kommunikation in der Intensivmedizin aus interprofessioneller Sicht

    (DIVI 1/2024)
    Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannheil, Bochum

    2018/2019

    Maria Brauchle, Diplom-Gesundheits- und Krankenpflegerin
    "Dafür bist Du (NICHT) zu klein! Kinder als Besucher auf Intensivstationen"

    2016/2917

    Norbert Schwabbauer, Silke Klarmann und Dr. Jens Geiseler
    „Stellenwert der Atmungs- und Physiotherapie im Weaning“

    2014/2015

    Anja Kany
    "Pflegerelevante Aspekte bei erhötem Hirndruck"

    Sylvia Köppen
    "Sedierungs- und Analgesie-Scores zur Optimierung der Intensivqualität"

    2012/2013

    Ricki Nusser-Müller-Busch, MSc
    "Schluckstörungen auf der Intensivstation: Atmen und Schlucken eine vitale Beziehung"