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Aktuelle Meldungen

Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

Führende Fachgesellschaften für Intensivmedizin in Deutschland haben eine gemeinsame Erklärung zur Behandlung von COVID-19-Patienten verfasst. Die fünf Verbände reagieren damit auf die Kritik einzelner Ärzte, wonach die Intubation und Beatmung von COVID-19-Patienten angeblich eine zweifelhafte Therapie sei. „Die Behauptungen könnten durch die bislang vorliegenden, wissenschaftlichen Daten nicht belegt werden“, heißt es in der Veröffentlichung.

Die Erklärung im Wortlaut:

"Die ,Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin' (DGAI), der ,Berufsverband Deutscher Anästhesisten' (BDA), die ,Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin' (DGP), die ,Deutsche Gesellschaft für internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin' (DGIIN) und die ,Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin' (DIVI) vertreten gemeinsam den überwiegenden Teil der deutschen Intensivmedizin und stellen fest:

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Arzt am Schreibtisch

Wie erkennt und behandelt man Patienten mit Sepsis-assoziierter Disseminierter Intravasaler Coagulopathie (DIC) auf der Intensivstation? Mit dieser Thematik setzt sich die SepNet-Studiengruppe in einer Umfrage auf Initiative der Universitätskliniken München und Essen auseinander. Besonders aktuell ist die Umfrage im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie: Vermehrt wurden hohe D-Dimer-Werte und ein Verdacht auf DIC bei COVID-19 Fällen festgestellt, wobei auch die Frage nach der idealen medikamentösen Thromboseprophylaxe bzw. Antikoagulation aufgeworfen wird. Nehmen Sie jetzt online an der Umfrage teil, um die wissenschaftliche Auswertung voranzutreiben.

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Teamwork

Bewerben lohnt sich: Auch in diesem Jahr werden von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sowie der DIVI-Stiftung Förderstipendien in Höhe von insgesamt 31.000 Euro vergeben, mit denen klinische, wissenschaftliche und experimentelle Projekte sowie Gesundheitsfachberufe unterstützt werden. Der DIVI-Forschungspreis umfasst eine Förderung von 16.000 Euro für die besten Abstracts. Die Aktivitäten von Nachwuchswissenschaftlern werden mit 10.000 Euro gefördert. Projekte im Bereich der Gesundheitsfachberufe werden mit 5.000 Euro unterstützt. Verliehen werden die Preise im Rahmen des DIVI-Kongresses vom 2. bis 4. Dezember in Hamburg. Wir stellen die Auszeichnungen kurz vor:

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Professor Janssens

Schrittweise einen neuen Alltag zu entwickeln – dies ist das Ziel eines Konzeptpapiers des Bundesgesundheitsministeriums (BGM). Mitgewirkt hat bei dessen Entwicklung auch die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Die Anzahl der Corona-Neuinfektionen entwickelt sich aufgrund der getroffenen Maßnahmen in Deutschland derzeit linear. Dies lasse nun zu, dass nach fast sechs Wochen des Aufschubs oder Absage von elektiven Eingriffen ab Mai ein Teil der Krankenhauskapazitäten wieder für planbare Operationen genutzt werden kann. Die DIVI begrüßt diese Entwicklung. „Vor dem Hintergrund der verfügbaren Intensivbetten-Kapazitäten in Deutschland erscheinen die geplanten Maßnahmen absolut vertretbar“, so DIVI-Präsident Professor Uwe Janssens, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler.

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Logos der DIVI und des RKI

Unter der gemeinsamen Leitung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI; Prof. Dr. Christian Karagiannidis) und des Robert Koch-Instituts (RKI; PD Dr. Grabenhenrich) hat sich gestern die Gruppe Steuerungs-Prognose von intensivmedizinischen COVID-19-Kapazitäten (SPoCK) konstituiert. Diese wird über die kommenden zwei Jahre täglich Vorhersagen des weiteren Verlaufs von intensivmedizinisch zu behandelnden COVID-19-Patienten auf lokaler, überregionaler wie auch europäischer Ebene öffentlich bereitstellen. Diese können dann von Entscheidungsträgern im öffentlichen Gesundheitsbereich zur Steuerung der Pandemie genutzt werden. Mit der Bereitstellung erster Modelle, bezogen auf Deutschland sowie einzelne Bundesländer, darf bis Mitte Mai gerechnet werden.

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