Aktuelle Meldungen

Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

Rennende Sanitäter mit Trage

Bei der vom Bundesgesundheitsministerium geplanten Einführung von sogenannten Integrierten Notfallzentren (INZ) fordern die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und die Deutsche Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) die klare Qualitätsstandards für die dort tätigen Fachkräfte.
Die beiden Fachgesellschaften haben gemeinsam ein Positionspapier erstellt, in dem sie „Empfehlungen zur Struktur und Qualifikation des Personals in Integrierten Notfallzentren“ geben. Diese Forderungen gehen deutlich über die kürzlich veröffentlichten Strukturempfehlungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und des Marburger Bundes zum gleichen Thema hinaus.

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Anmeldung beim DIVI-Kongress, Quelle: Dirk Deckbar

Präsentieren Sie Ihr Abstract auf dem Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in Hamburg: Für die besten Arbeiten hat die DIVI ein Preisgeld von 15.000 Euro ausgeschrieben. Prämiert werden Themen, die in besonderer Weise die wissenschaftliche Arbeit rund um die Intensivmedizin in Deutschland widerspiegeln. Einsendeschluss ist der 15. August 2019. Ausgezeichnet werden die besten acht Abstracts im Rahmen des DIVI-Kongresses, der vom 4. bis 6. Dezember in der Messe Hamburg stattfindet. Erwartet werden rund 6.000 Teilnehmer. Sämtliche Abstract-Erstautoren erhalten 50 Prozent der Kongress-Gebühr erlassen! Alle anderen Teilnehmer haben noch bis zum 13. September die Möglichkeit, das Kongress-Ticket zum reduzierten Preis zu erhalten. Jetzt Abstract einreichen oder Ihr Ticket zum DIVI-Kongress sichern!

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Heike Hilgarth

„Wir benötigen mehr Apotheker auf den Intensivstationen!“ Das fordert Heike Hilgarth, Apothekerin und Arzneimittelexpertin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Im internationalen Vergleich sind in Deutschland relativ wenig Apotheker in Krankenhäusern beschäftigt. Dabei könne ein Stationsapotheker für mehr Sicherheit bei der Patiententherapie sorgen. Um die Situation der Krankenhausapotheker in Deutschland erstmals valide darzustellen, startet Heike Hilgarth jetzt zusammen mit der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und dem Bundesverband deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) eine Umfrage unter den ärztlichen Leitern der Intensivstationen in deutschen Kliniken. Diese erhalten in den kommenden Tagen von der DIVI eine direkte Einladung zur Umfrage. Wir freuen uns über möglichst viele Teilnehmer“, sagt DIVI-Geschäftsführer Volker Parvu.

Ein breites Bündnis von Institutionen und Organisationen, die für die Organspende Verantwortung tragen, hat Ende Juni den „Gemeinschaftlichen Initiativplan Organspende“ vereinbart. Die Sektionen „Organspende und Organtransplantation“ sowie „Ethik“ der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) waren an diesem wichtigen Projekt beteiligt. Der Initiativplan enthält Empfehlungen für den Bereich der Entnahmekrankenhäuser, der Transplantationsbeauftragten und der Aufklärungsarbeit. Der Plan ergänzt und unterstützt das seit dem 1. April 2019 geltende Gesetz zur Verbesserung der Zusammenarbeit und der Strukturen bei der Organspende.

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DIVI-Präsident Professor Uwe Janssens

Intransparente Methoden und Verunsicherung von Patienten und Angehörigen: Nach der Veröffentlichung der Jahresstatistik zur Behandlungsfehler-Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) kritisiert die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) dessen Vorgehen bei der Ergebnisgewinnung. „Die DIVI begrüßt generell jede Initiative zur transparenten Darstellung von Behandlungsfehlern bei ambulanten, aber auch stationär versorgten Patienten“, sagt DIVI-Präsident Professor Uwe Janssens (Foto), Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler. „Wie auch in den vergangenen Jahren vermissen wir jedoch eine transparente Darstellung medizinischer Behandlungsfehler sowie konkrete Ansatzpunkte zur Verbesserung der Patientensicherheit.“

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