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Aktuelles

25. September 2026

Dr. Kathrin Schumann-Stoiber (Foto) und ihr Team am Klinikverbund Allgäu am Standort Immenstadt haben einen Hands-on-Kurs für Bronchoskopie auf der Intensivstation entwickelt. Daraus ist inzwischen ein Curriculum der DIVI-Akademie geworden, das auch andere Kliniken nutzen können. Im Interview erzählt die Pneumologin und Intensivmedizinerin, warum Praxis so entscheidend ist, wie aus ihrem Kurs ein übertragbares Konzept wurde – und warum sie selbst dessen Potenzial zunächst unterschätzt hat.

24. September 2026

Was verändert KI in der Intensiv- und Notfallmedizin? Wo schafft Digitalisierung neue Möglichkeiten – und welche Entwicklungen sind für die tägliche Praxis wirklich relevant? Das DIVI-Jahrbuch 2026/2027 nimmt mit „Digitalisierung und KI in der Notfall- und Intensivmedizin“ eines der derzeit dynamischsten Themen des Faches in den Fokus. Auf rund 480 Seiten ordnen die Autor:innen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse ein und verbinden sie mit State-of-the-Art-Wissen aus der gesamten Intensiv- und Notfallmedizin.

Die neue Ausgabe erscheint Anfang November und kann ab sofort zum vergünstigten Vorbestellpreis bestellt werden.

22. September 2026

Kongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI) beleuchtet Chancen und Grenzen der Technologie

Hamburg, September 2026 – „Der Mensch im Mittelpunkt“ – so lautet das Motto des diesjährigen Kongresses der Notfall- und Intensivmediziner (DIVI26). In einer Zeit, in der Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend die Medizin transformiert, stellt sich die Frage: Ist das ein Widerspruch? Expertinnen und Experten befassen sich auf dem DIVI26, der vom 2. bis zum 4. Dezember in Hamburg stattfindet, mit der Frage, welche Rolle KI in der Notfall- und Intensivmedizin spielt – und beleuchten dabei die zentrale Rolle des Menschen in diesem Prozess. Um dieses spannende Thema wird es auch auf der Vorab-Pressekonferenz zum DIVI26 gehen, die am Donnerstag, den 26. November von 11 bis 12 Uhr stattfindet. Sie können sich hier schon jetzt dafür anmelden.

16. September 2026

„Besteht der Wunsch des Patienten nach einer Organspende, so sollte zukünftig auch eine Organspende nach kontrolliertem Herzkreislaufstillstand möglich sein.“ Mit diesem zentralen Satz rückt eine interdisziplinäre Working Group der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) ein bislang wenig beachtetes Thema bei der Organspende in den Fokus. Denn bisher dürfen in Deutschland Organe nur entnommen werden, wenn zuvor der irreversible Hirnfunktionsausfall – umgangssprachlich „Hirntod“ – festgestellt wurde. Das geschieht bei höchstens drei Prozent der Todesfälle auf Intensivstationen. Die große Mehrheit der Patienten, die auf der Intensivstation versterben, stirbt nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Selbst ein eindeutig dokumentierter Wunsch zur Organspende kann dann nach bisher geltendem Recht nicht umgesetzt werden. Mehr als zwei Jahre hat die Working Group die medizinischen, ethischen und rechtlichen Voraussetzungen der Organspende nach kontrolliertem Herzkreislaufstillstand (cDCD) intensiv diskutiert. In ihrem jetzt veröffentlichten wissenschaftlichen Positionspapier zeigen die Autoren, unter welchen Voraussetzungen cDCD auch in Deutschland möglich sein könnte.

14. September 2026

Zwölf erfahrene Notärzt:innen, Notfallsanitäter:innen und Mitglieder von Luftrettungscrews aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben im Juli den ersten von der DIVI zertifizierten Advanced Prehospital Trauma Care (APTC) absolviert. Das neue Kursformat richtet sich gezielt an erfahrenes präklinisches Personal und bereitet auf besonders komplexe Situationen der Traumaversorgung vor. Der nächste Kurs findet am 3. und 4. Oktober in Stuttgart statt – noch sind Plätze verfügbar.

„Wir trainieren genau die Situationen, die auch erfahrene Teams an ihre Grenzen bringen können – seltene, hochkritische Einsatzlagen, komplexe Entscheidungen und erweiterte Maßnahmen unter enormem Zeitdruck“, sagt Dr. Martin Breitkopf, Kursdirektor des APTC.

10. September 2026

Eine schwere Sepsis zu überstehen, ist oft erst der Anfang eines langen Weges zurück ins Leben. Zum Welt-Sepsis-Tag am 13. September macht die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) darauf aufmerksam, dass Betroffene und Angehörige auch nach der Entlassung Orientierung und Unterstützung brauchen. Die Fachgesellschaft sieht dabei auch die behandelnden Kliniken selbst in der Verantwortung.