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ICU-Recovery: Europas Expert:innen treffen sich Ende September in Paris
Weaning, Frühmobilisation und Rehabilitation sind zentrale Bausteine der ICU-Recovery. Wie sie interprofessionell, evidenzbasiert und praxisnah umgesetzt werden können, steht am 26. und 27. September bei der 10. European Conference on Weaning and Rehabilitation in Critically-Ill Patients an der Sorbonne in Paris im Mittelpunkt. Die DIVI-Akademie beteiligt sich an der Ausrichtung des europäischen Kongresses und lädt Intensivmediziner:innen, Pflegefachpersonen sowie Therapeut:innen zum internationalen Austausch ein.
Internationale Kongressteilnahme: „Niemand erwartet Oxford-Englisch“
Neue Impulse, internationale Kontakte und der Blick über den eigenen Tellerrand: Die European Conference on Weaning and Rehabilitation in Critically-Ill Patients bietet Ende September in Paris die Gelegenheit, sich mit Kolleg:innen aus ganz Europa auszutauschen. Warum sich auch eine kurzfristige Teilnahme lohnt, weshalb Sprachbarrieren meist nur im Kopf entstehen und welche Ideen sich unmittelbar in den Klinikalltag mitnehmen lassen, erklärt PD Dr. Peter Nydahl, Sprecher der DIVI-Sektion Intensivmedizinische Frührehabilitation, im Gespräch.
Nicht am falschen Ende sparen: DIVI fordert Kurswechsel beim GKV-Stabilisierungsgesetz
„Jeder Mensch in Deutschland muss sich darauf verlassen können, im medizinischen Notfall schnell und sicher versorgt zu werden. Extreme Wetterlagen wie der Hitzedom der vergangenen Tage, Infektionswellen oder schwere Unglücke lassen sich nicht planen. Umso wichtiger ist es, dass die Krankenhäuser, die unsere Notfall- und Intensivversorgung tragen, wirtschaftlich stabil bleiben. Gesundheitspolitik muss diese Strukturen stärken – und nicht zusätzlich unter Druck setzen.“
Mit diesem Appell richtet sich der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Prof. Florian Hoffmann (li.), Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Dritter Orden München-Nymphenburg, an die Mitglieder des Deutschen Bundestages. Diese entscheiden am Freitag über das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Mit einer heute veröffentlichten Stellungnahme fordert die DIVI die Abgeordneten auf, das Gesetz an entscheidenden Stellen nachzubessern.
Bericht aus dem Präsidium | Teil 3: Gesundheitsfachberufe. Klare Regeln für gelebte Zusammenarbeit
Wie gelingt es, dass in einer interprofessionellen Fachgesellschaft alle Berufsgruppen gleichermaßen Verantwortung übernehmen können? Mit der neuen Geschäftsordnung der Gesundheitsfachberufe schafft die DIVI dafür zum 1. Juli einen verbindlichen Rahmen. „Klare und nachvollziehbare Strukturen sind eine wichtige Voraussetzung für gute Zusammenarbeit“, sagt DIVI-Präsident Prof. Florian Hoffmann. „Sie geben allen Berufsgruppen die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.“
„Nierenersatztherapie lernt man nicht nebenbei“
Praxisnah, interdisziplinär und wissenschaftlich fundiert: Gemeinsam mit Prof. Melanie Meersch-Dini (Mitte) aus Münster und Prof. Detlef Kindgen-Milles (rechts) aus Düsseldorf leitet PD Dr. Michael Schmitz (links), Chefarzt am Städtischen Klinikum Solingen, den AKI-NET-Kurs der DIVI-Akademie. Im Interview erklärt er, warum der Workshop weit mehr ist als eine klassische Fortbildung – und weshalb auch erfahrene Intensivmediziner:innen immer wieder Neues mitnehmen.
Erinnerung: 7500 Euro für praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Projekte – DIVI und Philips schreiben Forschungsförderpreis Patientensicherheit 2026 aus
Die Steigerung der Sicherheit von Patient:innen ist eine der drängendsten aktuellen Herausforderungen. Daher lobt die DIVI – unterstützt von der Philips GmbH – wieder den Forschungsförderpreis Patientensicherheit 2026 aus. Wachsende Resilienz, verbesserte Lehr- und Ausbildungskonzepte, optimierte Team-Zusammenarbeit, innovative Versorgungsstrukturen, schonendere diagnostische und therapeutische Methoden, sinnvolle Maßnahmen der Digitalisierung und patientenzentrierte Nutzung von Daten bieten das Potenzial, die Arbeit der medizinischen Teams für die Patient:innen sicherer zu machen, oder Komplikationen und „unbemerkte“ Verschlechterungen, früh zu erkennen oder gezielter reagieren zu können. Eine wissenschaftliche Begleitung solcher Vorhaben soll mit diesem Preis gefördert werden. Dotiert ist dieser mit 7.500 Euro. Deadline ist der 15. August 2026.
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