Aktuelle Meldungen

Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

Bildschirm im OP

Nahezu 50 Prozent der Patienten, die auf einer Intensivstation behandelt werden, weisen in Abhängigkeit von bestehenden Komorbiditäten und der aktuellen Erkrankung ein akutes Nierenversagen („acute kidney injury“, AKI) auf. Bis zu 25 Prozent dieser Patienten müssen mit einer extrakorporalen Nierenersatztherapie häufig im Rahmen eines Multiorganversagens behandelt werden. Die Sterblichkeit dieser kritisch kranken Patienten ist hoch. Es ist selbstverständlich und wird in der Praxis auch so gelebt, dass im interdisziplinären Dialog alle Maßnahmen festgelegt und durchgeführt werden, um diese Patienten optimal zu behandeln.

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Logo des Forschungsförderpreis Delir-Management

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI) und das Unternehmen Philips schreiben den gemeinsamen Forschungsförderpreis Delir-Management in 2018 erneut aus. Im vergangenen Jahr ging der erstmalig ausgelobte Preis an Privatdozentin Dr. Barbara Sinner von der Klinik für Anästhesiologie der Universität Regensburg. Dotiert ist dieser Preis mit 10.000 Euro. Nachwuchswissenschaftler können sich ab sofort bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai.

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Professor André Gries

Jetzt ist es beschlossen: In Deutschland wird für Ärzte die Zusatzweiterbildung „Klinische Akut- und Notfallmedizin“ eingeführt. Dafür haben die Delegierten des Deutschen Ärztetages in Erfurt gestimmt. „Das ist ein wichtiger Meilenstein für die medizinische Arbeit und die Patientenversorgung in den Notaufnahmen“, sagt Professor André Gries (Foto), der die Ausbildungsinhalte seitens der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) maßgeblich entwickelt hat. Schätzungen zufolge suchen jährlich rund 21 Millionen Patienten die Notaufnahmen deutscher Krankenhäuser auf, Tendenz steigend. Der Aufbau zentraler, interdisziplinärer Notaufnahmen erfordert zusätzliche Qualifikationen für ärztliches Personal, das in einer Notaufnahme tätig ist. „Die Entscheidung ist ein wichtiger Erfolg für die Patientensicherheit und die Qualität der Behandlung, für die wir uns seit vielen Jahren einsetzen“, sagt Professor Stefan Schwab, Präsident der DIVI.

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Internationale Raumstation ISS

Schüler retten Leben: „Damit das in Deutschland gewährleistet ist, fordern wir ab der siebten Klasse beziehungsweise ab dem zwölften Lebensjahr zwei Schulstunden à 45 Minuten verpflichtenden Reanimationsunterricht“, sagt Professor Bernd Böttiger, Präsidiumsmitglied der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Köln. „Wenn die Laienreanimation zur Bürgerpflicht wird, könnten wir jährlich rund 10.000 Menschenleben zusätzlich retten“, so Böttiger, der zudem Vorsitzender des Deutschen Rates für Wiederbelebung (GRC) ist. In Zusammenarbeit mit der European Space Agency (ESA) ist auf der Internationalen Raumstation (ISS) ein Video zum Thema Wiederbelebung entstanden, das jetzt auch für die Schülerausbildung eingesetzt werden soll.

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Kongresszentrum Leipzig

Für die besten Abstracts zum DIVI-Kongress 2018 haben die Organisatoren ein Preisgeld von 15.000 Euro ausgeschrieben. Prämiert werden Themen, die in besonderer Weise die wissenschaftliche Arbeit rund um die Intensivmedizin in Deutschland widerspiegeln. Einsendeschluss ist der 15. August. Ausgezeichnet werden die besten acht Abstracts im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), der vom 5. bis 7. Dezember in Leipzig stattfindet.

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Tel.: 030 / 40 00 56 07
Fax: 030 / 40 00 56 37
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Kongress 2018

Qualität und Patientensicherheit: Der interdisziplinäre DIVI-Kongress vom 5. bis 7. Dezember 2018 in Leipzig. Informieren Sie sich über unser umfangreiches Programm!

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