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Aktuelles

08. Juli 2026

„Jeder Mensch in Deutschland muss sich darauf verlassen können, im medizinischen Notfall schnell und sicher versorgt zu werden. Extreme Wetterlagen wie der Hitzedom der vergangenen Tage, Infektionswellen oder schwere Unglücke lassen sich nicht planen. Umso wichtiger ist es, dass die Krankenhäuser, die unsere Notfall- und Intensivversorgung tragen, wirtschaftlich stabil bleiben. Gesundheitspolitik muss diese Strukturen stärken – und nicht zusätzlich unter Druck setzen.“

Mit diesem Appell richtet sich der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Prof. Florian Hoffmann (li.), Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Dritter Orden München-Nymphenburg, an die Mitglieder des Deutschen Bundestages. Diese entscheiden am Freitag über das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Mit einer heute veröffentlichten Stellungnahme fordert die DIVI die Abgeordneten auf, das Gesetz an entscheidenden Stellen nachzubessern.

07. Juli 2026

Praxisnah, interdisziplinär und wissenschaftlich fundiert: Gemeinsam mit Prof. Melanie Meersch-Dini (Mitte) aus Münster und Prof. Detlef Kindgen-Milles (rechts) aus Düsseldorf leitet PD Dr. Michael Schmitz (links), Chefarzt am Städtischen Klinikum Solingen, den AKI-NET-Kurs der DIVI-Akademie. Im Interview erklärt er, warum der Workshop weit mehr ist als eine klassische Fortbildung – und weshalb auch erfahrene Intensivmediziner:innen immer wieder Neues mitnehmen.

02. Juli 2026

Für mehr Sicherheit im klinischen Alltag: Die DIVI-Sektion Angewandte Pharmakologie in der Notfall- und Intensivmedizin hat in Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) ein Infusionsschema zur Vermeidung von Inkompatibilitäten auf der Erwachsenenintensivstation entwickelt. Das praxistaugliche Infusionsschema soll helfen, physikalisch-chemische Inkompatibilitäten bei intravenösen Arzneimitteln auf Intensivstationen zu vermeiden. Der Beitrag wurde in der Fachzeitschrift Medizinische Klinik – Intensivmedizin und Notfallmedizin veröffentlicht und ist als Open-Access-Artikel verfügbar.

01. Juli 2026

Seit dem März dieses Jahres zeigt die DIVI-Akademie jeden Monat einen ausgewählten Vortrag des vergangenen Kongresses für alle Interessierten. Im Juli ist es der Beitrag von Prof. Dr. med. Carsten Willam, leitender Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie und Intensivmedizin sowie Rettungsmediziner am Uniklinikum Erlangen. Er sprach auf dem DIVI25 über Akutes Nierenversagen. Nach Ablauf des Monats Juli ist das Video im internen Mitgliedsbereich auf divi.de zu finden.

26. Juni 2026

Ihre Expertise ist gefragt! Die präklinische Transfusion ist ein sich rapide entwickelndes Themenfeld. Um ein realistisches Bild der aktuellen Ressourcen und der Praxis in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu erhalten, haben die DIVI-Sektionen Trauma, Notfall- und Katastrophenmedizin, Hämotherapie und Hämostasemanagement sowie Schock eine gemeinsame Umfrage entwickelt. Dauer: Nur wenige Minuten. Deadline: Verlängert bis zum 31. Juli.

17. Juni 2026

Viele Menschen leiden noch Monate oder Jahre nach einer intensivmedizinischen Behandlung unter körperlichen, psychischen oder kognitiven Folgen. Dennoch fehlen in Deutschland bislang flächendeckende und strukturierte Nachsorgeangebote. Anlässlich des Tags der Intensivmedizin am 18. Juni macht die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) auf diese Versorgungslücke aufmerksam und fordert einen konsequenten Ausbau der Nachsorge für kritisch kranke Patienten.

„Viele Menschen überleben heute schwerste Erkrankungen und intensivmedizinische Behandlungen“, sagt DIVI-Generalsekretär Prof. Alexander Zarbock (links), Direktor der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Münster. „Das ist ein großer Erfolg der modernen Intensivmedizin. Für einen erheblichen Teil der Betroffenen beginnt damit jedoch ein oft sehr langer Weg zurück in den Alltag und Beruf.“ Spezialisierte Ambulanzen für eine strukturierte Nachsorge gäbe es aber nur an wenigen Standorten, weshalb der tatsächliche Versorgungsbedarf bei Weitem nicht gedeckt werde, so Zarbock.