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Aktuelles

17. Juni 2026

Viele Menschen leiden noch Monate oder Jahre nach einer intensivmedizinischen Behandlung unter körperlichen, psychischen oder kognitiven Folgen. Dennoch fehlen in Deutschland bislang flächendeckende und strukturierte Nachsorgeangebote. Anlässlich des Tags der Intensivmedizin am 18. Juni macht die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) auf diese Versorgungslücke aufmerksam und fordert einen konsequenten Ausbau der Nachsorge für kritisch kranke Patienten.

„Viele Menschen überleben heute schwerste Erkrankungen und intensivmedizinische Behandlungen“, sagt DIVI-Generalsekretär Prof. Alexander Zarbock (links), Direktor der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Münster. „Das ist ein großer Erfolg der modernen Intensivmedizin. Für einen erheblichen Teil der Betroffenen beginnt damit jedoch ein oft sehr langer Weg zurück in den Alltag und Beruf.“ Spezialisierte Ambulanzen für eine strukturierte Nachsorge gäbe es aber nur an wenigen Standorten, weshalb der tatsächliche Versorgungsbedarf bei Weitem nicht gedeckt werde, so Zarbock.

16. Juni 2026

In 100 Tagen ist es bereits soweit: Die 10. European Conference on Weaning and Rehabilitation in Critically-Ill Patients öffnet ihre Türen. Im Fokus steht der interdisziplinäre und multiprofessionelle Ansatz zur Entwöhnung und Rehabilitation kritisch Kranker während und nach dem Aufenthalt auf der Intensivstation. Da die DIVI-Akademie an der Ausrichtung beteiligt ist, gibt es jetzt noch ein tolles Angebot für Studierende: 15 Prozent des Ticketpreises können gespart werden, um vom 26. bis 27. September zur Sorbonne Université nach Paris reisen zu können. Eine einmalige Gelegenheit!

15. Juni 2026

Die Sektionen Post Intensive Care Syndrom – PICS und Pädiatrische Intensiv- und Notfallmedizin haben vor wenigen Tagen Flyer für Kinder mit PICS-p veröffentlicht. Diese wurden speziell für betroffene Eltern und Angehörige, Geschwister sowie zuweisende Ärztinnen und Ärzte entwickelt.

Informiert wird über mögliche körperliche, psychische und kognitive Folgen eines intensivmedizinischen Aufenthalts im Kindesalter.

Gerne herunterladen und weitergeben!

11. Juni 2026

Die DIVI fordert die Schaffung der regulatorischen und rechtlichen Voraussetzungen für die Einführung von kalt gelagertem Vollblut zur Stärkung der Resilienz im zivilen Gesundheitswesen. Internationale Erfahrungen belegen die Sicherheit, Wirksamkeit und praktische Umsetzbarkeit dieses Konzeptes. Derzeit verhindern jedoch regulatorische Hürden in Deutschland die Nutzung von Vollblut als zusätzliche Quelle der Blutversorgung in Ergänzung zur etablierten Komponententherapie. Mit einem offenen Brief appelliert die DIVI an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), zeitnah die Voraussetzungen für eine qualitätsgesicherte, wissenschaftlich begleitete Einführung von Vollblut für Krisensituationen in definierten zivilen Versorgungsbereichen zu schaffen.

09. Juni 2026

Ihre Expertise ist gefragt! Die präklinische Transfusion ist ein sich rapide entwickelndes Themenfeld. Um ein realistisches Bild der aktuellen Ressourcen und der Praxis in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu erhalten, haben die DIVI-Sektionen Trauma, Notfall- und Katastrophenmedizin, Hämotherapie und Hämostasemanagement sowie Schock eine gemeinsame Umfrage entwickelt. Dauer: Nur wenige Minuten.

01. Juni 2026

Seit dem März dieses Jahres zeigt die DIVI-Akademie jeden Monat einen ausgewählten Vortrag des vergangenen Kongresses für alle Interessierten. Im Juni ist es der Beitrag von Prof. Dr. med. Sebastian Reith, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Elektrophysiologie des St. Franziskus-Hospital in Münster. Er sprach auf dem DIVI25 über die Akute Herzinsuffienz. Nach Ablauf des Monats Juni ist das Video im internen Mitgliedsbereich auf divi.de zu finden.