Aktuelles
Neue Handlungsempfehlungen für ethische Entscheidungen im Rettungsdienst veröffentlicht
Die Sektion Ethik und die Sektion Notfall- und Katastrophenmedizin legen gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Board Präklinische Notfallmedizin der Deutschen Gesellschaft für Notfallmedizin (DGINA) mit der Publikation Ethische Entscheidungsfindung im Rettungsdienst erstmals umfassende Handlungsempfehlungen für ethisch reflektierte Entscheidungen unter Einsatzbedingungen vor. „Entscheidungen im Rettungsdienst müssen oft in kürzester Zeit und auf Basis begrenzter Informationen getroffen werden, sollen dabei aber dennoch medizinisch fundiert sowie ethisch und rechtlich verantwortbar sein“, begründet Erstautor Dr. Steffen Grautoff (li.), Ärztliche Leitung Rettungsdienst im Kreis Herford (NRW) und Mitglied der Sektion Ethik, die Motivation des Autoren-Teams. „Hierfür versteht sich die vorliegende Veröffentlichung als Hilfestellung für alle im Rettungsdienst Tätigen!“ Das Paper ist open access in der Zeitschrift Notfall + Rettungsmedizin publiziert.
Resilienzbegleiterin: „Der Wow-Effekt entsteht durch Erfahrung!“
Eigentlich war es Zufall! Eva Michaels Mann las im Ärzteblatt über den Kurs der DIVI-Akademie Resilienzbegleiter:in und -multiplikator:in. „Das ist etwas für dich“, sagte er. Dabei wusste ich damals noch nicht einmal, was Resilienz genau bedeutet – auch wenn ich bereits Entspannungstrainerin und Atemcoach war“, erinnert sich die Fachkinderkrankenschwester für Anästhesie- und Intensivpflege, die im Universitätsklinikum Düsseldorf arbeitet. Der dreitägige Kurs hat dann aber ein Feuer entfacht, das bis heute Kreise zieht! Ein Gespräch über Resilienz, Peer Support und neue Wege im Klinikalltag.
Neue Sprecher:innen der Sektion Trauma
Dr. Paula Beck ist neue Sprecherin der DIVI-Sektion Trauma. Die Oberärztin an der Klinik für Traumatologie am Universitätsspital Zürich hat die Sektionsfunktion seit dem 1. Januar 2026 inne. Zeitgleich mit ihr startete der neue stellvertretende Sprecher Dr. Hanns-Christoph Held, Leiter der Chirurgischen Intensivstation am Uniklinikum Dresden.
Neue Sprecher:innen der Sektion Systemische Inflammation und Sepsis
Prof. Hendrik Bracht, stellv. Klinikdirektor der Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfallmedizin, Transfusionsmedizin und Schmerztherapie in Bielefeld, ist neuer Sprecher der DIVI-Sektion Systemische Inflammation und Sepsis. Zur neuen stellvertretenden Sprecherin wurde PD Dr. Christina Scharff-Janssen, Oberärztin in der Klinik für Anästhesiologie des LMU Klinikums München, gewählt.
Das Lebensende auf der Intensivstation: Broschüre zur Aufklärung von Angehörigen veröffentlicht
Fachlich versierte Aufklärung für Angehörige: Unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und in Zusammenarbeit mit der DIVI, der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste (DGF) und der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) ist die Broschüre Das Lebensende auf der Intensivstation – Orientierung für Angehörige aus dem Englischen übersetzt und mit weiterführenden Hilfen und Hinweisen für Deutschland angepasst worden.
optiSEP: 7,5 Millionen Euro für transsektorales Sepsis-Projekt
Sehr gute Nachrichten zum Jahresanfang: Der Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) unterstützt das Forschungs- und Versor-gungsprojekt „optiSEP – Transsektorale Optimierung der Versorgungsprozesse bei Sepsis auf Basis von interoperablen Routinedaten“ mit 7,5 Millionen Euro über einen Förderzeitraum von 42 Monaten. Hervorgegangen ist das Projekt aus der interdisziplinären Zusammenarbeit mehrerer Sektion der DIVI, nutzt die Er-kenntnisse und Erfahrungen des erfolgreich abgeschlossenen Vorgängerprojekts DigiSep und fußt auf der NUM-geförderten AKTIN-Infrastruktur als elementarer Grundlage. Die Gesamtleitung von optiSEP wird Dr. Alexandra Ramshorn-Zimmer übernehmen, Leiterin des Klinischen Prozessmanagements am Univer-sitätsklinikum Leipzig (UKL).
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