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Sektion Psychologische Versorgungsstrukturen in der Intensivmedizin

Neues Netzwerk zur Krisenintervention in Kliniken:
In Zusammenarbeit mit dem Team der Klinischen Krisenintervention des Universitätsklinikums Bonn unter der Leitung von Petra Seinsch hat die Sektion Im September 2020 zum ersten Treffen des neu gegründeten Netzwerkes „Klinische Krisenintervention“ eingeladen. „Den Bedarf sehen wir überall“

Zur Pressemitteilung

 

Kontaktdaten "Netzwerk Klinische Krisenintervention"

Dr. Teresa Deffner (Sektionssprecherin)
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Petra Seinsch (Teamleitung Klinische Krisenintervention UK Bonn)
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Eine aktuelle Umfrage der Sektionen Qualität und Ökonomie sowie Psychologische Versorgungsstrukturen unter Ärzten und Pflegenden in der DIVI zeigt, dass ein hoher Bedarf an psychologischer Versorgung bei Patienten und Angehörigen, aber auch hinsichtlich der Unterstützung des Teams besteht und in allen drei Bereichen eine Unterversorgung wahrgenommen wird.

191213 sektion psychologische versorgungstrukturen ergebnis umfrage

Innerhalb der DIVI haben wir uns als Ärzte, Pflegekräfte und Psychologen/ Psychotherapeuten/ Psychosomatiker in einer Sektion organisiert und setzen uns für den Aufbau einer professionellen psychologischen und psychosozialen Unterstützungsstruktur für Patienten, Angehörige und das Personal ein.
An diesen Projekten arbeiten wir aktuell:

Empfehlungen:

download iconCOVID-19 Psychosoziale Notfallversorgung

download iconSchutz und Erhalt der psychischen Gesundheit von Mitarbeitern in Notaufnahmen und auf Intensivstationen während der COVID-19-Pandemie

Status- und Bedarfserhebung der psychologischen Versorgung auf Pädiatrischen Intensivstationen

Mit dem Ziel eine repräsentative Einschätzung der Mitarbeiter von pädiatrischen Intensivstationen zum Bedarf und zur Realität der Unterstützung durch Psychologen auf deutschen Kinderintensivstationen zu erhalten, führen die DIVI-Sektionen Pädiatrische Intensiv- und Notfallmedizin und Psychologische Versorgungsstrukturen in der Intensivmedizin eine Umfrage unter pflegenden und ärztlichen Ansprechpartnern von Pädiatrischen Intensivstationen durch.

Kinder als Besucher auf Intensivstationen

Logo Families & Kids

Das internationale ICU-Families & Kids Forschungsteam unter der Leitung von Maria Brauchle untersucht welche Regelungen es zu Besuchen von minderjährigen Angehörigen auf Intensivstationen gibt. Darauf basierend werden gemeinsam mit der World Federation of Societies of Intensive and Critical Care Medicine (WFSICCM) sowie den DIVI-Sektionen Pflegeforschung und Pflegequalität und Psychologische Versorgungsstrukturen Empfehlungen entwickelt, die einerseits eine Informationsgrundlage und andererseits praktische Handlungsempfehlungen für die Begleitung von Kindern als Besuchern auf Intensivstationen bereitstellen sollen.

 

Brauchle M, Wildbahner T, Dresbach D: „Dafür bist du (NICHT MEHR) zu klein!“ Kinder als Besucher auf Intensivstationen. DIVI 2018; 9: 72–78.

Netzwerk Klinische Krisenintervention

Innerhalb der DIVI möchten wir ein sektionsübergreifendes Netzwerk entwickeln, welches einen Austausch zum Thema Krisenintervention in Kliniken ermöglicht. Dabei können wir vom Wissen bereits langjährig etablierter Teams und Konzepte in Kliniken profitieren.

Gräff I, Schütte N, Seinsch P, Glien P, Pröbstl A, Kaschull K. Etablierung einer klinischen Krisenintervention – erste Analyse eines Pilotprojektes in innerklinischen Strukturen. Notfall + Rettungsmedizin 2017: https://doi.org/10.1007/s10049-016-0248-4
Jäntsch B, Mangler-Bade H, Götz M, Backenstraß M. Multiprofessionelles Kriseninterventionsteam in der Psychiatrie und im Krankenhaus der Maximalversorgung. Nervenheilkunde 2017; 36(10): 818-824. DOI: 10.1055/s-0038-1627530

Ausstellung Intensivtagebuch

Intensivtagebuch Cover

Gemeinsam mit der Fotografin Sybille Kölmel, dem Center for Sepsis Control and Care sowie dem Universitätsklinikum Jena ist unter der Schirmherrschaft des Präsidiums der DIVI eine Ausstellung entstanden, die den besonderen Wert einer einfachen Methode, das Schreiben eines Tagebuches für den Patienten während der Zeit der Intensivstation, für die seelische Gesundheit der Patienten und Angehörigen zeigt.

 

Kooperation mit Betroffenenverband Sepsis-Hilfe

Wir wollen uns mit ehemaligen Betroffenen kritischer Erkrankung und deren Angehörigen austauschen und die so gewonnenen Erkenntnisse mit in die Konzeption der psychosozialen Versorgung auf Intensivstationen einbeziehen. Daher haben wir eine Kooperation mit der Deutschen Sepsis-Hilfe e.V. im Rahmen derer wir ehemalige Betroffene zu unseren Sektionssitzungen einladen.

Ihre Ansprechpartner

Dr. Teresa Deffner
Sektionssprecherin

Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Kinderklinik, Sektion Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin
Universitätsklinikum Jena
Am Klinikum 1
07740 Jena
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Andrea Blankenheim
2. Stellvertreterin

Universitätsklinikum Aachen (AöR)
Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care
Pauwelsstraße 30
52074 Aachen
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10117 Berlin
Tel.: 030 / 40 00 56 07
Fax: 030 / 40 00 56 37
E-Mail: info@divi.de

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Ob Qualitätssicherung auf Intensivstationen oder Notfallversorgung von Kindern und Jugendlichen – die DIVI veröffentlicht regelmäßig Beiträge zu spannenden Themen.

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