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Presse-Einladung: DIVI-Podiumsdiskussion zum Thema Personaluntergrenzen in der Intensivmedizin

Spätestens seit Inkrafttreten der Personaluntergrenzen-Verordnung (PpUVG) gibt es eine kontroverse Diskussion über die Umsetzung und die Folgen der Verordnung für die Intensivmedizin, die jetzt im Eiltempo umgesetzt wird. Auch die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) kritisiert die beschlossene Verordnung. „Viele von uns treibt die Sorge um, dass das wohlmeinende Ziel der PpUVG, die Qualität der Pflege in der Intensivmedizin zu sichern und zu verbessern, so nicht erreicht werden kann“, so DIVI-Kongress-Präsidentin Professorin Elke Muhl. „Deshalb haben wir eine Podiumsdiskussion mit hochkarätiger Besetzung kurzfristig ins Programm mit aufgenommen, die sich mit der PpUVG und den Aufgaben der Umsetzenden und Betroffenen befasst.“ Bereits ab dem 1. Januar 2019 gelten in der Intensivmedizin, Geriatrie, Kardiologie und Unfallchirurgie neue Personaluntergrenzen.

Für Ihre Interviewwünsche mit den Diskussionsteilnehmern sowie für weitere Hintergrundinformationen stehen wir gerne zur Verfügung. Akkreditieren Sie sich jetzt für den DIVI-Kongress und die Podiumsdiskussion in Leipzig: Senden Sie uns Ihre Kontakt- und Redaktionsdaten sowie eine Kopie Ihres Presseausweises einfach per E-Mail an: presse@divi.de

Personaluntergrenzen weit entfernt von Empfehlungen der DIVI und Beschlüssen des Ärztetages

Die in der PpUVG festgesetzten Personaluntergrenzen liegen in der Tagschicht bei 2,5 : 1 (Patienten : Pflegepersonal) im Tagdienst und nachts bei 3,5 : 1. Ab 2021 sollen es dann in der Tagschicht 2 : 1 und nachts 3 : 1 im monatlichen Durchschnitt sein. Diese Untergrenzen sind deutlich entfernt von den Empfehlungen der DIVI zur personellen Ausstattung von Intensivstationen und auch zu den Beschlüssen des Ärztetages 2016 zum Personaleinsatz in der Intensivmedizin, die qualitative Standards darstellen. Die DIVI hat bereits darauf hingewiesen, dass Personaluntergrenzen keinesfalls mit den erforderlichen Standardbesetzungen verwechselt werden dürfen.

Neue Personaluntergrenzen gefährden Versorgungsqualität

„Das gut gemeinte Ziel der Stärkung und Sicherung der Pflegepersonalschlüssel geht so in die falsche Richtung“, sagt Muhl, „umso mehr, weil flankierende Maßnahmen zur Verbesserung der Attraktivität des Pflegeberufs fehlen.“ Die Podiumsdiskussion wird sich mit den Inhalten der PpUVG, dem Stand der Umsetzung und mit den Positionen und Aufgaben der Beteiligten und Betroffenen befassen (Politik, GKV-SV, DKG, Ärzte und Pflegekräfte in der DIVI, DKG und INEK).

Informationen zur Veranstaltung:

Moderation:

Andreas Markewitz, Medizinischer Geschäftsführer der DIVI, Koblenz

Eingangsstatement:

Michael Bockting, Abteilungsleiter Sozialversicherung und Krankenhauswesen, Sozialministerium des Freistaates Sachsen, Leipzig

Vortragende:

Mechtild Schmedders, Referatsleiterin Qualitätssicherung Krankenhaus, Abteilung Krankenhäuser, GKV Spitzenverband, Berlin

Thomas van den Hooven, Mitglied des DIVI-Präsidiums als Vertreter der nichtärztlichen Mitglieder, Pflegedirektor im Vorstand des Universitätsklinikums Münster

Christian Karagiannidis, Leiter ECMO-Zentrum Köln, Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie und Intensivmedizin, Klinikum Köln-Merheim

Gernot Marx, Mitglied des Präsidiums der DIVI, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care, Aachen

Peer Köpf, Diplom-Verwaltungswissenschaftler, stellvertretender Geschäftsführer im Dezernat Personalwesen und Krankenhausorganisation bei der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Berlin

 

Sonderveranstaltung „Podiumsdiskussion Personaluntergrenzen in der Intensivmedizin“
CCL – Congress Center Leipzig, Saal 5
6. Dezember 2018
14.30 bis 16.00 Uhr

Presseakkreditierung: presse@divi.de

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Presse-Einladung: DIVI-Podiumsdiskussion zum Thema Personaluntergrenzen in der Intensivmedizin

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