Aktuelles
Post Intensive Care Syndrom bei Kindern: Flyer veröffentlicht
Die Sektionen Post Intensive Care Syndrom – PICS und Pädiatrische Intensiv- und Notfallmedizin haben vor wenigen Tagen Flyer für Kinder mit PICS-p veröffentlicht. Diese wurden speziell für betroffene Eltern und Angehörige, Geschwister sowie zuweisende Ärztinnen und Ärzte entwickelt.
Informiert wird über mögliche körperliche, psychische und kognitive Folgen eines intensivmedizinischen Aufenthalts im Kindesalter.
Vollblut für den Krisenfall: Intensiv- und Notfallmediziner richten Appell an Politik und Behörden
Die DIVI fordert die Schaffung der regulatorischen und rechtlichen Voraussetzungen für die Einführung von kalt gelagertem Vollblut zur Stärkung der Resilienz im zivilen Gesundheitswesen. Internationale Erfahrungen belegen die Sicherheit, Wirksamkeit und praktische Umsetzbarkeit dieses Konzeptes. Derzeit verhindern jedoch regulatorische Hürden in Deutschland die Nutzung von Vollblut als zusätzliche Quelle der Blutversorgung in Ergänzung zur etablierten Komponententherapie. Mit einem offenen Brief appelliert die DIVI an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), zeitnah die Voraussetzungen für eine qualitätsgesicherte, wissenschaftlich begleitete Einführung von Vollblut für Krisensituationen in definierten zivilen Versorgungsbereichen zu schaffen.
Notfallreform – DIVI fordert Nachbesserungen im vorliegenden Gesetzentwurf
Keine unabhängige Qualitätssicherung, keine klaren Führungsstrukturen und keine verbindlichen Standards für Integrierte Notfallzentren: Bevor in gut drei Wochen der Bundesrat in einem ersten Durchgang über das Gesetz zur Reform der Notfallversorgung berät, nimmt die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) nochmals detailliert zum vorliegenden Gesetzentwurf Stellung. Die Fachgesellschaft begrüßt zwar wichtige Korrekturen gegenüber der ursprünglichen Fassung, sieht jedoch insbesondere bei der Qualitätssicherung, den Governance-Strukturen der Integrierten Notfallzentren, der strukturierter Ersteinschätzung und der digitalen Vernetzung weiterhin erheblichen Handlungsbedarf.
Bericht aus dem Präsidium | Teil 2: Wie ist die DIVI strukturiert?
Wer vertritt eigentlich die verschiedenen Fachbereiche innerhalb der DIVI? Wie wird man Mitglied des Präsidiums? Welche Rolle spielen dabei die unterschiedlichen Mitgliedsgesellschaften sowie die Mitgliederversammlung? Und was ist mit den fünf Säulen gemeint? Mit dem zweiten Teil des „Berichts aus dem Präsidium“ gibt die DIVI erneut Einblicke in ihre Strukturen und Entscheidungsprozesse. Denn Präsident Prof. Florian Hoffmann weiß: „Eine Dachgesellschaft wie die DIVI ist naturgemäß komplexer als andere Fachgesellschaften aufgebaut und die Strukturen sind nicht immer auf den ersten Blick nachvollziehbar. Mit dem ‚Bericht aus dem Präsidium‘ möchten wir das gezielt ändern.“
Uwe Janssens ist neuer medizinischer Geschäftsführer der DIVI
Prof. Dr. med. Uwe Janssens ist neuer medizinischer Geschäftsführer der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Mit dem Direktor der Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin des St.-Antonius-Hospitals Eschweiler übernimmt ein bekannter Player und ausgewiesener Experte der Intensiv- und Notfallmedizin die medizinische Geschäftsführung. Der zu Anfang der Corona-Pandemie amtierende DIVI-Präsident bringt umfassende Erfahrung aus Klinik, Wissenschaft und Gesundheitspolitik mit ins Amt.
Alexander Zarbock ist neuer Generalsekretär der DIVI
Prof. Dr. med. Alexander Zarbock, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Münster, wurde zum neuen Generalsekretär der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) gewählt. Er tritt die Nachfolge von Prof. Uwe Janssens an, der jetzt zum medizinischen Geschäftsführer wird.
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