Aktuelle Meldungen

Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

Professor Uwe Janssens

Ethische Konflikte beim Thema Organspende sollen unter Medizinern vermieden werden – dafür setzt sich die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) ein und hat dazu nun ein neues Positionspapier veröffentlicht. Konflikte treten dann auf, wenn Organfunktionen eines verstorbenen Patienten intensivmedizinisch aufrechterhalten werden, dies dem Verstorbenen aber nicht mehr nützt. „Wir arbeiten an der Schnittstelle von würdevoller Begleitung am Lebensende und einer erweiterten Behandlung zum bestmöglichen Schutz der Organe. Für den richtigen Umgang mit dieser Situation haben wir jetzt dringend notwendige Handlungsempfehlungen erarbeitet“, sagt DIVI-Präsident Professor Uwe Janssens (Foto), Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler.

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Prof. Dr. Karl Peter Ittner

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie Sie sicher wissen gelten für die Nutzung des Wirkstoffs Hydroxyethylstärke (HES) ab dem 17. April 2019 wichtige neue Regelungen. So dürfen ab diesem Tag nur noch solche Einrichtungen mit HES-haltigen Arzneimitteln von den Zulassungsinhabern beliefert werden, in denen alle Angehörigen der Heilberufe, die HES-haltige Arzneimittel verordnen oder anwenden, eine erfolgreiche Schulung absolviert haben.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat auf seiner Pharmakovigilanz-Internetseite dazu alle Informationen hinterlegt.

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Dr. Teresa Deffner

Die mentale Gesundheit des Patienten steht im Mittelpunkt: Dr. Teresa Deffner (Foto) hat die neue DIVI-Sektion „Psychologische Versorgungsstrukturen in der Intensivmedizin“ ins Leben gerufen, die sich mit der Optimierung der psychologischen Versorgung auf Intensivstationen befasst. „In einer aktuellen Umfrage unter Ärzten und Pflegenden haben wir festgestellt, dass auf Intensivstationen ein hoher Bedarf an psychologischer Betreuung von Patienten und Angehörigen, aber auch hinsichtlich der Unterstützung des Teams, besteht. In allen drei Bereichen gibt es aber momentan eine Unterversorgung“, so Sektionssprecherin Dr. Teresa Deffner, Psychologin an der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Universitätsklinikums Jena.

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Professor Uwe Janssens

Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) zu lebensverlängernden Maßnahmen ist die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) besorgt, dass das Urteil missverstanden werden könne. „Wir betonen ausdrücklich, dass eine Behandlung gegen den Patientenwillen bereits heute unzulässig und strafbar ist“, sagt DIVI-Präsident Professor Uwe Janssens (Foto), Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler sowie Sprecher der DIVI-Sektion Ethik. „Mit der BGH-Entscheidung wird aber unmissverständlich festgelegt, dass das Überleben eines Menschen als solches keinen Schadensfall darstellen kann, und dass Ärzte deshalb nicht schadenersatzpflichtig sind für eine Behandlung mit dem Ziel der Lebenserhaltung.“ Die DIVI fordert eine strenge Indikationsstellung und eine gewissenhafte Ermittlung und Beachtung des Patientenwillens.

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Logo IntensivPflegeLeben

Es geht um eine bessere Zukunft in der Pflege: Vor einem Monat hat die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) die Kampagne „Intensiv.Pflege.Leben!“ gestartet. „Seitdem haben sich zahlreiche Pflegeverantwortliche bei uns zurückgemeldet, die jetzt auch in ihrem Umfeld für die Bedeutung des Pflegeberufes werben oder eigene Videoclips erstellen“, sagte DIVI-Präsident Professor Uwe Janssens, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Intensivmedizin am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler. „Wir wollen aber noch deutlich mehr Klinikleitungen davon überzeugen, den Pflegekräften ein Gesicht zu geben.“

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