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Aktuelle Meldungen

Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

Vorschau der Bildergalerie zum DIVI2019

Der Jahreskongress der DIVI bringt auch in diesem Jahr wieder interessierte Kolleginnen und Kollegen der Intensiv- und Notfallmedizin zusammen. In Hamburg erleben sie spannende Vorträge, praktische Workshops und jede Menge Gespräche mit Experten aus aller Welt.

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Maria Brauchle (Mitte) nimmt den mit 1.500 Euro dotierten Valerius-Preis der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und des Deutschen Ärzteverlags entgegen.

Der mit 1.500 Euro dotierte Valerius-Preis der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) geht im Jahr 2019 an Maria Brauchle (Bildmitte) aus Feldkirch in Österreich. Die Diplom-Gesundheits- und Krankenpflegerin mit zahlreichen Weiterbildungstiteln hat den besten Fachbeitrag aus nicht-ärztlichen Berufsgruppen veröffentlicht. Unter dem Titel „Dafür bist Du (NICHT!) zu klein“, erschienen 2018 im DIVI-Magazin des Deutschen Ärzteverlags, macht sie mit den Co-Autoren Tanja Wildbahner und Damian Dresbach eindrucksvoll auf einen Missstand in der Intensivmedizin im deutschsprachigen Raum aufmerksam: Für Kinder als Besuchende auf Erwachsenen-Intensivstationen gibt es keine einheitlichen Besuchsregeln. Maria Brauchle nahm den Valerius-Preis im Rahmen des 19. DIVI-Jahreskongresses in Hamburg entgegen.

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Maria Brauchle (links) und Prof. Gerhard W. Sybrecht

Die mit 5.000 Euro dotierte Forschungsförderung der DIVI-Stiftung im Bereich der intensiv- und notfallmedizinischen Gesundheitsfachberufe geht im Jahr 2019 an Maria Brauchle (im Bild links) aus Feldkirch in Österreich. Die Diplom-Gesundheits- und Krankenpflegerin mit zahlreichen Weiterbildungstiteln hat in einem internationalen Experten-Team eine Befragung in Österreich, der deutschsprachigen Schweiz, Deutschland und Luxemburg durchgeführt, um die Situation von Kindern als Besucher auf Erwachsenen-Intensivstationen zu analysieren. Denn noch ist sehr uneinheitlich geregelt, wann Kinder in Kontakt mit kranken erwachsenen Angehörigen treten dürfen. Dabei gibt es keine wissenschaftliche Fundierung für bestimmte Regeln in diesem Bereich.
Die Rohdaten der umfassenden Erhebung werden derzeit ausgewertet, die Ergebnisse sollen im Herbst 2020 auf dem europäischen Fachkongress ESICM (European Society of Intensive Care Medicine) präsentiert werden. „Mit dieser Arbeit bringen Frau Brauchle und ihr Team mehr Transparenz in ein noch unerforschtes Gebiet. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und freuen uns, sie bei diesem förderungswürdigen Projekt unterstützen zu können“, sagte Stiftungsvorstand und Jury-Sprecher Professor Gerhard W. Sybrecht (im Bild rechts) bei der Preisverleihung im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in Hamburg.

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Dr. Benjamin Kühne (links) und Professor Gerhard W. Sybrecht (rechts)

Die ersten Minuten nach der Geburt sind entscheidend für die Entwicklung eines Säuglings, vor allem wenn er zu früh auf die Welt kommt. Wie eine innovative Methode diese Situation möglicherweise verbessern kann, untersucht derzeit eine wissenschaftliche Studie an der Uniklinik Köln. Ausgezeichnet wurde diese Arbeit nun beim Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) mit dem Förderstipendium der DIVI-Stiftung. Der Preisträger Dr. Benjamin Kühne (links im Bild), Arzt auf der neonatologischen und pädiatrischen Intensivstation der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Uniklinik Köln, erhält eine Fördersumme von 10.000 Euro. „Seine Arbeit hat das Potenzial, die Erstversorgung von Frühgeborenen maßgeblich zu verbessern und ist damit unbedingt förderungswürdig“, sagte Stiftungsvorstand Professor Gerhard W. Sybrecht (im Bild rechts) bei der Preisverleihung.

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Verleihung des Forschungsförderpreises Delir-Management 2019

Studie untersucht den Einfluss zirkadianer Beleuchtung auf Inzidenz und Dauer des Delirs

Hamburg – Bereits zum dritten Mal haben die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und Philips im Rahmen des DIVI-Kongresses den Forschungsförderpreis Delir-Management verliehen. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis ging an den Assistenzarzt Dr. med. Jochen A. Sembill, die Stationsleitung Pflege Markus Prinz und den Oberarzt PD Dr. med. Joji B. Kuramatsu. Das multiprofessionelle Team der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen forscht über die Bedeutung der zirkadianen Beleuchtung in der Delir-Prävention und -Therapie.

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