Aktuelles
Noch schnell letzte Plätze sichern: AKI-NET-Kurs im September
Solingen ist beliebt: Nur noch wenige Plätze sind frei. Denn: Die DIVI-Akademie organisiert im HErzen NRWs vom 24. bis 25. September wieder einen zertifizierten AKI-NET-Kurs, ein zweitägiges Blockseminar zum Akuten Nierenversagen und der Nierenersatz-Therapie. Vermittelt werden vor allem interprofessionelle Anwendungen von Nierenersatzsystemen in Theorie und Praxis. Der Kurs ist speziell für erfahrene Ärzt:innen sowie Pflegekräfte auf Intensivstationen konzipiert, um die patientenzentrierte Zusammenarbeit zu fördern.
„Die Nierenersatztherapie beim akuten Nierenversagen ist eine kontinuierliche klinische Entscheidungssituation, in der Timing, Indikation und Individualisierung über Prognose und Komplikationen entscheiden“, so der med-wiss. Leiter des AKI-NET-Kurses, PD Dr. Michael Schmitz, Chefarzt des Städtischen Klinikums Solingen. „Gleichzeitig betrifft die Nierenersatztherapie zentrale Aspekte wie Säure-Base-Haushalt, Ernährung, Medikamentendosierung und die strukturierte Nachsorge – und geht damit weit über die eigentliche Dialyse hinaus. Sie betrifft das gesamte Management unserer Patienten!“
Freuen Sie sich auf einen zweitägigen Kompaktkurs mit zahlreichen Experten an Ihrer Seite.
„Nierenersatztherapie lernt man nicht nebenbei“
Praxisnah, interdisziplinär und wissenschaftlich fundiert: Gemeinsam mit Prof. Melanie Meersch-Dini (Mitte) aus Münster und Prof. Detlef Kindgen-Milles (rechts) aus Düsseldorf leitet PD Dr. Michael Schmitz (links), Chefarzt am Städtischen Klinikum Solingen, den AKI-NET-Kurs der DIVI-Akademie. Im Interview erklärt er, warum der Workshop weit mehr ist als eine klassische Fortbildung – und weshalb auch erfahrene Intensivmediziner:innen immer wieder Neues mitnehmen.
Veröffentlicht: Orientierungshilfe für eine sichere Infusionstherapie auf Intensivstationen
Für mehr Sicherheit im klinischen Alltag: Die DIVI-Sektion Angewandte Pharmakologie in der Notfall- und Intensivmedizin hat in Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) ein Infusionsschema zur Vermeidung von Inkompatibilitäten auf der Erwachsenenintensivstation entwickelt. Das praxistaugliche Infusionsschema soll helfen, physikalisch-chemische Inkompatibilitäten bei intravenösen Arzneimitteln auf Intensivstationen zu vermeiden. Der Beitrag wurde in der Fachzeitschrift Medizinische Klinik – Intensivmedizin und Notfallmedizin veröffentlicht und ist als Open-Access-Artikel verfügbar.
Vortrag des Monats: Akutes Nierenversagen
Seit dem März dieses Jahres zeigt die DIVI-Akademie jeden Monat einen ausgewählten Vortrag des vergangenen Kongresses für alle Interessierten. Im Juli ist es der Beitrag von Prof. Dr. med. Carsten Willam, leitender Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie und Intensivmedizin sowie Rettungsmediziner am Uniklinikum Erlangen. Er sprach auf dem DIVI25 über Akutes Nierenversagen. Nach Ablauf des Monats Juli ist das Video im internen Mitgliedsbereich auf divi.de zu finden.
Verlängert bis Ende Juli: Umfrage zu Ressourcen und Praxis der präklinischen Transfusion
Ihre Expertise ist gefragt! Die präklinische Transfusion ist ein sich rapide entwickelndes Themenfeld. Um ein realistisches Bild der aktuellen Ressourcen und der Praxis in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu erhalten, haben die DIVI-Sektionen Trauma, Notfall- und Katastrophenmedizin, Hämotherapie und Hämostasemanagement sowie Schock eine gemeinsame Umfrage entwickelt. Dauer: Nur wenige Minuten. Deadline: Verlängert bis zum 31. Juli.
Nach der Intensivstation oft auf sich allein gestellt: DIVI fordert bessere Nachsorge für kritisch kranke Patienten
Viele Menschen leiden noch Monate oder Jahre nach einer intensivmedizinischen Behandlung unter körperlichen, psychischen oder kognitiven Folgen. Dennoch fehlen in Deutschland bislang flächendeckende und strukturierte Nachsorgeangebote. Anlässlich des Tags der Intensivmedizin am 18. Juni macht die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) auf diese Versorgungslücke aufmerksam und fordert einen konsequenten Ausbau der Nachsorge für kritisch kranke Patienten.
„Viele Menschen überleben heute schwerste Erkrankungen und intensivmedizinische Behandlungen“, sagt DIVI-Generalsekretär Prof. Alexander Zarbock (links), Direktor der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Münster. „Das ist ein großer Erfolg der modernen Intensivmedizin. Für einen erheblichen Teil der Betroffenen beginnt damit jedoch ein oft sehr langer Weg zurück in den Alltag und Beruf.“ Spezialisierte Ambulanzen für eine strukturierte Nachsorge gäbe es aber nur an wenigen Standorten, weshalb der tatsächliche Versorgungsbedarf bei Weitem nicht gedeckt werde, so Zarbock.
Aktuelle Veranstaltungen
Aktuelle Stellenangebote





