Zum Hauptinhalt springen

Aktuelle Meldungen

14. Januar 2026

Vorstellung der neuen Sektionssprecher:innen

Neue Gesichter auch an den Spitzen der DIVI-Sektionen. Zahlreiche Sprecher:innen wurden in den vergangenen Wochen gewählt und haben ihr Amt angetreten. Gerne möchten wir die engagierten Frauen und Männer deshalb in den nächsten Wochen vorstellen, beginnend mit der Sektion Qualität und Ökonomie in der Intensivmedizin. Hier treten jetzt als gemischtes Doppel Dr. Oliver Kumpf als Sprecher und Dr. Alexandra Ramshorn-Zimmer als stellvertretende Sprecherin an.

Dr. Oliver Kumpf (Charité – Universitätsmedizin Berlin) war bislang stellvertretender Sprecher der Sektion und übernimmt das Amt von seinem Vorgänger Prof. Reimer Riessen (Universitätsklinikum Tübingen). Auf die damit frei gewordene Position des stellvertretenden Sprechers wurde bereits in der Sektionssitzung am 22. Oktober 2025 einstimmig für Dr. Alexandra Ramshorn-Zimmer (Universitätsklinikum Leipzig) votiert.

„Ziel der Sektion ist die Konzeption, Evaluation und Implementierung qualitätssichernder Maßnahmen und Methoden, um die Patientenversorgung auf Intensivstationen messbar zu verbessern – und dies unter rationalem Ressourceneinsatz“, weiß Sektionssprecher Dr. Oliver Kumpf bereits aus der Sektionsarbeit der vergangenen Jahre. „Qualität und Ökonomie behandeln wir als zwei Seiten derselben Medaille: Hohe Versorgungsqualität reduziert Folgeschäden, vermeidet Über- und Fehlversorgung und steigert damit die Effizienz im Gesamtsystem.“

Fokus gezielt in Richtung Notfallmedizin erweitern

Die Sektion möchte zukünftig ihren Fokus in Richtung Notfallmedizin erweitern, um eine kontinuierliche, qualitätsgesicherte Versorgung kritisch kranker Patient:innen von der präklinischen Phase über die Notaufnahme bis zur Intensivstation konzeptionell zu sichern. „Auch ist die Digitalisierung ein zentraler Enabler“, stellt Dr. Alexandra Ramshorn-Zimmer fest. „Standardisierte Datenerfassung, Interoperabilität, automatisierte Qualitätsberichte und Near-Real-Time-Feedback an Behandlungsteams ermöglichen präzisere Steuerung klinischer Prozesse. Dadurch wird die Ergebnisqualität gestärkt und Ressourcen werden zielgerichtet eingesetzt – ein Kernanliegen an der Schnittstelle von Qualität und Ökonomie. So werden wir hier verstärkt ansetzen!“

Fotos: privat