Aktuelle Meldungen

Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

World restart a heart day Poster

„Jeder Mensch kann ein Leben retten!“ Unter diesem Motto steht die erste „World Restart a Heart“-Initiative (WRAH), mit der am und um den 16. Oktober 2018 weltweit Menschen geschult werden sollen, um im Falle eines plötzlichen Herzstillstands eine lebensrettende Laienreanimation praktizieren zu können. Nach Einführung des Europäischen Tages der Wiederbelebung vor fünf Jahren ist die WRAH-Initiative nun die erste Kampagne unter der Schirmherrschaft des International Liaison Committee on Resuscitation (ILCOR), mit der weltweit auf die Wiederbelebungsproblematik hingewiesen werden soll. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) unterstützt die Initiative: „Wir rufen Mediziner aller Fachgesellschaften auf, Kinder wie Erwachsene in der Anwendung der lebensrettenden Wiederbelebungsmaßnahmen zu schulen“, sagt DIVI-Präsident Professor Stefan Schwab, Direktor der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen.

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Stethoskop auf Tabelle

Qualitätsverbessernde Maßnahmen sind ohne Zweifel in der Medizin angekommen. Die Gestaltung und Kontrolle eines Großteils der entstandenen Verfahren unterliegt jedoch nicht der Ärzteschaft. Mit dem Peer-Review der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) ist ein Verfahren entstanden, das von Ärzten für Ärzte entwickelt worden ist. Das Voneinander-Lernen steht im Mittelpunkt, ohne dass dabei Kosten entstehen, wie sie zum Beispiel bei Zertifizierungen anfallen. Doch noch wird das Peer-Review kaum in Anspruch genommen, obwohl es in der Bundesrepublik inzwischen fast flächendeckend verfügbar ist. Machen Sie jetzt mit!

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Baby-Notfall

Die praktischen Workshops sind ein wichtiger Bestandteil der aktiven Fort- und Weiterbildung. Zusätzlich zum Sitzungsprogramm beim Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) vermitteln Ihnen zahlreiche renommierte Experten in über 60 Hands-on-Kursen praktisches Wissen zu den verschiedensten Themen der Intensiv- und Notfallmedizin. Vertiefen Sie Ihre Kenntnisse in Theorie und Praxis in unserem vielfältigen Workshop-Angebot und melden Sie sich jetzt schnell an. Buchen Sie jetzt online Ihre Workshops beim DIVI-Kongress 2018.

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DIVI-Generalsekretär Professor Felix Walcher

Beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche und nachhaltige Digitalisierung der Notfallmedizin – dafür setzt sich die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) ein. Jetzt hat die Fachgesellschaft zusammen mit der Deutschen Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA), der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF) sowie dem Verbundforschungsprojekt AKTIN ein neues Positionspapier zur Digitalisierung der Notfallmedizin in Deutschland veröffentlicht. Die Autoren definieren darin fünf Maßnahmen für eine nachhaltige Digitalisierung der Notfallmedizin in Deutschland.

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Professor André Gries

Die Notfallversorgung in Deutschland steht vor einer Neustrukturierung. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) will hierzu in den kommenden Tagen seine Pläne bekannt gegeben. Nach ersten Informationen sollen in Zukunft interdisziplinäre Notfallzentren entstehen, die von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) geführt werden. „Wir unterstützen den Aufbau zentraler Anlaufstellen“, sagt Professor André Gries (Foto), Notaufnahmeexperte der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). „Jedoch können diese Zentren nicht unter Leitung der Kassenärztlichen Vereinigung stehen. Bei vielen kritisch kranken, aber auch zeitkritischen Patienten ist das Leitsymptom nicht richtungsweisend. Für die fachliche Diagnose, aber auch die unmittelbare Notfalltherapie muss an dieser Stelle eine standardisierte Ersteinschätzung mit geschultem Personal erfolgen und bei Bedarf sofort ein in der Notfallmedizin erfahrener Facharzt eingesetzt werden“, fordert Gries, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme am Universitätsklinikum Leipzig. In einem Schreiben an den SVR fordert die DIVI als Dachgesellschaft von 18 Mitgliedsgesellschaften mit insgesamt rund 140.000 Mitgliedern: Um Fehlsteuerungen zu vermeiden, kann das Integrierte Notfallzentrum nicht unter Verantwortung der KV gestellt werden!

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