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Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

Dr. Gerald Gaß (Präsident DKG) und Prof. Dr. Uwe Janssens (Präsident der DIVI)

„Bitte differenzieren Sie so valide wie möglich zwischen den sofort verfügbaren und mit Personal ausgestatteten Intensivbetten und der durch Umschichtung und Umorganisation verfügbaren Notfallreserve an Intensivbehandlungsmöglichkeiten.“
Mit eindringlichen Worten wendet sich die DIVI heute gemeinsam mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) an alle meldenden Kliniken im DIVI-Intensivregister. Durch Rückmeldungen von Rettungsdiensten und regionalen Stichproben war in der vergangenen Woche aufgefallen, dass die Zahlen der noch verfügbaren, unmittelbar für die Versorgung von Intensivpatienten freistehenden Betten, nicht zu 100 Prozent stimmen kann. Genau das ist für eine unmissverständliche Interpretation der Daten und der sich daraus ergebenden Planung in der gesamten Republik unerlässlich.

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Professor Uwe Janssens, Thomas van den Hooven, Tilmann Müller-Wolff

Deutschlands Intensivpfleger sind bestürzt über die neue Youtube-Kampagne des Bundesfamilienministeriums. Deren fünfteilige Webserie „Ehrenpflegas“ soll die Pflegeausbildung attraktiv darstellen. „Tatsächlich repräsentieren diese Videos weder den Arbeitsalltag eines Pflegenden, noch die Professionalität oder die Werte, für die die professionelle Pflege steht. Für ausgebildete und professionell arbeitende Pflegekräfte ist diese Miniserie eine Zumutung“, sagt Thomas van den Hooven (Foto, Mitte), Präsidiumsmitglied der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sowie Pflegedirektor des Universitätsklinikums Münster. Mit dieser oberflächlichen Darstellung der Pflegeausbildung werde niemand erreicht, der eine Tätigkeit sucht, in der Intellekt und Empathie gefordert sind. Van den Hooven fordert: „Die Politik muss die Pflegeausbildung ernst nehmen und realistisch abbilden. Die große Fachlichkeit und Expertise der Pflegekräfte sollte dabei im Mittelpunkt stehen. Dazu erwarten wir auch von Seiten des Bundesfamilienministeriums konstruktive Vorschläge!“

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Professor Uwe Janssens

Der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Prof. Uwe Janssens, hat sich mit einem eigenen YouTube-Video an die Bevölkerung gerichtet. Janssens spricht stellvertretend für mehr als 3.000 Intensivmediziner und Pflegekräfte, die derzeit auf deutschen Intensivstationen arbeiten. Er wolle keine Angst machen und noch seien genug Intensivbetten frei, betont Janssens. Aber mit großer Sorge beobachteten alle den überproportionalen Anstieg der Corona-Infektionen in Deutschland und ganz Europa – und die sich füllenden Betten. „Wir Intensivmediziner befürchten, bei weiter steigenden Infektionszahlen die intensivmedizinische Versorgung in Deutschland bald nicht mehr in vollem Umfang gewährleisten zu können!“

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Logo des DIVI VIRTUELL 2020

Mehr als 600 Vorträge mit rund 500 Referentinnen und Referenten, dazu 24 interaktive Workshops: Der virtuelle Kongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) gilt als wichtigste Veranstaltung für Mitarbeiter der Intensiv- und Notfallmedizin im deutschsprachigen Raum. Für das vom 2. bis 4. Dezember stattfindende Programm werden rund 6.000 Teilnehmer erwartet. Die Ärztekammer Berlin hat den DIVI-Kongress nun als berufsbezogene Fortbildungsveranstaltung für Ärztinnen und Ärzte zertifiziert. Insgesamt gibt es 18 CME-Punkte, täglich drei Punkte am Vormittag und drei Punkte am Nachmittag.

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Professor Klaus Hahnenkamp

Entscheidende Frage am Lebensende eines Patienten: Wer kommt bei schwerster Hirnschädigung aus ärztlichen Gesichtspunkten als Organspender infrage? Klarheit schafft nun die zum 1. September in Kraft getretene Richtlinie „Spendererkennung“ der Bundesärztekammer. „Diese hat eine entscheidende Bedeutung für die Abläufe im Rahmen der Organspende auf den Intensivstationen“, sagt Professor Klaus Hahnenkamp (Foto), Mitautor der neuen Richtlinie sowie Sprecher der DIVI-Sektion „Organspende und Organtransplantation“. Anspruch der Autorinnen und Autoren der Richtlinie sei, bestehende Rechtsunsicherheiten bei der Organspende durch klare und eindeutige Definitionen abzulösen.

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