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Aktuelle Meldungen

Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

Professor Bernd Böttiger

Geringe Reanimationsquote in Deutschland: Jedes Jahr erleiden deutschlandweit mehr als 70.000 Menschen außerhalb eines Krankenhauses einen plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand. Dabei ist die Bereitschaft anwesender Laien zur Durchführung einer sofortigen Laienreanimation im internationalen Vergleich gering. Nur bei jedem dritten Herz-Kreislauf-Stillstand wird mit der Wiederbelebung begonnen, bevor der Notarzt eintrifft. Der am 16. Oktober stattfindende „World Restart a Heart Day“ will mit weltweiten Aktionen dafür sorgen, dass mehr Menschen in der Lage sind, im Notfall direkt mit einer Laienreanimation Leben zu retten. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) unterstützt die Initiative: „Wir rufen medizinisches Personal aller Fachgebiete auf, Kinder sowie Erwachsene in der Anwendung der lebensrettenden Wiederbelebungsmaßnahmen zu schulen“, sagt Professor Bernd Böttiger (Foto), Mitglied des DIVI-Präsidiums und Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Köln.

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Rettungssanitäter im Einsatz

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) begrüßt nachdrücklich den am 11. Oktober getroffenen Beschluss des Bundesrats zum „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Notfallsanitätergesetzes“. Die DIVI unterstützt die Beschlusslage und die damit verbundene Gesetzesänderung. Die derzeitige Rechtslage führt tatsächlich bei den handelnden Personen im Rettungseinsatz – und hier insbesondere bei den Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern – zu einer erheblichen Rechts-, aber auch Handlungsunsicherheit. In Großstädten und Ballungsräumen mag ein nahezu gleichzeitiges Eintreffen von Notfallsanitätern und Notärzten regelhaft der Fall sein, dies gilt aber nicht für viele flächenmäßig bedeutsame ländliche Räume.

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Tilmann Müller-Wolff

In der Intensivpflege werden zunehmend Diskussionen über einen Mangel an Ressourcen geführt. Der Fachkräftemangel hat eine direkte Auswirkung auf die Versorgungsqualität in den Krankenhäusern. Insbesondere Fachpflegekräfte stehen den Krankenhäusern nicht mehr ausreichend zur Verfügung. Damit sich daran etwas ändert, haben Experten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sowie der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste (DGF) fünf Thesen erarbeitet, um die Relevanz der Pflege-Profession für das Gesundheitssystem öffentlich zu unterstreichen. „Wir wollen damit die fachliche Diskussion um die notwendige Anzahl von Fachpflegenden in der Intensivmedizin schnellstmöglich weiter vorantreiben“, sagt Tilmann Müller-Wolff (Foto), Sektionssprecher der DIVI-Sektion Pflegeforschung und Pflegequalität sowie Akademieleiter der Regionale Kliniken Holding in Ludwigsburg, der das jetzt veröffentlichte Thesenpapier federführend erstellt hat. „Spezifische Qualifikationen, eigenständige Handlungsfelder und Interprofessionalität sind nur drei der Hebel, die wir für eine qualitativ hochwertige Versorgung kritisch kranker Patienten identifiziert haben“, so Müller-Wolff.

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Professor Bernd Schönhofer

Neue Studienerkenntnisse eingearbeitet: Unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) wurde die überarbeitete Leitlinie zum prolongierten Weaning vorgestellt. Auch die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) sowie die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) waren an der Aktualisierung der Leitlinie beteiligt. „Viele neue Erkenntnisse in den vergangenen Jahren sowie die wachsende Bedeutung des prolongierten Weanings – aber auch seines Versagens – haben eine Überarbeitung der Leitlinie nötig gemacht“, sagt DIVI-Präsident Professor Uwe Janssens, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler. „Besonders vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte zur außerklinischen Beatmung ist die Veröffentlichung der Leitlinie gerade jetzt von hoher Bedeutung.“

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Professor Uwe Janssens

Gut gemeint, schlecht umgesetzt: Immer mehr Intensiv- und Notfallmediziner kritisieren die neue TV-Werbekampagne für die Telefonnummer 116 117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. „Die Werbung bagatellisiert in den Augen von Mitarbeitern in den Notfallaufnahmen die tatsächliche Brisanz und Schwierigkeiten in diesem Bereich“, sagt Professor Uwe Janssens (Foto), Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). „Diese vermutlich auch sehr kostenintensive Aktion wird dem zu vermittelnden Inhalt in keiner Weise gerecht. Das Niveau der Werbeclips wird von den betroffenen Patienten vermutlich kaum ernst genommen und trägt so nicht nachhaltig dazu bei, eine bessere Steuerung der Patientenströme zu gewährleisten.“

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Tel.: 030 / 40 00 56 07
Fax: 030 / 40 00 56 37
E-Mail: info@divi.de

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