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Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

Hand eines alten Menschen

In den vergangenen Jahren hat eine immer effektivere Intensivmedizin dazu beigetragen, das Leben von Patienten maßgeblich zu verlängern. Die Hochleistungsmedizin des 21. Jahrhunderts scheint kaum noch Grenzen zu kennen. Gerade in diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie Ärzte mit dem Thema der Therapie am Lebensende umgehen und inwieweit die moderne Intensivmedizin droht, zu einer Apparatemedizin zu werden, die den Sterbeprozess unnötig verlängert. Die Sektion „Ethik“ der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) beschäftigt sich mit diesem wichtigen Teilaspekt der Intensivmedizin und wird im Rahmen des Symposiums „End-of-Life-Decisions“ auf dem kommenden DIVI-Kongress die Herausforderungen diskutieren, denen Intensivmediziner am Lebensende eines Patienten gegenüberstehen. Der DIVI-Kongress findet vom 5. bis 7. Dezember im Congress Center Leipzig statt.

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Privatdozent Dr. Florian Hoffmann

Auf deutschen Kinderintensivstationen herrscht ein gravierender Mangel an Pflegepersonal. Zuletzt mussten deshalb Betten der Kinderintensivstation an der Medizinischen Hochschule Hannover gesperrt werden. „Das gefährdet die Patientensicherheit und Versorgungsqualität kritisch kranker und verletzter Kinder, insbesondere in den großen Ballungsräumen, wo Sperrungen von Betten aufgrund eines Mangels von Pflegenden an der Tagesordnung sind“, sagt Privatdozent Dr. Florian Hoffmann (Foto), Sprecher der Sektion „Pädiatrische Intensiv- und Notfallmedizin“ der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Als Dachgesellschaft bündelt die DIVI das Engagement von rund 30 medizinischen Fachgesellschaften und fordert die Politik jetzt auf, die Rahmenbedingungen für die Kinderintensivpflege mittels eines sofortigen Notfallplans zu retten.

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Prof. Dr. Peter Sefrin

In den vergangenen Jahren haben sich die Diagnose- und Therapiemöglichkeiten in der Präklinik zunehmend verbessert. Aber steigen dadurch auch die Überlebenschancen von Notfallpatienten? Mit dieser Frage beschäftigt sich die DIVI-Sektion Notfall- und Katastrophenmedizin Anfang Dezember beim diesjährigen DIVI-Kongress in Leipzig. Das Symposium „Erfolge der präklinischen Notfallmedizin“ zeigt Krankheitsbilder auf, bei denen bereits eine messbare Verbesserung des Überlebens eingetreten ist, und zählt weitere Gründe für die verbesserte Notfallversorgung auf.

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Dr. Dominik Brammen

Krankheitssymptome von Patienten in Notaufnahmen sollten systematisch erfasst werden. „Das ist unbedingt notwendig, weil wir nur so die eingeleiteten diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen bewerten und somit zur Verbesserung der Versorgungsqualität beitragen können“, sagt Dr. Dominik Brammen (Foto), Anästhesist und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg sowie Vertreter der Sektion Notaufnahmeprotokoll der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). „Mit einer erstmals auf Deutsch vorliegenden standardisierten Liste kann ohne großen Aufwand erfasst werden, welche Beschwerde den Patienten ins Krankenhaus geführt hat. Jetzt werben wir in den Kliniken dafür, diese Liste der Vorstellungsgründe auch flächendeckend einzusetzen. Damit legen wir die Grundlage für symptombasiertes Qualitätsmanagement sowie IT-Unterstützung der Behandlung. Und wir können so auch in der Versorgungsforschung einen großen Schritt vorankommen“, sagt Brammen.

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Professor Bernd Schönhofer

Bei 12,5 Prozent aller Patienten, die länger als 24 Stunden intensivbetreut werden, tritt ein akutes Lungenversagen (ARDS) auf. Ohne prompte Behandlung führt es bei 90 Prozent aller Patienten zum Tod. Genau mit dieser Problematik beschäftigt sich die DIVI-Sektion Respiratorisches Versagen beim diesjährigen DIVI-Kongress Anfang Dezember in Leipzig: Das Symposium „Das schwere ARDS“ befasst sich in erster Linie mit dem Einsatz von extrakorporalen Lungenersatzverfahren (ECMO) bei ARDS-Patienten und greift die Frage auf, was ARDS/ECMO-Zentren konkret leisten können.

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