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Aktuelle Meldungen

Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

Blick vom Balkon der DIVI-Geschäftsstelle

Alles neu macht der Mai: Die DIVI ist ab sofort unter einer neuen Adresse zu finden. Die Kisten mussten aber nicht weit durch Berlin transportiert werden: Nach mehr als zehn Jahren in der Luisenstraße 45 ging es nur wenige Hundert Meter entfernt in die Schumannstraße 2, mit Blick auf die Dächer der Charité.

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Krankenwagen mit Sanitäter

In der dritten Pandemiewelle steigt die Auslastung der bundesweiten Intensivstationen – und damit der Bedarf an innerdeutschen Verlegungen von schweren COVID-19-Fällen. Ein neuer Kriterienkatalog unterstützt Intensivmediziner bei der Entscheidung, welche Patienten strategisch verlegt werden können.

Besonders beim Transport von Intensivverlegungen bedarf es einer sehr sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung, um die Patientensicherheit zu gewährleisten. „In der Empfehlung haben wir Verlegungskriterien und mögliche Ein- und Ausschlusskriterien dargestellt, die individuelle Arztentscheidungen in dieser schwierigen Situation unterstützen können“, erklärt Professor Jan-Thorsten Gräsner, Direktor des Instituts für Rettungs- und Notfallmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein und Delegierter der DIVI-Fachgruppe Anästhesiologie. „Gemeinsam mit Kollegen in der Fachgruppe Intensivmedizin, Infektiologie und Notfallmedizin (COVRIIN) am Robert-Koch-Institut haben wir diesen hilfreichen Katalog entwickelt und bundesweit mit den verantwortlichen Ärztinnen und Ärzten in den „Kleeblattstrukturen“ der 16 Bundesländer abgestimmt“, so Gräsner. Diese Kleeblattstruktur habe sich bereits im letzten Jahr etabliert als Teil eines Konzepts, um bundesweit intensivmedizinische Kapazitäten zu schaffen.

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Keyvisual Kongress

Den 16. bis 18. Juni – Mittwoch bis Freitag – dürfen sich schon einmal alle Mitarbeiter aus dem Bereich der Intensiv- und Notfallmedizin rot im Kalender anstreichen. Denn an diesen drei Tagen findet die virtuelle Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensiv- und Notfallmedizin (DGIIN) und der Österreichischen Gesellschaft für Internistische und Allgemeine Intensivmedizin und Notfallmedizin (ÖGIAIN) statt. Das interdisziplinäre und interprofessionelle Programm mit nationalen und internationalen Experten aus den Bereichen Pflege, Frühmobilisation, Atmungstherapie und Delir ist auf die virtuellen Möglichkeiten angepasst und verspricht viel Neues. Gespannt sein darf jeder Teilnehmer auch auf die Inhalte der Eröffnungsrede von Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach.

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Prof. Marx, Prof. Karagiannidis, Prof. Weber-Carstens, Prof. Janssens, Prof. Wappler

Seit dem 13. März hat sich auf Deutschlands Intensivstationen viel getan. Die Anzahl der Patienten mit COVID-19 hat sich seit diesem Tag bis heute um beinahe 1.800 Patienten erhöht: Von 2.721, dem Startpunkt der 3. Welle, auf heute 4.515. Politisch ist nichts passiert. „Dabei haben wir nur zwei wirksame Mittel gegen die Pandemie: Abstand und Impfen“, sagt der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Professor Gernot Marx (Foto oben links), Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen. „Nur will das anscheinend niemand mehr hören.“ Und so werden es täglich mehr schwerstkranke Patienten mit COVID. So schwappt die dritte Welle in die Kliniken, wo eigentlich die Pflegekräfte dringend mal eine Pause bräuchten. So wird täglich wieder Patient um Patient verlegt, um Platz zu schaffen. Und so werden wieder immer häufiger planbare Operationen abgesagt. „Den großen Knall, den absoluten Notfall, den wird es in Deutschland so schnell nicht geben – weil im Hintergrund sehr viele Menschen so unheimlich hart arbeiten“, erklärt Marx. „Trotzdem ist die Situation absolut kritisch!“

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Intensivpflegekräfte zeigen einem COVID-19-Patienten das Foto seiner Enkelin

Die DIVI und die Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste (DGF) haben gemeinsam eine „Stellungnahme zur Stärkung und Zukunft der Intensivpflege in Deutschland“ erarbeitet. Ärzte und Pflegkräfte haben in dem bemerkenswert konkreten Sechs-Seiten-Papier zahlreiche praxisnahe Forderungen und Vorschläge zusammengetragen, um die Arbeitsbedingungen in der Intensivpflege jetzt und sofort sowie nachhaltig zu verbessern. „Die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte müssen sich dringend ändern“, sagt DIVI-Präsident Professor Gernot Marx, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen. Seit einem Jahr und immer noch im Dauereinsatz inmitten der jetzt dritten Welle der Pandemie spielen zahlreiche Pflegekräfte mit dem Gedanken, aus ihrem Beruf aussteigen. „Wenn wir jetzt nichts tun, und die Pflegekräfte gehen, dann bekommen wir ein existentielles Problem in der Intensivmedizin!", konstatiert Professor Felix Walcher, Präsident elect der DIVI und Direktor der Klinik für Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Magdeburg. „Es gibt kein Intensivbett ohne Pflege! Wir Ärzte stehen nicht den ganzen Tag am Bett der Patienten – das sind die Pflegenden“, sind sich Walcher und Marx einig.

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10117 Berlin
Tel.: 030 / 40 00 56 07
Fax: 030 / 40 00 56 37
E-Mail: info@divi.de

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