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Aktuelle Meldungen

Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

Prof. Marckmann (links) und Prof. Janssens (rechts)

Für die schwerste aller Entscheidungen sind Deutschlands Notfall- und Intensivmediziner vorbereitet: Sollten während der COVID-19-Pandemie Intensivbetten und Ressourcen knapp werden, müssen Mediziner im Fall der Fälle zwangsläufig entscheiden, welche Patienten intensivmedizinisch behandelt und welche palliativmedizinisch versorgt werden. Damit dies auf einer fundierten Grundlage geschieht, haben Experten aus acht Fachgesellschaften klinisch-ethische Empfehlungen erarbeitet, die jetzt in einer aktualisierten Fassung erscheinen. „Wir haben unter anderem deutlicher klargestellt, dass Grunderkrankungen und Behinderungen kein legitimes Kriterium für Triage-Entscheidungen sind. Zudem wurde die Prüfung des Patientenwillens vor der Aufnahme auf die Intensivstation stärker hervorgehoben“, sagt Professor Uwe Janssens (rechtes Foto), Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler. „Wir Ärzte brauchen eine fachliche wie rechtliche Sicherheit bei der Patientenbehandlung in Extremsituationen. Dabei helfen die aktualisierten Empfehlungen.“

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Professor Felix Walcher

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) schlägt Alarm. Intensivbetten sind genügend vorhanden, die Patienten derzeit alle medizinisch gut versorgt. Jetzt geht es um die eigenen Teams, die Pflegekräfte und Ärzte. Sie müssen mit allen Erlebnissen der vergangenen Wochen alleine fertig werden. Denn: In den meisten deutschen Krankenhäusern gibt es keine psychologischen Versorgungsstrukturen für das eigene Personal! „Diese müssen jetzt dringend aufgebaut werden“, fordert Professor Felix Walcher (Foto), Generalsekretär der DIVI und Direktor der Klinik für Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Magdeburg. „Wenn die Wirtschaft einen Rettungsschirm von mehr als 150 Milliarden Euro bekommt, braucht das medizinische Personal wenigstens einen Schutzschild!“

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Ab sofort müssen Kliniken mit Intensivstation jeden Tag bis 9 Uhr ihre aktuellen Bettenkapazitäten an das DIVI-Intensivregister melden. Eine entsprechende Verordnung hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor wenigen Tagen erlassen, die Übergangsfrist endet heute. Die Datenmeldungen müssen Kliniken gegenüber den eigenen Landesbehörden wöchentlich dokumentieren. „Schon in den vergangenen Tagen haben sich rund 1.000 Kliniken gemeldet und überwiegend täglich Daten aktualisiert. Die neue Verordnung ist ein wichtiger Baustein, um fortan tagesaktuell valide Zahlen für das gesamte Bundesgebiet zu erhalten“, sagte Professor Uwe Janssens (linkes Foto), Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sowie Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler. „Darüber hinaus können sich politische Entscheidungsträger zukünftig an den Daten des DIVI Intensivregisters orientieren.“

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Das DIVI Intensivregister erfasst derzeit tagesaktuell die Versorgungskapazitäten und Fallzahlen zu intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Patienten. Ziel des Registers ist, die Verfügbarkeiten von Beatmungsbetten und von erweiterten Therapiemaßnahmen bei akutem Lungenversagen in Deutschland sichtbar zu machen. Hierzu melden Kliniken mit Intensivstationen selbstständig und freiwillig per Log-in ihre Daten und sind angehalten, diese täglich zu aktualisieren. Eine Meldepflicht gibt es derzeit nicht, wenn auch die DIVI dies sehr begrüßen würde. Die aggregierten Ergebnisse können auf der Website der DIVI frei eingesehen werden. Eine Übersicht aller teilnehmenden Kliniken mit Ampeldarstellung zur Bettenverfügbarkeit hilft bereits Ärztinnen und Ärzten bei der Suche nach freien Kapazitäten. Auch wird seit dem 27. März über das Robert Koch-Institut jeden Morgen ein Tagesreport veröffentlicht.

Die Entwicklung des Systems ist derzeit keineswegs abgeschlossen – ganz im Gegenteil, es befindet sich erst in der Vorphase des Aufbaus. Work in Progress! In den kommenden Wochen wird das Register zu einer IT-Plattform ausgebaut, die ganz neue Möglichkeiten der visuellen Darstellung der Daten bietet:

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Der wöchentliche Video-Chat zu aktuellen Fragen rund um COVID-19 der DGIM ist ein großer Erfolg, die bisherigen drei Sendungen haben eine große Resonanz innerhalb der Ärzteschaft gefunden. Die DGIM registrierte mehr als 40.000 Seitenzugriffe; mehr als 10.000 Mal wurden die Beiträge angesehen. Das nächsten Live-Update findet Dienstag, den 7. April, von 18:00 bis 19:00 Uhr statt. Fokusthemen sind Intensivmedizin und Schwangerschaft. Das COVID-19-Live-Update ermöglicht durch die Chatfunktion eine unmittelbare Interaktion. Teilnehmer können sich mit Fragen per Live-Chat an die Experten im Studio wenden. Die DIVI ist Kooperationspartner dieser sinnvollen Initiative.

Auch am Donnerstag, den 09. April, von 14:00 bis 15:00 Uhr, wird ein Live-Update mit den Fokusthemen Hygiene und Psyche stattfinden. Die ersten Updates dieser Videoreihe sind bereits als Video-on-Demand unter https://streamed-up.com/covid-19-update-news-virologie-hygiene/ verfügbar. Das Live-Update ist für Ärzte und Ärztinnen kostenfrei.

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Tel.: 030 / 40 00 56 07
Fax: 030 / 40 00 56 37
E-Mail: info@divi.de

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