Aktuelle Meldungen

Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

Dr. Dominik Brammen

Krankheitssymptome von Patienten in Notaufnahmen sollten systematisch erfasst werden. „Das ist unbedingt notwendig, weil wir nur so die eingeleiteten diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen bewerten und somit zur Verbesserung der Versorgungsqualität beitragen können“, sagt Dr. Dominik Brammen (Foto), Anästhesist und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg sowie Vertreter der Sektion Notaufnahmeprotokoll der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). „Mit einer erstmals auf Deutsch vorliegenden standardisierten Liste kann ohne großen Aufwand erfasst werden, welche Beschwerde den Patienten ins Krankenhaus geführt hat. Jetzt werben wir in den Kliniken dafür, diese Liste der Vorstellungsgründe auch flächendeckend einzusetzen. Damit legen wir die Grundlage für symptombasiertes Qualitätsmanagement sowie IT-Unterstützung der Behandlung. Und wir können so auch in der Versorgungsforschung einen großen Schritt vorankommen“, sagt Brammen.

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Professor Bernd Schönhofer

Bei 12,5 Prozent aller Patienten, die länger als 24 Stunden intensivbetreut werden, tritt ein akutes Lungenversagen (ARDS) auf. Ohne prompte Behandlung führt es bei 90 Prozent aller Patienten zum Tod. Genau mit dieser Problematik beschäftigt sich die DIVI-Sektion Respiratorisches Versagen beim diesjährigen DIVI-Kongress Anfang Dezember in Leipzig: Das Symposium „Das schwere ARDS“ befasst sich in erster Linie mit dem Einsatz von extrakorporalen Lungenersatzverfahren (ECMO) bei ARDS-Patienten und greift die Frage auf, was ARDS/ECMO-Zentren konkret leisten können.

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Tilmann Müller-Wolf

Aktiv und engagiert: Die Berufsgruppe der Pflegenden wächst innerhalb der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) immer weiter. Auch deren Teilnehmerzahl auf den DIVI-Kongressen steigt kontinuierlich. „Auch in diesem Jahr hat die DIVI-Sektion Pflegeforschung und Pflegequalität wieder am Kongress-Programm mitgewirkt und einen durchgehenden Pflegestrang vorgeschlagen, den wir gemeinsam mit Kongress-Präsidentin Elke Muhl umgesetzt haben“, sagt Sektionssprecher Tilmann Müller-Wolf (Foto). Die Veranstaltungen sind offen für alle Kongress-Teilnehmer. Auch dieses Jahr werden wieder interprofessionelle Themen und Projekte rund um die Pflege in der Intensivmedizin besprochen, initiiert und vorangebracht. Der DIVI-Kongress findet vom 5. bis 7. Dezember im Congress Center Leipzig statt.

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Moritzbastei

Zeit für den interdisziplinären Austausch: Die passende Gelegenheit zum Netzwerken mit Fachkollegen bietet auch dieses Jahr wieder das Get-together am zweiten Abend des DIVI-Kongresses in Leipzig. Am 6. Dezember lädt Kongresspräsidentin Elke Muhl alle Kongressteilnehmer ab 19.30 Uhr in die historische Moritzbastei ein. „Das jährlich Get-together hat schon Tradition und ist das ideale Event, um neue Kollegen kennen zu lernen. Abseits des vollen Kongresskalenders bleibt hier genug Zeit für den entspannten Austausch“, sagt Muhl. Feiern Sie mit und sichern Sie sich schon jetzt online Ihr Ticket.

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Prof. Dr. med. Gian Domenico Borasio

Notfall- und Intensivmediziner erleben täglich chronisch kranke und betagte Patienten in der letzten Lebensphase. Regelmäßig muss dann entschieden werden, welche intensivmedizinischen Maßnahmen fortgesetzt werden oder ob auf eine primär palliative Behandlung umgestellt wird. Welche Wünsche Patienten für diese Situation haben, berichtet Professor Gian Domenico Borasio (Foto) zur Eröffnung des Kongresses DIVI 2018 in seinem Festvortrag „Ich habe genug – was sich Patienten für das Lebensende wünschen, und warum man viel wissen muss, um wenig zu tun“. Der 18. Kongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) findet vom 5. bis 7. Dezember 2018 in Leipzig statt. Im Rahmen seines Vortrags wird der Neurologe und Palliativmediziner Borasio auch erläutern, wie man die Wünsche nicht kommunikationsfähiger Patienten praktisch ermittelt, wie man sie in Therapieentscheidungen umsetzt und was Ärzte, Pflegekräfte und Seelsorger darüber hinaus beachten sollten, wenn Entscheidungen über Leben und Tod anstehen.

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