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Aktuelle Meldungen

Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

Notarzt-Jacke

Die DIVI begrüßt eine Verschlankung bestehender Mehrfachstrukturen mit Aufhebung der Sektorengrenze zwischen Kassenärztlicher Vereinigung (KV)- und Krankenhausversorgung in der Notfallversorgung.
Im Sinne einer qualitativ hochwertigen Patientenversorgung befürwortet die DIVI daher eine zentrale telefonische Informations- und Dispositionsstelle (im Gesetzentwurf: Gemeinsames Notfallleitsystem [GML]) sowie eine zentrale Anlaufstelle an geeigneten Kliniken (Integrierte Notfallzentren [INZ]). Darüber hinaus hält die DIVI es für richtig, die Leistung des Rettungsdienstes (RD) nicht ausschließlich auf Transportleistungen zu beschränken, sondern die medizinische Versorgung in den Vordergrund zu stellen.

Allerdings weist der Entwurf gravierende Mängel auf und bedarf einer Anpassung:

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Prof. Dr. med. Uwe Janssens

Ethisch fragwürdig und moralisch auf keinen Fall einfach hinnehmbar: Deutschlands Intensiv- und Notfallmediziner kritisieren die Verlosung des in Europa noch nicht zugelassenen Novartis-Medikamentes Zolgensma an 100 Kleinkinder mit einer tödliche Muskelkrankheit scharf. Es geht um insgesamt 200 Millionen Euro. „Hier wird nicht nur das offizielle Zulassungsverfahren ausgehebelt, es wird auch mit der Hoffnung von Familien gespielt und völlig intransparent über die Vergabe eines Wirkstoffes entschieden“, sagt Professor Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Als Stimme von rund 3.000 Mitgliedern sowie Sprecher der DIVI-Sektion Ethik sieht er durch diesen Vorstoß medizinisch geübte und gültige Vorgehensweisen umgangen: „Die Indikation zur Gabe eines Medikamentes stellt der Arzt, die Zustimmung erteilt der Patient oder der juristische Stellvertreter – aber nicht ein Pharmakonzern“, so Janssens. „Das Bundesgesundheitsministerium muss schnellstmöglich diese Lücken bei der Vergaberegelung schließen!“

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Professor Steffen Weber-Carstens und Professor Christian Karagiannidis

Die Experten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sind sich einig: Nach den Ereignissen der vergangenen Tage lässt sich eine Pandemie mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2/COVID-19) nicht mehr ausschließen. „In diesem Fall muss mit einem beträchtlichen Aufkommen intensivstationär zu versorgenden Patienten gerechnet werden, die das gesamte Behandlungsspektrum des akuten Lungenversagens erforderlich macht“, sagt Professor Christian Karagiannidis (rechtes Foto), Sprecher der DIVI-Sektion „Lunge – Respiratorisches Versagen“ sowie Leiter des ECMO-Zentrums der Lungenklinik Köln-Merheim. Zur bestmöglichen Vorbereitung ruft die Sektion Kliniken dazu auf, ab sofort tagesaktuell Behandlungskapazitäten zu melden. Zudem wird DIVI-Experte Karagiannidis aktuelle Entwicklungen direkt auf dem Twitter-Account der DIVI mitteilen. Folgen Sie @Divi_eV.

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Professor Uwe Janssens

Seit einem Jahr steht Professor Uwe Janssens (Foto) an der Spitze der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Als Präsident hat er sich ehrenamtlich um die vielen kleinen und vor allem großen Themen der Intensiv- und Notfallmedizin in Deutschland gekümmert. Nun ist ein guter Zeitpunkt für den Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Im Interview zum Jahresstart blicken wir noch einmal gemeinsam zurück: Welche Akzente konnte Janssens innerhalb der DIVI setzen? Wie hat sich unter seiner Leitung die Zusammenarbeit mit den anderen Fachgesellschaften entwickelt? Und welche Rolle spielen dabei auch soziale Medien? Zum anderen ist auch ein Blick in die Zukunft angebracht: Welche Pläne stehen auf der Agenda für 2020? Wie kann die DIVI noch stärker werden?

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Arzt am Schreibtisch mit Laptop

Schnell sein lohnt sich: Bis zum 15. August können Abstracts für den diesjährigen DIVI-Kongress in Hamburg eingereicht werden. Für die besten Abstracts haben die Organisatoren den DIVI-Forschungspreis mit einem Preisgeld von insgesamt 16.000 Euro ausgeschrieben. Prämiert werden aus dem klinischen und aus dem experimentellen Forschungsfeld jeweils vier Einreichungen, die in besonderer Weise die wissenschaftliche Arbeit rund um die Intensivmedizin in Deutschland widerspiegeln. Ausgezeichnet werden die besten acht Einreichungen im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), der vom 2. bis 4. Dezember 2020 im Congress Center Hamburg stattfindet.

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Tel.: 030 / 40 00 56 07
Fax: 030 / 40 00 56 37
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