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Neue Sprecher:innen der Sektion Organspende und Organtransplantation

Die DIVI-Sektion Organspende und Organtransplantation wird seit Kurzem von Prof. Tobias Piegeler, geschäftsführender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie des Universitätsklinikums Leipzig, als Sprecher sowie Dr. Svitlana Ziganshyna, ärztliche Leiterin und Transplantationsbeauftragte des Universitätsklinikums Leipzig, als stellvertretender Sprecherin geleitet. Tobias Piegeler bringt für die Aufgaben der Sektion die klinisch-wissenschaftlichen Expertise in der Transplantationsmedizin sowie Erfahrung in strategischer und interdisziplinärer Zusammenarbeit mit. Svitlana Ziganshyna engagiert sich wiederum seit vielen Jahren gesundheitspolitisch für die Weiterentwicklung der Organspende in Deutschland.
„Organspende und Organtransplantation sind hochkomplexe Vorgänge an der Schnittstelle von Medizin, Ethik, Recht und Gesundheitspolitik“, betont der neue Sektionssprecher. „Die Mitglieder und Fachbereiche der DIVI nehmen hier eine zentrale Rolle ein – sowohl in der Spendererkennung und -betreuung als auch in der perioperativen Versorgung transplantierter Patientinnen und Patienten.“
„Wir wollen Impulse aus der klinischen Realität aufnehmen und in fachliche wie gesundheitspolitische Diskussionen einbringen“, ergänzt Svitlana Ziganshyna als stellvertretende Sprecherin. „Es ist unser gemeinsames Ziel, bestehende Strukturen kontinuierlich zu prüfen und durch die Sektion weiterzuentwickeln.“
Mitglieder und Fachbereiche als essenzielle Schnittstelle der Transplantationsmedizin
Beide Sprecher:innen verstehen den Prozess der Organtransplantation als ein interdisziplinäres und interprofessionelles Thema. So ist ein erklärtes Ziel ihrer Sprecherschaft, die vielfältigen Facetten der Organspende und Transplantation sowohl in der Zusammensetzung der Sektion als auch in deren Handeln und Initiativen abzubilden – von der Diagnostik des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls, über ethische Fragestellungen bis hin zur konkreten Umsetzung einer Organspende oder Transplantation inkl. der entsprechenden Betreuung nach dem Eingriff.
Auch Fragen der gerechten Allokation der Spenderorgane, der richtigen Indikationsstellung sowie des Einsatzes moderner Organperfusions- und Reconditioning-Verfahren gehören zum inhaltlichen Spektrum der Sektion. Transplantationsbeauftragte und strukturierte Prozesse in den Kliniken sind dabei essenzielle Bausteine.
Interdisziplinär denken und gestalten
Die neue Sektionsleitung betont deshalb die besondere Position der DIVI: „Als interdisziplinäre und berufsgruppenübergreifende Fachgesellschaft bietet sich hier eine einzigartige Plattform, um Entwicklungen in der Organtransplantation kritisch zu begleiten und konstruktiv mitzugestalten!“, erklären Ziganshyna und Piegeler. Mit der neuen Doppelspitze setzt die Sektion auf klinische Expertise, strukturelle Erfahrung und ein klares Bekenntnis zur interdisziplinären Zusammenarbeit – für eine verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Organtransplantation in Deutschland und Europa.
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