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Bericht aus dem Präsidium: Für mehr Transparenz und Einblick in die DIVI-Strukturen | Teil 1: So entsteht der Kongress der DIVI

Wie wird man Teil des Präsidiums? Wer entscheidet über Inhalte der Schwerpunktthemen innerhalb der Fachgesellschaft? Und wie entsteht eigentlich das wissenschaftliche Programm des Kongresses der DIVI? Mit einer neuen Informationsinitiative, dem regelmäßigen Bericht aus dem Präsidium, möchte die DIVI mehr Einblicke in zentrale Prozesse geben. „Viele unserer Mitglieder wissen gar nicht genau, wie sie sich einbringen können oder wie Entscheidungen zustande kommen“, erklärt DIVI-Präsident Prof. Florian Hoffmann (Foto). „Das wollen wir ändern – durch mehr Offenheit und eine klare Kommunikation unserer Strukturen.“
Wissenschaftliches Programm entsteht in den Sektionen
Das wissenschaftliche Programm des Kongresses der DIVI wird maßgeblich durch die 31 Sektionen der Fachgesellschaft sowie die Fortbildungskommission gestaltet. Bereits rund eineinhalb Jahre vor Kongressbeginn reichen diese ihre Sitzungsvorschläge ein, die anschließend in einem strukturierten Abstimmungsprozess über sechs bis acht Monate hinweg gebündelt und weiterentwickelt werden.
„Was viele überrascht: Die Planung des Kongresses beginnt mit großem zeitlichem Vorlauf“, so DIVI-Präsident Hoffmann. Parallel werden zwei Kongresse geplant: „Während im Juni 2025 bereits die konkrete Programmplanung für den DIVI26 startete, beginnt die Planung für den DIVI27 jetzt im Sommer 2026. Die Sektionen reichen hierzu im Juni 2026 ihre Vorschläge ein, die dann in einem mehrstufigen Verfahren abgestimmt und zusammengeführt werden. Gleichzeitig halten wir bewusst Raum für aktuelle Entwicklungen frei, damit der Kongress trotz langfristiger Planung stets am Puls der Zeit bleibt.“
Ziel ist ein ausgewogenes, interprofessionelles und interdisziplinäres Programm.
Das Kongressteam achtet dabei bewusst darauf, unterschiedliche Fachdisziplinen sowie Gesundheitsfachberufe einzubinden und eine angemessene Repräsentation der Vortragenden sicherzustellen.
Ein zentrales Prinzip der DIVI ist die inhaltliche Unabhängigkeit der Programmgestaltung: Das Präsidium hat keinen direkten Einfluss auf die Auswahl der Themen oder der Vortragenden.
Klare Rollen im Kongressteam
Die Gesamtorganisation des Kongresses liegt in den Händen eines festen Kongressteams, das aus Mitarbeiterinnen der DIVI-Geschäftsstelle sowie dem wissenschaftlichen Leiter Prof. Stefan Kluge, den beiden Kongresspräsidenten (in diesem Jahr Rolf Dubb und Professor Uwe Janssens) und dem wissenschaftlichen Leiter der Workshops, Prof. York Zausig, sowie dem Leiter der Fortbildungskommission, Prof. Michael Sander, besteht. Vor Ort in Hamburg wird das Team dann in der Durchführung dieser großen Veranstaltung von zahlreichen Partnern unterstützt.
Aufruf zur Mitgestaltung
„Der Kongress der DIVI lebt vom Engagement und der fachlichen Expertise seiner Mitglieder in den Sektionen“, betont Hoffmann. „Hier entstehen im Laufe des Jahres die Themen, die später das Kongressprogramm prägen.“ Die DIVI lädt ihre Mitglieder daher ausdrücklich ein, sich aktiv in einer oder mehreren Sektionen zu engagieren und die fachliche Arbeit mitzugestalten. Aus diesem kontinuierlichen Austausch entwickeln sich Impulse und Schwerpunkte, die von den Sektionssprecherinnen und -sprechern gebündelt und in den Programmplanungsprozess eingebracht werden. Im Herbst werden diese Vorschläge im Rahmen einer gemeinsamen Präsenzsitzung vorgestellt und zu einem starken, aktuellen Kongressprogramm zusammengeführt.
Foto: Mike Auerbach
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