Zum Hauptinhalt springen

Aktuelles

31. Juli 2026

7500 Euro für praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Projekte: DIVI und Philips schreiben wieder den Forschungsförderpreis Patientensicherheit 2026 aus. Wachsende Resilienz, verbesserte Lehr- und Ausbildungskonzepte, optimierte Team-Zusammenarbeit – eine wissenschaftliche Begleitung spannender Vorhaben soll mit diesem Preis gefördert werden. Der Preis steht Medizinern und allen Gesundheitsfachberufen offen, deren klinisch orientierte Forschungsvorhaben und -projekte zur Verbesserung der Patientensicherheit in der Intensivmedizin oder Notfallmedizin beitragen möchten. Bis zum 15. August 2026 werden noch Bewerbungen hierfür entgegen genommen. 

20. Juli 2026

Weaning, Frühmobilisation und Rehabilitation sind zentrale Bausteine der ICU-Recovery. Wie sie interprofessionell, evidenzbasiert und praxisnah umgesetzt werden können, steht am 26. und 27. September bei der 10. European Conference on Weaning and Rehabilitation in Critically-Ill Patients an der Sorbonne in Paris im Mittelpunkt. Die DIVI-Akademie beteiligt sich an der Ausrichtung des europäischen Kongresses und lädt Intensivmediziner:innen, Pflegefachpersonen sowie Therapeut:innen zum internationalen Austausch ein.

20. Juli 2026

Neue Impulse, internationale Kontakte und der Blick über den eigenen Tellerrand: Die European Conference on Weaning and Rehabilitation in Critically-Ill Patients bietet Ende September in Paris die Gelegenheit, sich mit Kolleg:innen aus ganz Europa auszutauschen. Warum sich auch eine kurzfristige Teilnahme lohnt, weshalb Sprachbarrieren meist nur im Kopf entstehen und welche Ideen sich unmittelbar in den Klinikalltag mitnehmen lassen, erklärt PD Dr. Peter Nydahl, Sprecher der DIVI-Sektion Intensivmedizinische Frührehabilitation, im Gespräch.

08. Juli 2026

„Jeder Mensch in Deutschland muss sich darauf verlassen können, im medizinischen Notfall schnell und sicher versorgt zu werden. Extreme Wetterlagen wie der Hitzedom der vergangenen Tage, Infektionswellen oder schwere Unglücke lassen sich nicht planen. Umso wichtiger ist es, dass die Krankenhäuser, die unsere Notfall- und Intensivversorgung tragen, wirtschaftlich stabil bleiben. Gesundheitspolitik muss diese Strukturen stärken – und nicht zusätzlich unter Druck setzen.“

Mit diesem Appell richtet sich der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Prof. Florian Hoffmann (li.), Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Dritter Orden München-Nymphenburg, an die Mitglieder des Deutschen Bundestages. Diese entscheiden am Freitag über das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Mit einer heute veröffentlichten Stellungnahme fordert die DIVI die Abgeordneten auf, das Gesetz an entscheidenden Stellen nachzubessern.

08. Juli 2026

Wie gelingt es, dass in einer interprofessionellen Fachgesellschaft alle Berufsgruppen gleichermaßen Verantwortung übernehmen können? Mit der neuen Geschäftsordnung der Gesundheitsfachberufe schafft die DIVI dafür zum 1. Juli einen verbindlichen Rahmen. „Klare und nachvollziehbare Strukturen sind eine wichtige Voraussetzung für gute Zusammenarbeit“, sagt DIVI-Präsident Prof. Florian Hoffmann. „Sie geben allen Berufsgruppen die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.“

07. Juli 2026

Solingen ist beliebt: Nur noch wenige Plätze sind frei. Denn: Die DIVI-Akademie organisiert im HErzen NRWs vom 24. bis 25. September wieder einen zertifizierten AKI-NET-Kurs, ein zweitägiges Blockseminar zum Akuten Nierenversagen und der Nierenersatz-Therapie. Vermittelt werden vor allem interprofessionelle Anwendungen von Nierenersatzsystemen in Theorie und Praxis. Der Kurs ist speziell für erfahrene Ärzt:innen sowie Pflegekräfte auf Intensivstationen konzipiert, um die patientenzentrierte Zusammenarbeit zu fördern.

„Die Nierenersatztherapie beim akuten Nierenversagen ist eine kontinuierliche klinische Entscheidungssituation, in der Timing, Indikation und Individualisierung über Prognose und Komplikationen entscheiden“, so der med-wiss. Leiter des AKI-NET-Kurses, PD Dr. Michael Schmitz, Chefarzt des Städtischen Klinikums Solingen. „Gleichzeitig betrifft die Nierenersatztherapie zentrale Aspekte wie Säure-Base-Haushalt, Ernährung, Medikamentendosierung und die strukturierte Nachsorge – und geht damit weit über die eigentliche Dialyse hinaus. Sie betrifft das gesamte Management unserer Patienten!“ 
Freuen Sie sich auf einen zweitägigen Kompaktkurs mit zahlreichen Experten an Ihrer Seite.