Pressemeldungen

PD Dr. Florian Hoffmann

Auf deutschen Kinderintensivstationen herrscht ein gravierender Mangel an Pflegepersonal. Zuletzt mussten deshalb Betten der Kinderintensivstation an der Medizinischen Hochschule Hannover gesperrt werden. „Das gefährdet die Patientensicherheit und Versorgungsqualität kritisch kranker und verletzter Kinder, insbesondere in den großen Ballungsräumen, wo Sperrungen von Betten aufgrund eines Mangels von Pflegenden an der Tagesordnung sind“, sagt Privatdozent Dr. Florian Hoffmann (Foto), Sprecher der Sektion „Pädiatrische Intensiv- und Notfallmedizin“ der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Als Dachgesellschaft bündelt die DIVI das Engagement von rund 30 medizinischen Fachgesellschaften und fordert die Politik jetzt auf, die Rahmenbedingungen für die Kinderintensivpflege mittels eines sofortigen Notfallplans zu retten.

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Key Visual Kongess Leipzig

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Redaktion,

kommen Sie zu „DIVI 2018“, dem Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) nach Leipzig! Unter dem Motto „Qualität und Patientensicherheit“ treffen sich vom 5. bis 7. Dezember rund 4.000 Fachärzte, Pfleger und Therapeuten im Congress Center Leipzig. Wir laden Sie herzlich ein, sich selbst ein Bild von der Zukunft dieses dynamischen Medizinfeldes zu machen. Die Veranstaltung bietet zahlreiche Symposien, interaktive Sitzungen, Speakers‘ Corners sowie hochkarätige Keynote-Speaker und ist damit einer der wichtigsten Termine im Kalender von Entscheidern im stationären Gesundheitswesen. Erstmalig findet auf dem Kongress zudem eine Veranstaltung für die breite Öffentlichkeit zum Thema Intensivmedizin und Palliativmedizin in der Stadtbibliothek Leipzig statt.

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Prof. Dr. Gian Domenico Borasio

Notfall- und Intensivmediziner erleben täglich chronisch kranke und betagte Patienten in der letzten Lebensphase. Regelmäßig muss dann entschieden werden, welche intensivmedizinischen Maßnahmen fortgesetzt werden oder ob auf eine primär palliative Behandlung umgestellt wird. Welche Wünsche Patienten für diese Situation haben, berichtet Professor Gian Domenico Borasio (Foto) zur Eröffnung des Kongresses DIVI 2018 in seinem Festvortrag „Ich habe genug – was sich Patienten für das Lebensende wünschen, und warum man viel wissen muss, um wenig zu tun“. Der 18. Kongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) findet vom 5. bis 7. Dezember 2018 in Leipzig statt. Im Rahmen seines Vortrags wird der Neurologe und Palliativmediziner Borasio auch erläutern, wie man die Wünsche nicht kommunikationsfähiger Patienten praktisch ermittelt, wie man sie in Therapieentscheidungen umsetzt und was Ärzte, Pflegekräfte und Seelsorger darüber hinaus beachten sollten, wenn Entscheidungen über Leben und Tod anstehen. Darüber hinaus gibt es mit Professor Borasio eine Abendveranstaltung für die Öffentlichkeit. Im Oberlichtsaal der Stadtbibliothek Leipzig referiert der Mediziner zum Thema „Intensivmedizin und Palliativmedizin – wie geht das zusammen?“. Der Eintritt ist frei.

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Thomas van den Hooven

Die optimale Patientenversorgung im Krankenhaus kann nur durch ausreichend Personal gewährleistet werden. „Die ab Januar 2019 geltenden neuen Richtwerte des Bundesministeriums für Gesundheit gehen allerdings in die ganz falsche Richtung“, sagt Professor Stefan Schwab, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sowie Direktor der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen (Foto unten). „Die in der überarbeiteten Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung festgelegten Werte sind ein unerwünschtes Minimum“, heißt es in einer jetzt veröffentlichten Stellungnahme der DIVI. Demnach soll zukünftig beispielsweise in der Nachtschicht eine Intensivpflegekraft gleich 3,5 Patienten betreuen. Die DIVI fordert für alle Schichten maximal zwei Patienten für einen Intensivpflegenden. „Wir lehnen die neuen Richtwerte entschieden ab und fordern die Politik auf, sich an unseren Vorgaben aus der Praxis zu orientieren“, sagt Schwab.

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Pflegerin und Patientin lächeln sich an

Unterbezahlt, unterbesetzt und vielerorts mangelhaft unterstützt: Die Notfallpflege in Deutschland muss besser organisiert werden. Immer mehr Mitarbeiter in den Klinik-Notaufnahmen kommen an die Belastungsgrenze. Schon lange fordert die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) konkrete Vorgaben für eine adäquate Pflegekraftbesetzung von Notaufnahmen und mehr Personal für eine bessere Patientenbetreuung. „Uns geht es um ausreichende Arbeitszeit, mehr Wertschätzung und natürlich auch eine adäquate Bezahlung der Pflegenden“, sagt Thomas van den Hooven, Präsidiumsmitglied der DIVI und Pflegedirektor am Universitätsklinikum Münster. Jetzt hat der Verein „Stiftung Pflege“ mit Unterstützung der DIVI ein Memorandum vorgelegt, das eine gezielte Fachweiterbildung, eine bessere Kommunikation sowie mehr Solidarität von Politik und Gesellschaft einfordert.

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Prof. Dr. Bernd Böttiger

Plötzlicher Herzstillstand: Diesen erleiden allein in Deutschland jährlich mehr als 50.000 Menschen. Und das außerhalb eines Krankenhauses. Nur zehn Prozent der Betroffenen überleben. Das soll sich ändern! Der am 16. Oktober erstmals stattfindende World Restart a Heart Day will durch weltweite Aktionen darauf aufmerksam machen, dass jeder Mensch Reanimation sehr einfach lernen und somit Leben retten kann. Maßgeblich angeschoben hat diese Aktion Professor Bernd Böttiger (Foto), Präsidiumsmitglied der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Vorstandsvorsitzender des Deutschen Rates für Wiederbelebung und Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin am Uniklinikum Köln. Im Interview spricht Böttiger über die Ziele des internationalen Aktionstages, Trainings in Konzernen, die Reanimationsausbildung von Schülern und über die Chance von Politikern, das Thema voranzubringen und damit Leben zu retten.

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Tel.: 030 / 40 00 56 07
Fax: 030 / 40 00 56 37
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