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Neue Sprecher:innen der Sektion Reanimation und Postreanimationstherapie
Die DIVI-Sektion Reanimation und Postreanimationstherapie hat seit Jahresbeginn 2026 eine neue Doppelspitze. PD Dr. Katrin Fink, stellvertretende ärztliche Leiterin der Allgemeinen Notfallmedizin am Uniklinikum Freiburg, löst Prof. Hans-Jörg Busch (Uniklinik Freiburg) als Sektionssprecherin ab. Ihr Stellvertreter ist Dr. Sebastian Wolfrum, Ärztlicher Leiter der Interdisziplinären Notaufnahme Lübeck (Uniklinikum Schleswig-Holstein), der die Nachfolge von Prof. Dr. Uwe Kreimeier (LMU München) antritt. Aufbauend auf die hervorragende Sektionsarbeit ihrer Vorgänger, haben sich die beiden eine Menge vorgenommen.
„Schwerpunkte unserer Agenda werden unter anderem sein, dass wir Anforderungen für die Zusammenstellung und Qualifikation von Cardiac Arrest Receiving Teams (CART) in Zusammenarbeit mit der DGIIN festlegen möchten“, erklärt die neue Sprecherin PD Dr. Katrin Fink. „Weiterhin planen wir eine Prozessbeschreibung zu Anmeldung und strukturierter Übergabe reanimierter Patientinnen und Patienten vom Rettungsdienst in Zusammenarbeit mit der Sektion Präklinik der DIVI“, sagt sie. Angedacht ist außerdem eine Umfrage zur Anleitung der Telefonreanimation.
Reanimationsmedizin auch kommunikativ und ethisch weiterentwickeln
„Ein weiteres Kernanliegen unserer Amtszeit ist es, die Reanimationsmedizin nicht nur technisch, sondern auch kommunikativ und ethisch weiterzuentwickeln“, ergänzt der zweite Sprecher, Dr. Sebastian Wolfrum „Deshalb haben wir aktuell die Sektion Ethik der DIVI sowie die DGIIN angefragt, um ein gemeinsames Projekt zum Thema Shared Decision Making (SDM) bei Reanimationsverfügungen zu starten. Wir stellen fest, dass „Do-notresuscitate“-Orders (DNR) im klinischen Alltag oft zu kurz kommen.“ Ziel ist es, gemeinsam moderne Patienteninformationsblätter und Gesprächsleitfäden zu entwickeln, die den Patientenwillen und das langfristige Outcome stärker in den Fokus rücken.
Junge Generation aktiv einbinden
Hierzu hat die neue Doppelspitze Kontakt zur Jungen DIVI und YoungDGIIN aufgenommen. Geplant ist eine gemeinsame bundesweite Umfrage unter Weiterzubildenden. „Wir wollen präzise erfassen, wie sicher sich junge Kolleginnen und Kollegen in der theoretischen und praktischen Reanimationsausbildung fühlen, um darauf basierend gezielte Fortbildungsangebote zu entwickeln. Wer die Ausbildung verbessert, gewinnt auch neue, engagierte Sektionsmitglieder“, sind sie überzeugt.
Fotos: Uniklinik Freiburg und privat
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