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Neue DIVI-Satzung verabschiedet: Die Zukunft der Intensivmedizin ist im Team
Mit 94,9 Prozent angenommen! Die DIVI setzt mit ihrer neuen Satzung ein starkes Signal für die Zukunft der Intensivmedizin und das gelebte interprofessionelle Arbeiten. In einer virtuellen und außerordentlichen Mitgliederversammlung sprach sich gestern Abend eine überwältigende Mehrheit für eine neue Verteilung der stimmberechtigten Vertreter:innen im Präsidium aus. „Die große Gruppe der Pflegefachpersonen in der DIVI erhält durch eine zusätzliche stimmberechtigte Vertretung eine deutliche Stärkung“, erklärt DIVI-Präsident Prof. Florian Hoffmann. Auch die Junge DIVI werde jetzt mit zwei Vertreter:innen aus Ärzteschaft und Pflegfachberufen in das Präsidium aufgenommen. „Die neue Satzung – und damit das Fundament der DIVI – steht symbolisch dafür, wie wir uns die Intensiv- und Notfallmedizin in der Zukunft vorstellen“, so der Präsident. „Gemeinsam im Team mit wertschätzender Anerkennung der jeweiligen Profession!“
Das übergeordnete Ziel der DIVI ist und bleibt die interdisziplinäre Weiterentwicklung der Intensiv- und Notfallmedizin unter Einbeziehung der jeweiligen fachspezifischen Schwerpunkte. So bleibt auch mit der neuen Satzung Bewährtes erhalten: Weiterhin werden anästhesiologische, chirurgische, internistische, neurologische und pädiatrische Berufsverbände und Fachgesellschaften in der DIVI-FB vertreten sein und jeweils eine Fachvertretung ins Präsidium entsenden – fünf an der Zahl.
Trennung zwischen außerordentlichen und ordentlichen Mitgliedern entfällt
Die ärztliche Mitgliedschaft wird neu strukturiert. Künftig werden alle ärztlichen Mitglieder gleichgestellt. Es gibt keine satzungsmäßige Trennung mehr zwischen außerordentlichen und ordentlichen Mitgliedern. Die Mitgliederversammlung wählt pro Fachgruppe jeweils einen weiteren Facharzt bzw. eine weitere Fachärztin mit Zusatzweiterbildung ins Präsidium – wieder fünf an der Zahl.
Stimmberechtigte Vertreter:innen für die Pflege, Gesundheitsfachberufe und die Junge DIVI
Sowohl die Pflegefachpersonen als auch die weiteren an der Intensiv- und Notfallmedizin beteiligten Professionen erhalten jeweils eine Stimme im Präsidium. Damit haben künftig zwei Vertreter:innen der Gesundheitsfachberufe einen festen Platz im DIVI-Präsidium. Außerdem wird ein von der Mitgliederversammlung zu wählender Kongresspräsident bzw. eine Kongresspräsidentin der DIVI-Gesundheitsfachberufe satzungsgemäß etabliert – macht drei Vertreter:innen.
Zwei weitere Sitze gehen an die Junge DIVI als berufsgruppen- und sektionsübergreifende Stimme des Nachwuchses, geteilt in einen ärztlichen und einen gesundheitsfachberuflichen Vertreter bzw. Vertreterin.
Kostenlose Juniormitgliedschaft für Studierende
Auch Studierende und Auszubildende können seit zwei Jahren eine DIVI-Anwartschaft erwerben. „Das Ziel, zukünftige Teammitglieder frühzeitig für ein Engagement in unserer Fachgesellschaft zu gewinnen, wird nun auch in der neuen Satzung verankert“, berichtet Louisa Jahnke, Präsidiumsmitglied der Jungen DIVI, begeistert. „Studierende und Auszubildende können als Junior-Mitglieder beitragsfrei mitwirken, allerdings ohne Stimmrecht“, ergänzt Dr. David Josuttis, Sprecher der Jungen DIVI.
Alleinstellungsmerkmal der DIVI: Zeichen der gelebten Zusammenarbeit
„Die neue Satzung manifestiert jetzt eine Struktur, eine Innovation, die so in keiner anderen Fachgesellschaft zu finden ist!“, fassen die derzeitige Vertreterin und der derzeitige Vertreter der Gesundheitsfachberufe, Dr. Teresa Deffner und Thomas van den Hooven, die Neuerungen zusammen.
„Die Zusammenarbeit auf allen Ebenen – die bereits seit Jahren tatsächlich gelebt wird –, ist ein großartiges Alleinstellungsmerkmal der DIVI!“ Die neue Satzung festigt die sehr erfolgreiche multiprofessionelle Ausrichtung als tragendes Fundament der Fachgesellschaft.
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