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Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

Baby-Notfall

Die praktischen Workshops sind ein wichtiger Bestandteil der aktiven Fort- und Weiterbildung. Zusätzlich zum Sitzungsprogramm beim Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) vermitteln Ihnen zahlreiche renommierte Experten in über 60 Hands-on-Kursen praktisches Wissen zu den verschiedensten Themen der Intensiv- und Notfallmedizin. Vertiefen Sie Ihre Kenntnisse in Theorie und Praxis in unserem vielfältigen Workshop-Angebot und melden Sie sich jetzt schnell an. Buchen Sie jetzt online Ihre Workshops beim DIVI-Kongress 2018.

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DIVI-Generalsekretär Professor Felix Walcher

Beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche und nachhaltige Digitalisierung der Notfallmedizin – dafür setzt sich die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) ein. Jetzt hat die Fachgesellschaft zusammen mit der Deutschen Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA), der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF) sowie dem Verbundforschungsprojekt AKTIN ein neues Positionspapier zur Digitalisierung der Notfallmedizin in Deutschland veröffentlicht. Die Autoren definieren darin fünf Maßnahmen für eine nachhaltige Digitalisierung der Notfallmedizin in Deutschland.

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Professor André Gries

Die Notfallversorgung in Deutschland steht vor einer Neustrukturierung. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) will hierzu in den kommenden Tagen seine Pläne bekannt gegeben. Nach ersten Informationen sollen in Zukunft interdisziplinäre Notfallzentren entstehen, die von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) geführt werden. „Wir unterstützen den Aufbau zentraler Anlaufstellen“, sagt Professor André Gries (Foto), Notaufnahmeexperte der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). „Jedoch können diese Zentren nicht unter Leitung der Kassenärztlichen Vereinigung stehen. Bei vielen kritisch kranken, aber auch zeitkritischen Patienten ist das Leitsymptom nicht richtungsweisend. Für die fachliche Diagnose, aber auch die unmittelbare Notfalltherapie muss an dieser Stelle eine standardisierte Ersteinschätzung mit geschultem Personal erfolgen und bei Bedarf sofort ein in der Notfallmedizin erfahrener Facharzt eingesetzt werden“, fordert Gries, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme am Universitätsklinikum Leipzig. In einem Schreiben an den SVR fordert die DIVI als Dachgesellschaft von 18 Mitgliedsgesellschaften mit insgesamt rund 140.000 Mitgliedern: Um Fehlsteuerungen zu vermeiden, kann das Integrierte Notfallzentrum nicht unter Verantwortung der KV gestellt werden!

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Key Visual Kongess Leipzig

Wie wird Ihr Kongress-Stundenplan aussehen? Eine spannende Frage – denn ab sofort steht das vollständige Programm des DIVI-Jahreskongresses in Leipzig online bereit. Insgesamt gibt es 548 Sitzungen mit 652 hochkarätigen Sprechern. Zu den Veranstaltungen zählen unter anderem 100 Symposien, 69 Workshops sowie zahlreiche Fortbildungen, Pro-Con-Sitzungen und spezielle Symposien für die Pflege und Physiotherapie. Daneben gibt es wieder Hot-Topic-Seminare und die Clinical Documentation Challenge. Rund 4.000 Teilnehmer werden vom 5. bis 7. Dezember im Congress Center der sächsischen Metropole erwartet. Unter dem Motto „Qualität und Patientensicherheit“ werden alle relevanten Themen der Intensiv- und Notfallmedizin behandelt. Verantwortlich für das wissenschaftliche Programm ist Professor Stefan Kluge, Präsidiumsmitglied der DIVI sowie Direktor der UKE-Klinik für Intensivmedizin. „Jeder Teilnehmer kann sich in Leipzig weiterbilden, Kollegen treffen, sein Netzwerk ausbauen und neue Impulse für die tägliche Arbeit gewinnen. So kompakt gibt es das sonst nie“, sagt Kluge. Deshalb: Am besten gleich einen Blick in das Programm werfen und zum DIVI-Kongress anmelden!

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Bildschirm im OP

Nahezu 50 Prozent der Patienten, die auf einer Intensivstation behandelt werden, weisen in Abhängigkeit von bestehenden Komorbiditäten und der aktuellen Erkrankung ein akutes Nierenversagen („acute kidney injury“, AKI) auf. Bis zu 25 Prozent dieser Patienten müssen mit einer extrakorporalen Nierenersatztherapie häufig im Rahmen eines Multiorganversagens behandelt werden. Die Sterblichkeit dieser kritisch kranken Patienten ist hoch. Es ist selbstverständlich und wird in der Praxis auch so gelebt, dass im interdisziplinären Dialog alle Maßnahmen festgelegt und durchgeführt werden, um diese Patienten optimal zu behandeln.

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