Aktuelle Meldungen

Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

Vor dem Hintergrund der aktuell sehr intensiv geführten Diskussion um die außerklinische Beatmung ist diese kürzlich veröffentlichte S2k-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) von hoher Bedeutung.

In der revidierten Leitlinie werden Definitionen, Epidemiologie und Weaningkategorien, die zugrundeliegende Pathophysiologie, Strategien zur Prävenion von prolongiertem Weaning, das gesamte Spektrum der verfügbaren Therapiestrategien, die Weaning-Einheit, die Überleitung in eine außerklinische Beatmung und schließlich Empfehlungen zu Therapieentscheidungen am Ende des Lebens bei prolongiertem bzw. erfolglosem Weaning abgehandelt.

In einem kurzen Clip fasst DIVI Präsident Professor Uwe Janssens die wichtigsten Punkte zusammen.
Die gesamte Leitlinie kann im Detail auf der Website der AWMF eingesehen werden.

 

Die Version 2.0 der S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung wurde unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und unter Mitarbeit von 70 Fachgesellschaften, zu denen sowohl die DIVI wie auch die DGIIN gehörten, im Leitlinienprogramm Onkologie erarbeitet und am 28. August 2019 veröffentlicht. Den sieben bestehenden Kapiteln der Leitlinie wurden acht neue hinzugefügt, von denen mehr als ein Drittel evidenzbasiert sind.

In einem kurzen Clip stellt DIVI Präsident Professor Janssens die Erweiterungen der S3-Leitlinie vor:

 

Die Leitlinie ist auf der Website des Leitlinienprogramms Onkologie abrufbar.

Janssens

Gewinnmaximierung auf Kosten schwerkranker Patienten: Statt von der künstlichen Beatmung schnellstmöglich entwöhnt zu werden, werden Betroffene oft so lange wie möglich an Maschinen angeschlossen. Der Grund ist oft finanzieller Natur. Für die Versorgung eines Beatmungspatienten im eigenen Zuhause erhalten Anbieter pro Monat bis zu 25.000 Euro, spezialisierte Pflegeeinrichtungen verlangen von Angehörigen bis zu 3.000 Euro pro Monat. Diese Entwicklung will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit dem jetzt öffentlich gemachten Entwurf zum „Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz“ stoppen. „Wir unterstützen diese wichtige Initiative und fordern den Bundesgesundheitsminister auf, Vertreter der Intensivmedizin jetzt in die Ausgestaltung des Gesetzes miteinzubeziehen“, sagt Professor Uwe Janssens (Foto), Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). „Nur Ärzte aus der Intensivmedizin sollten eine fachgerechte Indikation für eine außerklinische Beatmung stellen dürfen. Zudem muss der Patientenwille zwingend eingehalten werden.“

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Podiumsdiskussion DIVI-Kongress

Diese Fristverlängerung lohnt sich:
Noch bis zum 31. August können Abstracts für den DIVI-Kongress in Hamburg eingereicht werden. Auch dieses Jahr werden allen Abstract-Erstautoren 50 Prozent der Kongress-Gebühr erlassen!
Zudem sind Preisgelder von insgesamt 15.000 Euro ausgeschrieben. Ausgezeichnet werden die besten acht Einreichungen im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), der vom 4. bis 6. Dezember in Hamburg stattfindet.

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Auf dem DIVI19 Kongress in Hamburg gibt es wieder ein umfangreiches Programm. In diesem kurzen Video stellt Prof. Janssens einige Highlights vor, die man bei der Planung des Kongressbesuches auf jeden Fall berücksichtigen sollte.

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