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Aktuelle Meldungen

Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf dem DIVI2019

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (Foto) eröffnete den diesjährigen DIVI-Kongress mit den Worten: „Mir wurde gesagt, der DIVI-Kongress ist eine Veranstaltung, auf der man als Bundesgesundheitsminister einmal gewesen sein muss – also bin ich heute hier!“. Geschenke hatte Spahn keine im Gepäck, wohl aber einige Antworten auf Fragen zu hochbrisanten Themen der Intensiv- und Notfallmedizin. Vor mehr als 1.000 Zuhörerinnen und Zuhörern im vollbesetzten Saal ließ er verlauten: „Wir haben uns in der Politik auf den Weg gemacht. Und ich weiß: Das Vertrauen, dass der Minister Ahnung hat, ist nicht besonders ausgeprägt.“ Sein Lösungsansatz für viele Probleme: Bessere Strukturen schaffen und vorhandene Ressourcen effizienter nutzen.

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Publikum bei der Eröffnungsveranstaltung des DIVI2019

Neuer Teilnehmerrekord: Deutschlands größter Kongress für die Intensiv- und Notfallmedizin ist heute mit rund 5.200 Teilnehmern und 122 Industrieausstellern in der Messe Hamburg gestartet. „Schon am ersten Tag sind rund 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr vor Ort gewesen als noch im vergangenen Jahr. Das enorme Interesse von sämtlichen Berufsgruppen in der Intensiv- und Notfallmedizin bestätigt die Bedeutung unseres Fachbereiches und unterstreicht, wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Kooperation bei der täglichen Arbeit sind“, sagt Professor Bernd W. Böttiger, Kongresspräsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Der Mediziner hat den Kongress am frühen Nachmittag offiziell eröffnet. Erste Höhepunkte waren die Rede von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sowie der Festvortrag von Arzt und Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen.

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Titelbild des Abstract-Bandes 2019

Alle Kongress-Abstracts jetzt auch als E-Book online: Mit dem Leitthema „Kooperation führt zu Entwicklung“ des 19. DIVI-Kongresses ist vor allem die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Intensiv- und Notfallmedizin in den Fokus gerückt. Das umfangreiche wissenschaftliche Programm des DIVI2019 zeigt, wie die unterschiedlichen Teilbereiche der Intensivmedizin miteinander verknüpft sind. Insgesamt 156 Abstracts sind zu freien Vorträgen und Postern für den Kongress angenommen worden. Alle Texte finden Sie im Abstract-Band, aufbereitet als E-Book. Nutzen Sie das E-Book gerne zur Vor- und Nachbereitung des Kongresses! Bitte beachten Sie, dass der Abstract-Band ausschließlich online abrufbar ist. Eine Druckversion ist nicht verfügbar.

Hier geht es direkt zum Abstract-Band.

Thomas van den Hooven (rechts), Prof. Dr. Andreas Markewitz (links)

Es gibt weiter dringenden Handlungsbedarf in der Intensivpflege: Immer mehr Krankenhäuser müssen Betten – vor allem auf Intensivstationen – sperren, weil die Pflegekräfte fehlen. Um diesem Trend entgegenzuwirken, hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor 14 Monaten die sogenannte Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV) unterzeichnet. „Die nun seit Jahresbeginn geltende Regelung für ein Mindestmaß an Personal reicht aber nicht aus, um den Bedarf in Deutschland zu decken“, kritisiert Thomas van den Hooven (im Foto rechts), Pflegedirektor des Universitätsklinikums Münster und Präsidiumsmitglied der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). „Wir müssen jetzt verstärkt Teilzeitkräfte und Berufsaussteiger zurückgewinnen!“ Zu Beginn des heute startenden DIVI-Kongresses in Hamburg mit rund 6.000 Teilnehmern macht die Fachgesellschaft vier konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Personalsituation in der Intensivpflege. Die Kernpunkte: Mehr Personal zur Entlastung der Pflegenden, eine Weiterentwicklung des Berufsbildes, eine praxistaugliche Leistungserfassung und eine bessere Bezahlung.

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PD Dr. Florian Hoffmann

„Gemeinsam mit der Politik müssen wir Intensivmediziner dafür sorgen, dass ein sofortiger Maßnahmenkatalog die langfristige Versorgungssituation in deutschen Kinderkliniken sicherstellt“, sagt Privatdozent Dr. Florian Hoffmann (Foto), Sprecher der Sektion „Pädiatrische Intensiv- und Notfallmedizin“ der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und Oberarzt auf der Interdisziplinären Kinderintensivstation am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zuletzt hat eine Studie der Universität zu Köln offengelegt, dass es durch den Betten- und Personalmangel regelhaft zu Versorgungsengpässen für die Jüngsten der Gesellschaft und damit vielerorts zu prekären Situationen kommt. „Es ist eine Anpassung des Fallpauschalensystems notwendig und eine adäquate Bezahlung der Pflege muss erfolgen. Auch muss die spezifische Ausbildung von Kinderkrankenpflegekräften weiterhin gewährleistet sein“, sagt der Mediziner heute zum Start des DIVI-Jahreskongresses in Hamburg, zu dem neben rund 6.000 Teilnehmern heute Nachmittag auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erwartet wird.

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E-Mail: info@divi.de

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