Aktuelle Meldungen

Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

Arzt mit Klemmbrett

Nach abschließender Abstimmung der Inhalte hat der Vorstand der Bundesärztekammer nun auch die Inhalte der neuen Musterweiterbildungsordnung (MWBO) verabschiedet. Die strukturellen Vorgaben dazu hat bereits im Mai der Deutsche Ärztetag auf den Weg gebracht. Dazu gehört auch die neue Zusatzweiterbildung „Klinische Akut- und Notfallmedizin“, die von der DIVI zusammen mit der Deutschen Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall und Akutmedizin (DGINA) maßgeblich vorangebracht wurde. Aus Sicht von Professor André Gries, der die DIVI bei der Konzeption der Zusatzweiterbildung vertreten hat, ist damit die Grundlage geschaffen, die Akut- und Notfallversorgung der anvertrauten Patienten auf einem hohen Niveau weiter zu entwickeln und den in der klinische Notfallmedizin eingebundenen engagierten Kolleginnen und Kollegen eine berufliche Perspektive zu geben. Die Musterweiterbildung gilt als Empfehlung für die Umsetzung bei den einzelnen Landesärztekammern und ist jetzt auf der Website der Bundesärztekammer abrufbar.

Professorin Elke Muhl

Die wichtigste Veranstaltung für die Intensiv- und Notfallmedizin in Deutschland war ein voller Erfolg: Vom 5. bis 7. Dezember kamen rund 4.200 Teilnehmer zum 18. Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) nach Leipzig – Besucherrekord! Unter dem Kongressmotto „Qualität und Patientensicherheit“ gab es neue Veranstaltungsformate, unter anderem eine Podiumsdiskussion zum Dauerbrenner-Thema Personaluntergrenze und eine gut besuchte Öffentlichkeitsveranstaltung über die Grenzen der Intensivmedizin. Im Interview zieht Kongresspräsidentin Professorin Elke Muhl (Foto) ein positives Fazit, spricht über ihre persönlichen Eindrücke und appelliert an die Teilnehmer, sich auch weiterhin berufspolitisch einzubringen.

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Acht Wissenschaftler traten im Finale des diesjährigen DIVI-Forschungspreises an – am Ende setzte sich Dr. Tiago Granja (Foto, rechts) aus Tübingen durch. Er überzeugte die Expertenjury mit seiner Poster-Präsentation des Themas „Semaphorin 4D Dampens Inflammatory Lung Injury“. „Wir haben hier eine gut strukturierte, fundierte und schlüssige Darstellung gesehen, die Entscheidung war knapp, aber eindeutig“, so DIVI-Präsident Professor Stefan Schwab bei der Übergabe des Preises von 5.000 Euro. Die Ehrung fand während des diesjährigen Jahreskongresses der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in Leipzig statt. Auch die Arbeiten der anderen Finalisten wurden belohnt.

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Dr. Michael Heßler und Professor Gerhard W. Sybrecht

Wie lässt sich die Durchblutung der Netzhaut während einer Bauchoperation zuverlässig messen? Und wie hängt diese Durchblutung mit dem Gesamtkreislauf und den Organfunktionen zusammen? Diese wichtigen Fragen will Dr. Michael Heßler vom Universitätsklinikum Münster mithilfe einer innovativen Bildgebungstechnologie – der Optischen-Kohärenztomografie-Angiografie (OCT-A) – in einer Pilotstudie klären. Er erhält dafür das mit 10.000 Euro dotierte Förderstipendium der DIVI-Stiftung. Verliehen wurde ihm der Preis jetzt beim 18. Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in Leipzig durch Stiftungsvorstand Professor Gerhard W. Sybrecht, der sagt: „Das Ziel der Arbeit ist die uralte Frage der Anästhesie: Ist die Zirkulation des Organismus während der chirurgischen Intervention adäquat? Der Stipendiat wird dazu die neue Methode OCT-A bei viszeralchirurgischen Eingriffen anwenden.“

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David Häske

Die mit 5.000 Euro dotierte Forschungsförderung der DIVI-Stiftung im Bereich der intensiv- und notfallmedizinischen Gesundheitsfachberufe geht in diesem Jahr an David Häske (Foto) aus Reutlingen. Häske von der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen will mit seinem Forschungsteam anhand einer empirischen Analyse im DRK Rettungsdienst Reutlingen untersuchen, wie das seit 2014 geltende Notfallsanitätergesetz in der Praxis umgesetzt wird. „Wir befürworten sehr, dass durch diese Analyse mehr Transparenz in die Qualität der Notfallmedizin gebracht wird. Deswegen freuen wir uns, Herrn Häske bei seiner Forschung unterstützen zu können“, sagte Stiftungsvorstand und Jury-Sprecher Professor Gerhard W. Sybrecht bei der Preisverleihung im Rahmen des 18. Jahreskongresses der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in Leipzig.

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