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Pressemeldungen

Michelle Fröb

Die mit 5.000 Euro dotierte Forschungsförderung der DIVI-Stiftung im Bereich der intensiv- und notfallmedizinischen Gesundheitsfachberufe geht im Jahr 2021 an Michelle Fröb (Foto), Medizinpsychologin in der Intensivmedizin am Universitätsklinikum Leipzig. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Svenja Teufert, ebenfalls Diplom-Psychologin, sowie einem interdisziplinären ärztlichen und nicht-ärztlichen Team, hat sie die preisgekrönte Arbeit „Psychologische Versorgungsstrukturen für Angehörige von Patienten mit schwerer Gehirnschädigung und die Unterstützung des Prozesses zur Entscheidung über Organspende“ vorgelegt. „In der tragischen Situation des moribunden Patienten und der Möglichkeit einer Organspende besteht große Schutzbedürftigkeit nicht nur der Angehörigen, sondern auch der Mitglieder des betreuenden Intensivteams. Welche Leistungen eine professionelle psychologische Betreuung leisten kann, ist ihr Thema. Frau Fröb und ihr Team zeigen vorbildlich, wie eine verbesserte strukturelle Zusammenarbeit Angehörige bei der schweren Entscheidung „Organspende des Patienten – ja oder nein?“ stärken kann. Wir freuen uns, sie bei der Weiterentwicklung dieses förderungswürdigen Projekts unterstützen zu können“, sagte Stiftungsvorstand und Jurysprecher Professor Gerhard W. Sybrecht bei der Preisverleihung am 3. Dezember, die im Rahmen des virtuellen Jahreskongresses der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) stattfand.

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Privatdozent Dr. med. Tobias Hilbert

Der mit 4.000 Euro dotierte 1. Platz beim Forschungspreis „experimentelle Forschung“ der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) geht in diesem Jahr an ein interdisziplinäres Forschungsteam um Privatdozent Dr. med. Tobias Hilbert (Foto). Der geschäftsführende Oberarzt in der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Bonn hat gemeinsam mit seinem Team herausgefunden, dass bestimmte Biomarker wie etwa Syndecan-1, die eine Schädigung von Blutgefäßen anzeigen, eine besondere Bedeutung für den weiteren Verlauf bei einer COVID-19-Erkankung haben können. „Diese Forschungsergebnisse leisten einen wichtigen Beitrag, um COVID-19 noch besser verstehen und damit zukünftig auch noch besser behandeln zu können. Wir freuen uns daher sehr, diese Arbeit weiter unterstützen zu können“, sagte DIVI-Präsident Prof. Dr. med. Gernot Marx bei der Preisverleihung im Rahmen des Online-Jahreskongresses DIVI21.

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Janina Marißen Porträtfoto

Das Forschungsteam unter Leitung von Prof. Dr. Christoph Härtel gewinnt den mit 4.000 Euro dotierte 1. Platz beim Forschungspreis „klinische Forschung“ der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Stellvertretend nahm Dr. Janina Marißen (Foto), Assistenzärztin an der Kinderklinik und Poliklinik am Universitätsklinikum Würzburg, den Preis am 30. November entgegen. Die Gruppe arbeitet zentrumsübergreifend an mehreren neonatologischen Zentren in Deutschland. Gemeinsam hat man in einer Auswertung des Deutschen Frühgeborenennetzwerks (GNN) herausgefunden, dass die Behandlung mit dem Antibiotikum Vancomycin mit einem auffälligen Hörscreening bei den kleinen Patientinnen und Patienten assoziiert war – und damit ein Indikator für langfristige Hörschädigungen sein könnte. „Mit dieser Arbeit veröffentlicht das Forscherteam neue Daten und Erkenntnisse mit Blick auf die langfristige Hörgesundheit von Frühgeborenen. Sie sensibilisiert damit auch für einen gezielteren und verantwortungsvolleren Umgang mit Antibiotika“, sagte DIVI-Kongresspräsident Prof. Dr. Hans-Jörg Busch bei der Preisverleihung im TV-Studio im Rahmen des virtuellen Jahreskongresses der DIVI.

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Jörg Riedl

Der mit 1.500 Euro dotierte Valerius-Preis der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und dem Deutschen Ärzteverlag geht in diesem Jahr an Jörg Riedl (Foto) aus Lübeck. Der Krankenhaus-Apotheker im Universitären Cancer Center Schleswig-Holstein am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein hat den besten Fachbeitrag aus nicht-ärztlichen Berufsgruppen veröffentlicht. Unter dem Titel „Palliative komplementäre Maßnahmen auf der Intensivstation – alles Voodoo oder sinnvolle Ergänzung der Therapie?“, erschienen 2020 im DIVI-Magazin des Deutschen Ärzteverlags, macht Riedl deutlich: Nicht-medikamentöse Maßnahmen, etwa zur Symptomkontrolle von Schmerz oder zur Delirvermeidung, können eine sinnvolle Ergänzung zur intensivmedizinischen Standardtherapie darstellen. Den Preis nahm Riedl im Rahmen des virtuellen DIVI-Jahreskongresses entgegen, der vom 1. bis 3. Dezember 2021 stattfand.

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Marckmann, Janssens, Schildmann

Angesichts der starken Zunahme von COVID-19-Patienten mit schweren Erkrankungsverläufen stehen Notfall- und Intensivmediziner, wie auch andere Disziplinen im Gesundheitswesen, derzeit vor schwierigen Entscheidungen: Wie sollen die zur Verfügung stehenden Ressourcen so verteilt werden, dass möglichst viele Patienten mit Bedarf einen Nutzen haben? Nachdem sich nicht zuletzt durch die Impfung neue Aspekte in der Diskussion ergeben, haben Experten aus sieben Fachgesellschaften die im Frühjahr 2020 veröffentlichte „Leitlinie zur Priorisierung und Triage bei akuter Ressourcenknappheit“ aktualisiert. Die wichtigsten Punkte betreffen die Gleichbehandlung von geimpften und nicht geimpften Patienten in der Gesundheitsversorgung sowie die Beachtung des Gleichheitsgebotes bei Erhöhung der Ressourcen zugunsten der Versorgung von Patienten mit COVID-19.

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Teilnehmer der Pressekonferenz

Aus aktuellem Anlass wurden die Klinisch-ethischen Empfehlungen zur Entscheidungen über die Zuteilung intensivmedizinischer Ressourcen im Kontext der COVID-19-Pandemie überarbeitet. Diese sind jetzt in einer dritten Version – Version 3 (Vorabfassung) – veröffentlicht. Fragen dazu haben die federführenden Autoren in einem Pressbriefing am 26.11.2021 beantwortet, das Sie jederzeit auf unserem YouTube-Kanal noch einmal anschauen können:

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Fax: 030 / 40 00 56 37
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