Pressemeldungen

Verleihung des Forschungsförderpreis Delir-Management

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und Royal Philips verleihen zum ersten Mal den Forschungsförderpreis Delir-Management. Der mit 10.000 Euro dotierte Förderpreis wurde jetzt während des DIVI-Jahreskongresses in Leipzig überreicht. Preisträgerin ist Privatdozentin Dr. med. Barbara Sinner, die an der Klinik für Anästhesiologie der Universität Regensburg tätig ist. Ihr Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Rolle der akzidentellen Burst Suppression bei der Entstehung des Emergence Deliriums bei Kleinkindern. Der Förderpreis wird im nächsten Jahr fortgeführt. Bewerbungen nimmt die DIVI bis zum 31. Mai 2018 entgegen. Weitere Informationen hierzu gibt es in der Rubrik Forschung/Preise und Ausschreibungen auf: www.divi.de.

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Dr. Christian Scheer und Professor Gerhard W. Sybrecht

Eine schnellere Diagnose bei Blutvergiftungen und weniger Risiken bei künstlicher Beatmung: Mit diesen Themen beschäftigen sich zwei wissenschaftliche Arbeiten, die gerade beim Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) mit dem Förderstipendium der DIVI-Stiftung ausgezeichnet worden sind. Die Preisträger sind Dr. Christian Scheer (Foto, links) von der Universitätsmedizin Greifswald sowie Mahdi Taher von der Charité Universitätsmedizin Berlin. Beide erhalten jeweils die volle Fördersumme über 10.000 Euro. Das ist eine Besonderheit, denn üblicherweise schreibt die Stiftung nur ein Stipendium im Jahr aus. „Dieses Mal haben uns aber diese beiden Arbeiten so deutlich überzeugt, dass wir unbedingt fördern wollen“, sagt Stiftungsvorstand Professor Gerhard W. Sybrecht (Foto, rechts).

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Prof. Dr. med. Elke Muhl

Wie können Patienten auf einer Intensivstation noch erfolgreicher und sicherer behandelt werden? Eine Antwort auf diese Frage liefern die Qualitätsindikatoren des Peer Reviews, eines einzigartigen Verfahrens der Qualitätssicherung, das die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) mitentwickelt hat. In diesem Sommer hat die DIVI neue Qualitätsindikatoren veröffentlicht. „Sie stellen höhere Anforderungen an die Intensivstationen und das dort tätige Personal“, konstatiert Professorin Elke Muhl, Sprecherin der nationalen Steuerungsgruppe für das Peer Review bei der DIVI. Ziel sei es, die Behandlung der Patienten zu verbessern. Die wesentlichen Neuerungen werden noch bis Freitag von den rund 4.000 Teilnehmern beim DIVI-Jahreskongresses in Leipzig diskutiert.

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Professor Thomas Nicolai, DIVI-Kongresspräsident

Die bedeutendste Veranstaltung für die Intensiv- und Notfallmedizin in Deutschland steht vor der Tür: Vom 6. bis 8. Dezember werden rund 4.000 Teilnehmer aus allen Fachbereichen und sämtlicher dort angesiedelten Berufe in Leipzig beim 17. Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) erwartet. Die besondere Bedeutung der fachübergreifenden Zusammenarbeit wurde dieses Mal zum Kongressmotto erkoren: Unter dem Titel „High-Tech im Team“ erleben Mediziner, Pflegepersonal und Therapeuten gleichermaßen ein überaus abwechslungsreiches und attraktives Programm aus Hands-on-Kursen, Workshops und wissenschaftlichen Symposien, begleitet durch ausgewiesene Experten ihres Fachs. Wir haben mit Kongresspräsident Professor Thomas Nicolai (Foto) darüber gesprochen, warum sich die Teilnahme für zahlreiche Berufsgruppen lohnt, welche Rolle die Internationalisierung spielt und wie das Kongressmotto vor Ort gelebt wird. „Mit gut 250 Einzelveranstaltungen ist es der umfassendste Kongress der Intensiv- und Notfallmedizin in Deutschland und ein Muss für jeden Facharzt“, sagt Nicolai, Leitender Oberarzt und Abteilungsleiter Intensivmedizin im Dr. von Haunerschen Kinderspital des Universitätsklinikums München.

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Rennende Sanitäter

Das am vergangenen Mittwoch veröffentlichte Papier des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) zur Situation in den Kliniknotaufnahmen löst unter Fachleuten starken Widerspruch aus. „Das Papier bildet die Realität in den Notaufnahmen nicht ab“, kritisiert Professor André Gries (Foto), Ärztlicher Leiter der zentralen Notaufnahme am Uniklinikum Leipzig. „Dafür ist die verwendete Methodik völlig unzureichend“, warnt der Experte von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). „Notaufnahmen leisten unverzichtbare Arbeit zum Wohl der Patienten. Die Qualität geht regelmäßig über das hinaus, was die Notfallversorgung der niedergelassenen Ärzte leisten kann“, betont Professor Stefan Schwab, Präsident der DIVI.

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Jens-Christian Schwindt (links) und Hans Härting (rechts)

Auf der Intensivstation kann eine falsche Entscheidung schnell zum Tod oder zur dauerhaften Behinderung des Patienten führen. „Jeden Tag arbeiten Ärzte und Pflegekräfte hier an einer kritischen Grenze. Die Intensivmedizin ist ein Hochrisikobereich“, sagt Dr. Jens-Christian Schwindt (Foto links), Gründer der Firma SIMCharacters, die Simulationstrainings für Teams pädiatrischer Intensivstationen anbietet. Der langjährige Oberarzt einer solchen Station ist überzeugt, dass Mediziner in Sachen Sicherheitskultur viel von Piloten lernen können. „Die Luftfahrt galt früher auch als Hochrisikobranche, heute steht sie für höchste Sicherheit“, so Schwindt. Gemeinsam mit Flugkapitän Hans Härting (Foto rechts) wird der Arzt zum Auftakt des Jahreskongresses der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in einer Keynote-Lecture die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Intensivstation und Cockpit diskutieren. Unter dem Titel „Das Team ist alles – in der Luft und am Boden!“ werben sie für eine neue Sicherheitskultur an Krankenhäusern. Der Kongress findet vom 6. bis 8. Dezember in Leipzig statt.

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