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Aktuelle Meldungen

Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

Ab sofort müssen Kliniken mit Intensivstation jeden Tag bis 9 Uhr ihre aktuellen Bettenkapazitäten an das DIVI-Intensivregister melden. Eine entsprechende Verordnung hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor wenigen Tagen erlassen, die Übergangsfrist endet heute. Die Datenmeldungen müssen Kliniken gegenüber den eigenen Landesbehörden wöchentlich dokumentieren. „Schon in den vergangenen Tagen haben sich rund 1.000 Kliniken gemeldet und überwiegend täglich Daten aktualisiert. Die neue Verordnung ist ein wichtiger Baustein, um fortan tagesaktuell valide Zahlen für das gesamte Bundesgebiet zu erhalten“, sagte Professor Uwe Janssens (linkes Foto), Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sowie Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler. „Darüber hinaus können sich politische Entscheidungsträger zukünftig an den Daten des DIVI Intensivregisters orientieren.“

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Das DIVI Intensivregister erfasst derzeit tagesaktuell die Versorgungskapazitäten und Fallzahlen zu intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Patienten. Ziel des Registers ist, die Verfügbarkeiten von Beatmungsbetten und von erweiterten Therapiemaßnahmen bei akutem Lungenversagen in Deutschland sichtbar zu machen. Hierzu melden Kliniken mit Intensivstationen selbstständig und freiwillig per Log-in ihre Daten und sind angehalten, diese täglich zu aktualisieren. Eine Meldepflicht gibt es derzeit nicht, wenn auch die DIVI dies sehr begrüßen würde. Die aggregierten Ergebnisse können auf der Website der DIVI frei eingesehen werden. Eine Übersicht aller teilnehmenden Kliniken mit Ampeldarstellung zur Bettenverfügbarkeit hilft bereits Ärztinnen und Ärzten bei der Suche nach freien Kapazitäten. Auch wird seit dem 27. März über das Robert Koch-Institut jeden Morgen ein Tagesreport veröffentlicht.

Die Entwicklung des Systems ist derzeit keineswegs abgeschlossen – ganz im Gegenteil, es befindet sich erst in der Vorphase des Aufbaus. Work in Progress! In den kommenden Wochen wird das Register zu einer IT-Plattform ausgebaut, die ganz neue Möglichkeiten der visuellen Darstellung der Daten bietet:

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Der wöchentliche Video-Chat zu aktuellen Fragen rund um COVID-19 der DGIM ist ein großer Erfolg, die bisherigen drei Sendungen haben eine große Resonanz innerhalb der Ärzteschaft gefunden. Die DGIM registrierte mehr als 40.000 Seitenzugriffe; mehr als 10.000 Mal wurden die Beiträge angesehen. Das nächsten Live-Update findet Dienstag, den 7. April, von 18:00 bis 19:00 Uhr statt. Fokusthemen sind Intensivmedizin und Schwangerschaft. Das COVID-19-Live-Update ermöglicht durch die Chatfunktion eine unmittelbare Interaktion. Teilnehmer können sich mit Fragen per Live-Chat an die Experten im Studio wenden. Die DIVI ist Kooperationspartner dieser sinnvollen Initiative.

Auch am Donnerstag, den 09. April, von 14:00 bis 15:00 Uhr, wird ein Live-Update mit den Fokusthemen Hygiene und Psyche stattfinden. Die ersten Updates dieser Videoreihe sind bereits als Video-on-Demand unter https://streamed-up.com/covid-19-update-news-virologie-hygiene/ verfügbar. Das Live-Update ist für Ärzte und Ärztinnen kostenfrei.

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Tagesreport DIVI Intensivregister

Täglich veröffentlichen wir jetzt als PDF zum Download eine Zusammenfassung der COVID-19-Patienten in Intensivbehandlung sowie freier Intensivbetten. Hierzu stellt das Robert Koch-Institut jeden Morgen die aktuellen Zahlen aus unserem DIVI Intensivregister zusammen.

Zu finden ist der Tagesreport auf der DIVI-Website unter www.divi.de/register/tagesreport

Schematische Darstellung des Step-up-Programms für Pflegende

Die DIVI Sektion Pflegeforschung und Pflegequalität hat eine Arbeitshilfe für die strukturierte Step-up-Qualifizierung von Pflegenden entwickelt. „Zur Betreuung der zusätzlich auf die Krankenhäuser zukommenden Patienten mit COVID-19-Erkrankungen müssen derzeit zahlreiche Pflegekräfte für die Betreuung bei Intensivtherapie und Beatmung qualifiziert werden“, sagt Sektionssprecher Tilmann Müller Wolff. Hier habe die Sektion bereits in der vergangenen Woche schnell reagiert. Neben der Qualifizierung wurde eine weitere Handlungsempfehlung zur Bauchlagerung von COVID-19-Patienten veröffentlicht. „Wichtig bei der Entwicklung ist uns bei beiden Handlungsempfehlungen jeweils die unmittelbare und einfache Anwendung in den Kliniken vor Ort gewesen“, so Müller Wolff.

Die Handlungsempfehlungen für Pflegende stehen neben weiteren Handreichungen kostenlos und frei verfügbar im Bereich der COVID-19-Handlungsempfehlungen zum Download bereit. www.divi.de/covid-19

 

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Tel.: 030 / 40 00 56 07
Fax: 030 / 40 00 56 37
E-Mail: info@divi.de

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