Pressemeldungen

Sanitäter rennen zum Rettungshubschrauber

Eigentlich sind es richtig gute Nachrichten. Neue Technologien, hochwertige Wertstoffe und modernste Technologie machen unsere Autos immer sicherer. Der Nachteil: Wenn es dann doch einmal zu einem schweren Verkehrsunfall kommt, sind Feuerwehr und Rettungskräfte oft stark gefordert, wenn es darum geht, Patienten möglichst schnell und sicher aus einem Fahrzeug zu befreien. Wo an der Karosserie müssen Spreizer und Schere angesetzt werden? Wie verhindert man ein Auslösen des Airbags? Wie umgehen mit einem Hybridantrieb? Ohne die entsprechenden Informationen zu jedem Fahrzeug ist das eine herausfordernde und zeitraubende Aufgabe. Deshalb fordern die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sowie die Bundesarbeitsgemeinschaft der Notärzte in Deutschland (BAND) die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage, um Einsatzkräften den Zugang zu diesen Informationen durch eine Kennzeichenabfrage direkt an den Unfallstellen zu ermöglichen.

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Ärzte-Team beim Training

Manchmal ist es nur eine kleine Brand- oder Schnittwunde, nicht selten aber auch eine schwere Unfallverletzung, ein Herzinfarkt oder eine schwere Vergiftung. Mehr als 20 Millionen Menschen kommen in Deutschland jedes Jahr in die Notaufnahmen und Notfallambulanzen deutscher Krankenhäuser, viele Kliniken versorgen schon jetzt mehr als 100 Notfallpatienten pro Tag – Tendenz steigend. Die Kosten für die Behandlung werden den Krankenhäusern nur teilweise vergütet, da das für Krankenhauspatienten eingeführte DRG-Abrechnungssystem aufgrund seiner Struktur planbare Patienten begünstigt, während die Versorgung von Notfallpatienten hohe Vorhaltekosten erfordert. Darunter leiden besonders Krankenhäuser, die einen hohen Anteil an Patienten mit Akuterkrankungen aber auch mit chronischen Grunderkrankungen behandeln. Deshalb ging es auf der diesjährigen Klausurtagung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) am 19. Juni in Hannover um das Thema „Perspektiven und Visionen der Notfallmedizin“.

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