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Pressemeldungen

Thomas van den Hooven

Die optimale Patientenversorgung im Krankenhaus kann nur durch ausreichend Personal gewährleistet werden. „Die ab Januar 2019 geltenden neuen Richtwerte des Bundesministeriums für Gesundheit gehen allerdings in die ganz falsche Richtung“, sagt Professor Stefan Schwab, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sowie Direktor der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen (Foto unten). „Die in der überarbeiteten Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung festgelegten Werte sind ein unerwünschtes Minimum“, heißt es in einer jetzt veröffentlichten Stellungnahme der DIVI. Demnach soll zukünftig beispielsweise in der Nachtschicht eine Intensivpflegekraft gleich 3,5 Patienten betreuen. Die DIVI fordert für alle Schichten maximal zwei Patienten für einen Intensivpflegenden. „Wir lehnen die neuen Richtwerte entschieden ab und fordern die Politik auf, sich an unseren Vorgaben aus der Praxis zu orientieren“, sagt Schwab.

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Pflegerin und Patientin lächeln sich an

Unterbezahlt, unterbesetzt und vielerorts mangelhaft unterstützt: Die Notfallpflege in Deutschland muss besser organisiert werden. Immer mehr Mitarbeiter in den Klinik-Notaufnahmen kommen an die Belastungsgrenze. Schon lange fordert die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) konkrete Vorgaben für eine adäquate Pflegekraftbesetzung von Notaufnahmen und mehr Personal für eine bessere Patientenbetreuung. „Uns geht es um ausreichende Arbeitszeit, mehr Wertschätzung und natürlich auch eine adäquate Bezahlung der Pflegenden“, sagt Thomas van den Hooven, Präsidiumsmitglied der DIVI und Pflegedirektor am Universitätsklinikum Münster. Jetzt hat der Verein „Stiftung Pflege“ mit Unterstützung der DIVI ein Memorandum vorgelegt, das eine gezielte Fachweiterbildung, eine bessere Kommunikation sowie mehr Solidarität von Politik und Gesellschaft einfordert.

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Prof. Dr. Bernd Böttiger

Plötzlicher Herzstillstand: Diesen erleiden allein in Deutschland jährlich mehr als 50.000 Menschen. Und das außerhalb eines Krankenhauses. Nur zehn Prozent der Betroffenen überleben. Das soll sich ändern! Der am 16. Oktober erstmals stattfindende World Restart a Heart Day will durch weltweite Aktionen darauf aufmerksam machen, dass jeder Mensch Reanimation sehr einfach lernen und somit Leben retten kann. Maßgeblich angeschoben hat diese Aktion Professor Bernd Böttiger (Foto), Präsidiumsmitglied der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Vorstandsvorsitzender des Deutschen Rates für Wiederbelebung und Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin am Uniklinikum Köln. Im Interview spricht Böttiger über die Ziele des internationalen Aktionstages, Trainings in Konzernen, die Reanimationsausbildung von Schülern und über die Chance von Politikern, das Thema voranzubringen und damit Leben zu retten.

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World restart a heart day Poster

„Jeder Mensch kann ein Leben retten!“ Unter diesem Motto steht die erste „World Restart a Heart“-Initiative (WRAH), mit der am und um den 16. Oktober 2018 weltweit Menschen geschult werden sollen, um im Falle eines plötzlichen Herzstillstands eine lebensrettende Laienreanimation praktizieren zu können. Nach Einführung des Europäischen Tages der Wiederbelebung vor fünf Jahren ist die WRAH-Initiative nun die erste Kampagne unter der Schirmherrschaft des International Liaison Committee on Resuscitation (ILCOR), mit der weltweit auf die Wiederbelebungsproblematik hingewiesen werden soll. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) unterstützt die Initiative: „Wir rufen Mediziner aller Fachgesellschaften auf, Kinder wie Erwachsene in der Anwendung der lebensrettenden Wiederbelebungsmaßnahmen zu schulen“, sagt DIVI-Präsident Professor Stefan Schwab, Direktor der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen.

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DIVI-Generalsekretär Professor Felix Walcher

Beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche und nachhaltige Digitalisierung der Notfallmedizin – dafür setzt sich die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) ein. Jetzt hat die Fachgesellschaft zusammen mit der Deutschen Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA), der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF) sowie dem Verbundforschungsprojekt AKTIN ein neues Positionspapier zur Digitalisierung der Notfallmedizin in Deutschland veröffentlicht. Die Autoren definieren darin fünf Maßnahmen für eine nachhaltige Digitalisierung der Notfallmedizin in Deutschland.

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Professor André Gries

Die Notfallversorgung in Deutschland steht vor einer Neustrukturierung. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) will hierzu in den kommenden Tagen seine Pläne bekannt gegeben. Nach ersten Informationen sollen in Zukunft interdisziplinäre Notfallzentren entstehen, die von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) geführt werden. „Wir unterstützen den Aufbau zentraler Anlaufstellen“, sagt Professor André Gries (Foto), Notaufnahmeexperte der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). „Jedoch können diese Zentren nicht unter Leitung der Kassenärztlichen Vereinigung stehen. Bei vielen kritisch kranken, aber auch zeitkritischen Patienten ist das Leitsymptom nicht richtungsweisend. Für die fachliche Diagnose, aber auch die unmittelbare Notfalltherapie muss an dieser Stelle eine standardisierte Ersteinschätzung mit geschultem Personal erfolgen und bei Bedarf sofort ein in der Notfallmedizin erfahrener Facharzt eingesetzt werden“, fordert Gries, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme am Universitätsklinikum Leipzig. In einem Schreiben an den SVR fordert die DIVI als Dachgesellschaft von 18 Mitgliedsgesellschaften mit insgesamt rund 140.000 Mitgliedern: Um Fehlsteuerungen zu vermeiden, kann das Integrierte Notfallzentrum nicht unter Verantwortung der KV gestellt werden!

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DIVI e.V.
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10117 Berlin
Tel.: 030 / 40 00 56 07
Fax: 030 / 40 00 56 37
E-Mail: info@divi.de

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