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Bericht aus dem Präsidium | Teil 4: Junge DIVI. Mitreden, mitgestalten und mitverantworten

Die Zukunft der Intensiv- und Notfallmedizin entsteht nicht erst morgen – sondern jetzt. Damit junge Ärzt:innen sowie Angehörige der Gesundheitsfachberufe ihre Perspektiven dauerhaft in die Arbeit der DIVI einbringen können, schafft die neue Geschäftsordnung der Jungen DIVI seit Juli einen verbindlichen organisatorischen Rahmen. Künftig werden alle DIVI-Mitglieder unter 39 Jahren durch die Junge DIVI vertreten.
„Unser Motto lautet seit vielen Jahren: Hinkommen. Ankommen. Bleiben. In zahlreichen Fortbildungsangeboten, im Famulatur-Programm, in der Summer School, im Mentoring-Programm und wissenschaftlichen und berufspolitischen Projekten wollen wir möglichst viele junge Kolleginnen und Kollegen ermutigen, sich einzubringen“, sind sich Frida Regner und Diana Freund aus dem Leitungsteam der Jungen DIVI einig. „Eine Fachgesellschaft lebt von Menschen, die Ideen mitbringen und Verantwortung übernehmen“, so beide unisono.
Bis dato handelte es sich bei der Jungen DIVI um eine unverfasste Vereinigung von Engagierten der verschiedenen Berufsgruppen. Nun regelt die neue Geschäftsordnung erstmals verbindlich, wie die Sprecher:innen der Jungen DIVI gewählt werden und wie ihre Vertretung mit einem eigenen Sitz im Präsidium zustande kommt.
Erfahrung und neue Blickwinkel gehören zusammen
„Die Strukturen unserer Fachgesellschaft sollten die Realität des heutigen Berufsalltags widerspiegeln“, sagt Dr. David Josuttis, der sich bereits seit 2022 in der Jungen DIVI engagiert. „Neue Kolleginnen und Kollegen bringen häufig einen unverstellten Blick auf Abläufe und Arbeitsbedingungen mit. Gleichzeitig profitieren sie von der Erfahrung derjenigen, die die DIVI seit vielen Jahren prägen. Erst dieses Miteinander führt zu guten Entscheidungen.“
Wer künftig als Sprecher:in kandidieren möchte, reicht bei der DIVI unter anderem ein Motivationsschreiben, einen Lebenslauf sowie eine Erklärung zu möglichen Interessenkonflikten ein. Gewählt werden die Sprecher:innen durch die Mitglieder der Jungen DIVI. Das gewählte Duo wird anschließend als Vertretung der Jungen DIVI für das Präsidium vorgeschlagen.
Neue Perspektiven bereichern die Fachgesellschaft
Louisa Jahnke vertritt gegenwärtig die Junge DIVI im Präsidium. Für sie ist genau das die entscheidende Neuerung: „Wir bringen unsere Perspektive dort ein, wo wichtige Entscheidungen vorbereitet werden. Wenn unterschiedliche Generationen ihre Erfahrungen zusammenbringen, entstehen Entscheidungen, die den Berufsalltag aller besser widerspiegeln. Wie in der klinischen Arbeit ist Interprofessionalität auch hier ein wichtiger Erfolgsfaktor: ein Mitglied des Duos kommt aus der Ärzteschaft, eines aus den Gesundheitsfachberufen.“
Aktuell wird auf Grundlage der neuen Satzung der Mitgliederverteiler der Jungen DIVI aufgebaut. Alle DIVI-Mitglieder unter 39 Jahren sind eingeladen, Teil der Jungen DIVI zu werden und den weiteren Aufbau aktiv zu begleiten.
Hintergrund:
Mit den neuen Geschäftsordnungen entwickelt die DIVI ihre interprofessionellen Strukturen konsequent weiter. Im nächsten Teil der Serie Bericht aus dem Präsidium geht es um die Ärzt:innen in der DIVI – und darum, wie unterschiedliche Fachrichtungen ihre Erfahrungen in einer gemeinsamen Stimme bündeln.
Die insgesamt sechs neuen Geschäftsordnungen (GOs) der DIVI sind für Mitglieder im internen Bereich zum Download eingestellt:
- GO der Gesundheitsfachberufe
- GO der Jungen DIVI
- GO der DIVI-Ärzt:innen
- GO der DIVI-FB
- GO des DIVI-Präsidiums
- GO des DIVI-Vorstands
Fotos: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, privat, privat, Klinikum Dortmund
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