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Aktuelle Meldungen

Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

Prof. Dr. André Gries und Prof. Dr. Dr. Stefan Schwab

Die Notfallversorgung in Deutschland steht vor einer Neustrukturierung. Erste Details wurden jetzt vom Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen bekannt gegeben. So sollen in Zukunft interdisziplinäre Notfallzentren entstehen, die von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) geführt werden. „Wir unterstützen den Aufbau zentraler Anlaufstellen“, sagt Professor André Gries (Foto, links), Notaufnahme-Experte der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). „Jedoch sollten diese Zentren nicht ausschließlich unter Leitung der Kassenärztlichen Vereinigung stehen. Bei vielen kritisch kranken, aber auch zeitkritischen Patienten ist das Leitsymptom nicht richtungsweisend. Für die fachliche Diagnose, aber auch die unmittelbare Notfalltherapie muss an dieser Stelle ein in der Notfallmedizin erfahrener Facharzt eingesetzt werden“, fordert Gries, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme am Universitätsklinikum Leipzig. Kritisch betrachtet wird auch der Vorschlag, dass die KV unabhängig über die stationäre Aufnahme von Patienten entscheiden soll. „Dem müssen wir widersprechen, weil dadurch die Aufnahmeprozesse nur komplizierter und auch verzögert werden“, sagt der DIVI-Experte. Organisatorisch sei es wesentlich sinnvoller, wenn Krankenhäuser die Hoheit behielten.

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Ärzte rennen einen Klinikflur entlang

Professionelle Führung will gelernt sein: Im Rahmen des DIVI-Kongresses in Leipzig findet am 8. und 9. Dezember ein Führungskräfte-Workshop mit Leadership-Coach Edgar Schmid statt. Die eineinhalbtätige Veranstaltung soll aufzuzeigen, wie ein Reputationsgewinn durch Leadership-Excellence unter Einbeziehung von patientenorientierter Qualität und Krankenhausökonomie umgesetzt werden kann. Praktische klinische Fallübungen bringen Theorie und Praxis in Einklang und geben den Teilnehmern Lösungen für tagtägliche Situationen zur Hand. Die Teilnahmegebühr für DIVI-Mitglieder und DIVI-Referenten (unabhängig von einer Mitgliedschaft) beträgt 250 Euro, sonst 400 Euro. Maximal 15 Personen können teilnehmen. Die Anmeldung ist ab sofort online über die DIVI Kongress-Webseite möglich.

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Ärzte reanimieren Baby

Lebensrettende Reanimationsmaßnahmen sollten ständig geschult werden. Deshalb lädt das European Resuscitation Council (ERC) direkt vor dem DIVI-Kongress zur zweitägigen Fortbildung „Advanced Life Support“ (ALS) nach Leipzig ein. Der Kurs umfasst neben theoretischen Vorträgen vor allem praktische Stationen und simulierte Notfallszenarien sowie Kleingruppendiskussionen. In den verschiedenen Vorträgen, Gesprächen, Workshops und praktischen Übungen stehen am 4. und 5. Dezember neben ALS auch Themen wie Basic Life Support (BLS), Atemwegsmanagement sowie Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen im Fokus.

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Prof. Dr. Uwe Janssens

Die Intensivbehandlung zu begrenzen, das kann in bestimmten Fällen sinnvoll sein. Zum Beispiel dann, wenn das Überleben eines Patienten nur um den Preis einer dauerhaften schweren Einschränkung seiner Lebensqualität sichergestellt werden kann. Die Sektion Ethik der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hat nun in Zusammenarbeit mit der Sektion Ethik der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) einen Dokumentationsbogen veröffentlicht, der bei dieser schwierigen Entscheidung eine wertvolle Hilfestellung gibt. Gemeinsam entwickelt haben ihn Vertreter vieler verschiedener Fachdisziplinen, unter anderem Medizinethiker, Medizinrechtler, Anästhesisten, Internisten, Pädiater und Palliativmediziner.

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Mann im Krankenhaus unterschreibt Dokument, seine Familie im Hintergrund

Fatale Folgen ohne Vollmacht: Nur jeder zweite Intensivpatient in Deutschland verfügt über eine Vorsorgevollmacht oder eine Patientenverfügung, so das Ergebnis einer Studie des Uniklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) unter der Leitung von Professor Stefan Kluge, Präsidiumsmitglied der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sowie Direktor der UKE-Klinik für Intensivmedizin. „Damit können wir Ärzte viele Patienten weder juristisch abgesichert noch zweifelsfrei in ihrem Sinne behandeln“, sagt Kluge. 998 Patienten auf elf Intensivstationen wurden befragt, nur 51 Prozent davon verfügten entweder über eine Vorsorgevollmacht oder eine Patientenverfügung. Überraschend auch:

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