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Pressemeldungen

Die Änderung der Gesetzgebung zur Organ- und Gewebespende – weg von einer aktiven Zustimmung hin zu einer doppelten Widerspruchslösung – wurde gestern vom Bundestag abgelehnt. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) bedauert dieses Ergebnis. „Wir akzeptieren diese doch sehr eindeutig ausgefallene Entscheidung der Abgeordneten“, sagt DIVI-Präsident Professor Dr. Uwe Janssens, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler. „Gleichzeitig nehmen wir nach dem gestrigen Tag aber wohlwollend zur Kenntnis, dass fast alle Rednerinnen und Redner im Bundestag betont haben, die Zahl der Organspender in Deutschland erhöhen zu wollen.“ So fordert die DIVI, den verabschiedeten Gesetzentwurf zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft jetzt zügig zu konkretisieren und Taten folgen zu lassen.

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Die Reform der Notfallversorgung ist angelaufen: Am 8. Januar hat Gesundheitsminister Jens Spahn seinen Entwurf in das Gesetzgebungsverfahren eingebracht – 49 Seiten, gegliedert in drei Kernbereiche. „Eine wichtige Initiative zur zukünftigen Sicherstellung der Versorgung“, lobt Professor Dr. André Gries (linkes Foto), Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme/ Notaufnahmestation am Universitätsklinikum Leipzig, stellvertretend für die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Das große ABER folgt auf dem Fuße: „Der Gesetzentwurf krankt inhaltlich allerdings an zum Teil erheblichen Mängeln!“ Im Zentrum der Kritik der DIVI steht die vorgeschlagene Struktur von Integrierten Notfallversorgungszentren (INZ), einer von drei Kernbereichen des Gesetzentwurfes. Ein INZ soll es nach Plänen Spahns an etwa jedem zweiten an der Notfallversorgung teilnehmenden Krankenhaus geben. Mit einem Tresen als zentralen Anlaufpunkt für den Patienten, wo triagiert und dann in den KV-Bereich oder die Zentrale Notaufnahme des Krankenhauses weitergeleitet wird. „Eine an sich gute Idee – allerdings unter der fachlichen Leitung der KV! Das ist für die DIVI inakzeptabel!“


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Professor Bernd W. Böttiger, Jens Spahn, Dr. Eckart von Hirschhausen

Die Resonanz kann sich wirklich sehen lassen: Rund 5.600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind vom 4. bis 6. Dezember zum 19. Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) nach Hamburg gekommen. Die wichtigste Veranstaltung für die Intensiv- und Notfallmedizin in Deutschland stand dieses Jahres unter dem Motto „Kooperation führt zu Entwicklung“. Und das wurde für drei Tage im besten Sinne gelebt: Menschen aus 43 Nationen und mit unterschiedlichem fachlichem Hintergrund tauschten sich intensiv miteinander aus, arbeiteten zusammen und entwickelten neue Ideen und Strukturen. Am Abschlusstag sprach DIVI-Kongresspräsident Professor Bernd W. Böttiger über seine Eindrücke und Erkenntnisse daraus für zukünftige Kongresse.

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Maria Brauchle (Mitte) nimmt den mit 1.500 Euro dotierten Valerius-Preis der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und des Deutschen Ärzteverlags entgegen.

Der mit 1.500 Euro dotierte Valerius-Preis der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) geht im Jahr 2019 an Maria Brauchle (Bildmitte) aus Feldkirch in Österreich. Die Diplom-Gesundheits- und Krankenpflegerin mit zahlreichen Weiterbildungstiteln hat den besten Fachbeitrag aus nicht-ärztlichen Berufsgruppen veröffentlicht. Unter dem Titel „Dafür bist Du (NICHT!) zu klein“, erschienen 2018 im DIVI-Magazin des Deutschen Ärzteverlags, macht sie mit den Co-Autoren Tanja Wildbahner und Damian Dresbach eindrucksvoll auf einen Missstand in der Intensivmedizin im deutschsprachigen Raum aufmerksam: Für Kinder als Besuchende auf Erwachsenen-Intensivstationen gibt es keine einheitlichen Besuchsregeln. Maria Brauchle nahm den Valerius-Preis im Rahmen des 19. DIVI-Jahreskongresses in Hamburg entgegen.

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Maria Brauchle (links) und Prof. Gerhard W. Sybrecht

Die mit 5.000 Euro dotierte Forschungsförderung der DIVI-Stiftung im Bereich der intensiv- und notfallmedizinischen Gesundheitsfachberufe geht im Jahr 2019 an Maria Brauchle (im Bild links) aus Feldkirch in Österreich. Die Diplom-Gesundheits- und Krankenpflegerin mit zahlreichen Weiterbildungstiteln hat in einem internationalen Experten-Team eine Befragung in Österreich, der deutschsprachigen Schweiz, Deutschland und Luxemburg durchgeführt, um die Situation von Kindern als Besucher auf Erwachsenen-Intensivstationen zu analysieren. Denn noch ist sehr uneinheitlich geregelt, wann Kinder in Kontakt mit kranken erwachsenen Angehörigen treten dürfen. Dabei gibt es keine wissenschaftliche Fundierung für bestimmte Regeln in diesem Bereich.
Die Rohdaten der umfassenden Erhebung werden derzeit ausgewertet, die Ergebnisse sollen im Herbst 2020 auf dem europäischen Fachkongress ESICM (European Society of Intensive Care Medicine) präsentiert werden. „Mit dieser Arbeit bringen Frau Brauchle und ihr Team mehr Transparenz in ein noch unerforschtes Gebiet. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und freuen uns, sie bei diesem förderungswürdigen Projekt unterstützen zu können“, sagte Stiftungsvorstand und Jury-Sprecher Professor Gerhard W. Sybrecht (im Bild rechts) bei der Preisverleihung im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in Hamburg.

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Die ersten Minuten nach der Geburt sind entscheidend für die Entwicklung eines Säuglings, vor allem wenn er zu früh auf die Welt kommt. Wie eine innovative Methode diese Situation möglicherweise verbessern kann, untersucht derzeit eine wissenschaftliche Studie an der Uniklinik Köln. Ausgezeichnet wurde diese Arbeit nun beim Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) mit dem Förderstipendium der DIVI-Stiftung. Der Preisträger Dr. Benjamin Kühne (links im Bild), Arzt auf der neonatologischen und pädiatrischen Intensivstation der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Uniklinik Köln, erhält eine Fördersumme von 10.000 Euro. „Seine Arbeit hat das Potenzial, die Erstversorgung von Frühgeborenen maßgeblich zu verbessern und ist damit unbedingt förderungswürdig“, sagte Stiftungsvorstand Professor Gerhard W. Sybrecht (im Bild rechts) bei der Preisverleihung.

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