Aktuelle Meldungen

Nationales Aktionsbündnis Wiedebelebung

Startschuss für das Nazionale Aktionsbündnis Wiederbelebung (NAWIB)

 

 

 

Zu Beginn der „Woche der Wiederbelebung“ haben Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und die Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Dr. Heidrun Thaiss, heute in Berlin den Startschuss für das „Nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung“ (NAWIB) und die gemeinsame Informationskampagne gegeben. Zahlreiche Prominente sowie Expertinnen und Experten unterstützen die gemeinsame Aktion.

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Statement of the German Interdisciplinary Association of Critical Care and Emergency Medicine on the war in Syria

In Syria never-ending bombs are currently involving civilian, not only military targets.
Several hospitals have been hit, some completely destroyed. Doctors, nurses and patients died on the scene.
The media informed us that among injured or dead civilians, hundreds are children.

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DGNI-Nachwuchs- Förderungspreis 2017

Bewerbungsfrist: 30. September 2016
Dotation: 20.000 Euro

Die Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin schreibt in diesem Jahr einen Preis zur Projektförderung von NachwuchswissenschaftlerInnen aus.

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Peer Review

Ein intensivmedizinisches Peer Review ist freiwillig, d.h. der Leiter einer Intensivmedizinischen Einrichtung bittet die zuständige Landesärztekammer um ein intensivmedizinisches Peer Review. Voraussetzung dafür ist, dass erstens die Geschäftsleitung des betreffenden Krankenhauses zustimmt und zweitens, dass das ärztliche und pflegerische Leitungsteam der Intensivstation sich anhand der jeweils gültigen Peer Review Unterlagen selbst bewertet.

Die Unterlagen können bei der Ärztekammer angefordert werden oder sind im Internet verfügbar. Die Ärztekammer verfügt über einen Pool von Peers, die auf der Grundlage des Curriculums der Bundesärztekammer die Qualifikation zum Peer erworben haben. Es handelt sich hierbei um Ärzte und Pflegekräfte mit Leitungserfahrung (Chefärzte, Oberärzte, Stationsleitungen). Die Zusatzbezeichnung Intensivmedizin bzw. der A&I Kurs bei der Pflege sind ebenfalls Voraussetzung. Aus dem Pool wählt die Ärztekammer zwei ärztliche und einen pflegerischen Peer für ein Review aus.

Sowohl Peer als auch die zu besuchende Einrichtung haben die Möglichkeit das Review bzw. vice versa einen Peer ohne Angabe von Gründen abzulehnen, unter dem Verständnis, dass nur bei gegenseitigem Vertrauen die mutmaßlichen Problemfelder einer Intensiveinheit intensiv zur Sprache kommen. Darüber hinaus wird die Vertraulichkeit durch eine unterschriebene Erklärung garantiert. Der auftraggebende Chefarzt ist für die Einhaltung der Datenschutzbelange verantwortlich.

Die intensivmedizinischen Peer Reviews beanspruchen einen Arbeitstag und finden in der Regel mehrere Wochen nach der Selbstbewertung statt, auf deren Grundlage die Peers gemeinsam mit den Visitierten die Fragen zur Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität besprechen. Die Betrachtung beinhaltet Aspekte des Personals, der Organisation der Intensivstation sowie Patientenbelange, Qualitätsindikatoren und Kennzahlenreporting. Im Anschluss an die Besprechung dieser Punkte wird die Intensivstation selbst in Augenschein genommen, wobei hierbei der Schwerpunkt auf den bettseitigen Prozessen und Qualitätsindikatoren liegt. Wenn es keine weiteren ungeklärten Punkte mehr gibt, ziehen sich die Peer zu einer Besprechung zurück, um die von Ihnen erhoben Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken aufzubereiten. Im Anschluss an das geschlossene Gespräch der Peers findet eine gemeinsame Besprechung der review-enden und visitierten Peers statt, um alle Ergebnisse des Tages zu besprechen.

Auf der Grundlage dieser Ergebnisse wird vom Review-Team ein Bericht in Form einer SWOT-Analyse erstellt, der die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der visitierten Intensivstation auflistet. Der Bericht ist vertraulich und wird dem Leitenden Arzt der Intensivstation direkt zugestellt und steht damit der visitierten Einrichtung zur Nachbereitung zur Verfügung um einen Maßnahmenplan zu erarbeiten. Die hohe Qualität der Bewertung einer Einrichtung durch die Peers ist u.a. abhängig von der Eindringtiefe in die Inhalte der Intensivstation. Die Tatsache, dass die Peers aus unterschiedlichen Einrichtungen kommen und dass das Team multiprofessionell zusammengesetzt ist, schließt Gefälligkeitsgutachten aus.

Die Verantwortung um die inhaltlichen Ziele des Reviews ist den Peers bewusst. Es geht allen Beteiligten um die nachhaltige Qualitätsverbesserung in der Intensivmedizin. Diese Nachhaltigkeit beinhaltet medizinische Qualität und ökonomische Stabilität. Komplikationen und unkalkulierbare Zustände gilt es zu beseitigen.

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