Dr. David Josuttis und Prof. Florian Hoffmann

Nachwuchsorganisationen plädieren: „Interdisziplinäre Notfallmedizin erhalten!“

„Interdisziplinäre Notfallmedizin erhalten!“ – unter diesem Titel ist jetzt in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Notfall + Rettungsmedizin der Kommentar der Jungen DIVI sowie fünf weiterer Nachwuchsorganisationen zum Entwurf eines Curriculums für angehende Notfallmediziner:innen publiziert. Darin wurden eine Reihe von Kritikpunkten an dem vorgeschlagenen Weiterbildungs-Curriculum formuliert sowie mögliche Konsequenzen für die Facharztkompetenzen und Einschränkungen der beruflichen Optionen der bisherigen Fächer, die Notfallmedizin betreiben, aufgezeigt. „Explizit möchten wir die Beteiligung ärztlicher Kolleginnen und Kollegen verschiedener Erfahrungsstufen bei der Erarbeitung des Curriculums anerkennen“, führt Dr. David Josuttis, federführender Autor und Sprecher der Jungen DIVI, aus.

Als die Stimmen der jungen Fachkräfte in der Notfallmedizin möchten die sechs Nachwuchsorganisationen zur sachlichen Diskussion beitragen, diese entemotionalisieren, gleichzeitig aber auch einige relevante Aspekte des Curriculums in der laufenden Debatte einordnen und kommentieren. „Die kontinuierliche Bereicherung der innerklinischen Notfallmedizin durch spezialisierte Fachärztinnen und -ärzte ist für die Entfaltung deren zukünftigen Potenzials aus unserer Sicht essenziell“, ergänzt DIVI-Präsident Prof. Florian Hoffmann. „Eine gemeinsame akademische und organisatorische Weiterentwicklung der innerklinischen Notfallversorgung ist unbedingt wünschenswert und sollte im konstruktiven Dialog erfolgen.“

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DIVI-Tagungsraum

DIVI-Tagungsraum mieten: Platz für Mitglieder und Gäste im Herzen der Hauptstadt

Tageslicht, moderne Technik, ausreichend Platz und nur wenige Schritte entfernt vom Berliner Hauptbahnhof: Der Tagungsraum der DIVI steht allen interessierten Mitgliedern und Gästen offen, die sich im Herzen der Hauptstadt treffen und besprechen möchten. Auch hybride Meetings mit Kolleg:innen, die sich per Videokonferenz zuschalten, sind technisch einfach umzusetzen. Der digitale Tagungskalender ermöglicht es zudem, im Vorfeld die Verfügbarkeit des Raumes zu checken –zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Der DIVI-Tagungsraum in der Schumannstraße 2 bietet Platz für Veranstaltungen mit bis zu 50 Personen. Möglich ist eine Bestuhlung in Reihen-, Parlament-, Block-oder U-Form.

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Bernhard Gliwitzky und Prof. Dr. Christian Waydhas

Auftakt zum DIVI25: Erstes Bürgerforum in Hamburg

Welche Entscheidungen müssen Angehörige im lebensbedrohlichen Notfall oder am Lebensende treffen? Ist ein „Leben retten um jeden Preis“ erstrebenswert? Diese und andere Fragen möchte die DIVI interessierten Bürgerinnen und Bürgern als Auftaktveranstaltung vor dem DIVI25 in einer öffentlichen Podiumsdiskussion beantworten – und noch vieles mehr zur Sprache bringen. So öffnen sich am Montag, den 1. Dezember 2025, von 18:00 bis 20:00 Uhr in der Hansestadt jedem die Türen im Saalhaus (Haus der Patriotischen Gesellschaft), der sich traut, die unbequemen Fragen zum eigenen Lebensende zu stellen.

Das Bürgerforum steht unter dem Motto „Was passiert mit uns, wenn’s im Notfall ernst wird?“. Drei Expertinnen und drei Experten verschiedenster Professionen aus dem Team der Intensiv- und Notfallmedizin stehen als Podiumsdiskutant:innen zur Verfügung und werden Fragen aus dem Publikum beantworten, wie auch miteinander in den Dialog treten. Moderiert wird die zweistündig geplante Veranstaltung von Dr. Ruth Hecker vom Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS).

Patient:innen und Angehörige in den Dialog mit unserer Fachgesellschaft bringen

„Mit diesem öffentlichen, neuen, niedrigschwelligen und kostenlosen Format möchten wir ganz bewusst auch mit künftigen Patientinnen, Patienten und Angehörigen in den Dialog treten und dabei zentrale Fragen der Intensiv- und Notfallmedizin transparent machen“, erläutert Co-Kongresspräsident Bernhard Gliwitzky.

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Umfrage: KI in der Sepsisdiagnostik

Umfrage: KI in der Sepsisdiagnostik

Wie können KI-Systeme Ärzt:innen bei der Diagnostik und Therapieunterstützung von Sepsis transparent und praxisnah unterstützen? Das Institut für Medizinische Informatik der Charité Berlin möchte diese Frage in naher Zukunft beantworten, wie auch praxisnahe und verantwortungsvolle KI-Systeme für den klinischen Alltag entwickeln. So bittet das interdisziplinäre Forschungsteam, an einer Online-Umfrage teilzunehmen.

In einer anonymen Online-Studie beurteilen Sie kurze Fallvignetten aus dem klinischen Alltag, vergleichen Ihre Einschätzungen mit einer KI und erhalten direkt individuelles Feedback zu Ihrer Treffergenauigkeit. Die Teilnahme dauert etwa 15 Minuten. Die Ergebnisse sollen in einer wissenschaftlichen Publikation veröffentlicht und auf Fachkongressen vorgestellt werden.

Die Studie dauert nur 15 Minuten und macht überraschend viel Spaß. Unter allen Teilnehmenden werden 20 Amazon Gutscheine im Wert von 50 Euro verlost!

Umfrage mit Gewinnspiel

Teilnahme ohne Gewinnspiel

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Umfrage: Anwendung der Clinical Frailty Scale (CFS) auf Intensivstationen

REMINDER zur Umfrage: Anwendung der Clinical Frailty Scale (CFS) auf Intensivstationen

Die Sektion Pflegeforschung und Pflegequalität möchte herausfinden, wie häufig und in welchem Kontext die Clinical Frailty Scale (CFS) auf Intensivstationen im DACH-Bereich (Deutschland, Österreich, Schweiz) angewendet wird und bittet um Beteiligung an einer aktuellen Umfrage. Das Ergebnis wird später in einer Publikation der DIVI veröffentlicht.

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DIVI-Präsident Professor Florian Hoffmann, Louisa Jahnke – Mitautorin des Papers und Vertreterin der Jungen DIVI – und DIVI-Generalsekretär Uwe Janssens

Frauen in Führungspositionen medizinischer Fachgesellschaften – Fehlanzeige

Frauen sind in den Führungsgremien medizinischer Fachgesellschaften trotz ihres wachsenden Anteils im Beruf weiterhin deutlich unterrepräsentiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), die jetzt open access in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift (DMW) veröffentlicht wurde. „Die Zahlen sprechen eine klare Sprache“, sagt DIVI-Präsident Professor Florian Hoffmann. „Wir haben es mit einer strukturellen Schieflage zu tun, die dringend korrigiert werden muss!“, so der Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Dritter Orden München-Nymphenburg. 

Die DIVI steuert diesem Defizit massiv entgegen, auch wenn insbesondere für das Präsidium noch deutlicher Handlungsbedarf besteht. Allerdings werden die Sektionen schon jetzt durch 14 Sprecherinnen und 18 Sprecher repräsentiert. Auch sind die Präsidentensitzungen auf dem DIVI25 sind paritätisch besetzt. Die Zahl weiblicher Referentinnen konnte um 50 Vorsitzende und Rednerinnen gesteigert werden und ist mit ist mit 191 die bisher höchste auf einem DIVI-Kongress.

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Umfrage: Intensivmedizinische Versorgung kritisch kranker Kinder außerhalb pädiatrischer Intensivstationen

Umfrage: Intensivmedizinische Versorgung kritisch kranker Kinder außerhalb pädiatrischer Intensivstationen

Die Fachgruppe COVRIIN+, ein interdisziplinäres Netzwerk bestehend aus Expertinnen und Experten am Robert Koch-Institut, bittet um die Teilnahme an der aktuellen Umfrage zur Versorgung pädiatrischer Intensivfälle außerhalb pädiatrischer Intensivstationen in Deutschland. Die Durchführung der Befragung übernimmt das unabhängige SOKO Institut aus Bielefeld. Dauer: Etwa 10 bis 15 Minuten.

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Mitte September: Zweites Seminar zur Ausbildung zum Resilienzbegleiter:in und -multiplikator:in

Reminder: Mitte September zum Resilienzbegleiter ausbilden lassen

Zur Erinnerung: Vom 18. bis 20. September 2025 bietet die DIVI-Akademie in Berlin wieder die Ausbildung zum/ zur Resilienzbegleiter:in und -multiplikator:in an. Letzte Plätze für spontan Interessierte sind noch frei. DIVI-Mitglieder aus dem Bereich Pflege- und Therapie dürfen von extra-rabattierten Teilnahmegebühren profitieren.

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  1. Wieder außerordentlich gelungen: Junge DIVI Summer School in der RWTH Aachen
  2. Am 3. September ist „Damenwahl“: Nächstes Speed-Dating der Jungen DIVI
  3. DIVI positioniert sich: „Zusatzweiterbildung stärkt als interdisziplinäres Fundament die Zukunft der Notfallmedizin!“
  4. DIVI und DGINA legen Bestandsaufnahme zur Personalstruktur und Ausstattung deutscher Notaufnahmen vor

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