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Pressemeldungen

PM: DIVI verleiht Preise über 40.000 Euro für herausragende Arbeiten in der Intensiv- und Notfallmedizin

Diese Arbeiten können sich sehen lassen: Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hat im Rahmen ihrer Jahrestagung mit 4.200 Teilnehmern zahlreiche Preise für herausragende Arbeiten im Bereich der Intensiv- und Notfallmedizin verliehen. Darunter das DIVI-Förderstipendium über 10.000 Euro sowie den mit 10.000 Euro dotierten Forschungsförderpreis Delir-Management. Die weiteren Preise finden Sie hier in unserer Übersicht zusammengefasst:

David Häske erhält DIVI-Preis für empirische Analyse über Notfallsanitäter

Die mit 5.000 Euro dotierte Forschungsförderung der DIVI-Stiftung im Bereich der intensiv- und notfallmedizinischen Gesundheitsfachberufe geht in diesem Jahr an David Häske (Foto) aus Reutlingen. Häske von der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen will mit seinem Forschungsteam anhand einer empirischen Analyse im DRK Rettungsdienst Reutlingen untersuchen, wie das seit 2014 geltende Notfallsanitätergesetz in der Praxis umgesetzt wird. „Wir befürworten sehr, dass durch diese Analyse mehr Transparenz in die Qualität der Notfallmedizin gebracht wird. Deswegen freuen wir uns, Herrn Häske bei seiner Forschung unterstützen zu können“, sagte Stiftungsvorstand und Jury-Sprecher Professor Gerhard W. Sybrecht bei der Preisverleihung im Rahmen des 18. Jahreskongresses der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in Leipzig.

Der Beruf Notfallsanitäter hat den Rettungsassistenten 2014 abgelöst und ist die höchste nicht-ärztliche Qualifikation im Rettungsdienst in Deutschland. „Bei der Umsetzung des Notfallsanitätergesetzes gibt es allerdings noch einige medizinisch-fachliche und juristische Unklarheiten“, kritisiert David Häske, selbst ausgebildete Notfallsanitäter, Gesundheitsmanager (MBA), Rettungsdienstmanager (MSc) und promoviert in Humanwissenschaften. So sei zum Beispiel zu prüfen, welche Fortbildungsmaßnahmen zum Kompetenzerwerb und -erhalt geeignet sind. Um die Sicherheit für Patienten als auch Anwender zu gewährleisten, müssen gerade bei invasiven Maßnahmen Kontrollmechanismen greifen. „Um dem großartigen Berufsbild eine Chance und einen Rahmen zu geben, ist eine medizinische evidenzbasierte Qualitätssicherung notwendig“, ist sich Häske sicher.

Konkrete evidenzbasierte Maßnahmen zur Qualitätssicherung des Berufes sind gefragt

Licht ins Dunkel bringen sollen verschiedene empirische Analysen, die Häske mit einem Forschungsteam durchführen will. Fragestellungen sind zum Beispiel: „Unter welchen Rahmenbedingungen können Notfallsanitäter eine Analgesie durchführen? Wie vieler Anwendungen bedarf es, um das Legen von peripher-venösen Zugängen zu beherrschen? Davon hängt eigentlich die Planung von Ausbildungsstunden der Notfallsanitäter in der Klinik ab“, erklärt er.
Forschungsförderung für intensiv- und notfallmedizinische Gesundheitsfachberufe

Seit 2017 vergibt die DIVI-Stiftung jährlich eine Forschungsförderung in Höhe von 5.000 Euro für Projekte im Bereich der intensiv- und notfallmedizinischen Gesundheitsfachberufe. Darunter fallen Berufe im Gesundheitswesen, der Gesundheitsförderung, der medizinischen Therapie und Diagnostik sowie der Rehabilitation. Die finanzielle Zuwendung kann für Sachmittel und Aufwendungen genutzt werden, die dabei helfen, diese wissenschaftlichen Projekte umzusetzen. Der Bewerbungsschluss für den kommenden DIVI-Förderpreis ist der 30. September 2019. Mehr Informationen dazu gibt es unter der Rubrik „Preise und Ausschreibungen“ auf der DIVI-Website.

Forschungsförderung: Tiago Granja erhält DIVI-Preis für Poster-Präsentation zu entzündlicher Lungenverletzung

181213 divi forschungspreise 1 3Acht Wissenschaftler traten im Finale des diesjährigen DIVI-Forschungspreises an – am Ende setzte sich Dr. Tiago Granja (Foto, rechts) aus Tübingen durch. Er überzeugte die Expertenjury mit seiner Poster-Präsentation des Themas „Semaphorin 4D Dampens Inflammatory Lung Injury“. „Wir haben hier eine gut strukturierte, fundierte und schlüssige Darstellung gesehen, die Entscheidung war knapp, aber eindeutig“, so DIVI-Präsident Professor Stefan Schwab bei der Übergabe des Preises von 5.000 Euro. Die Ehrung fand während des diesjährigen Jahreskongresses der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in Leipzig statt. Auch die Arbeiten der anderen Finalisten wurden belohnt.

Prämiert wurden Themen, die in besondere Weise die wissenschaftliche Arbeit rund um die Intensiv- und Notfallmedizin in Deutschland widerspiegeln. Die Finalisten mussten beim DIVI-Kongress im Rahmen eines Symposiums vor einer hochkarätigen Expertenjury gegeneinander antreten und ihre Arbeiten in einem fünfzehnminütigen Vortrag vorstellen sowie Fragen der Jury beantworten. Für den Sieger wurde ein Preisgeld über 5.000 Euro ausgelobt, 3.000 Euro gingen an den Zweitplatzierten. Der Dritte erhielt 2.000 Euro. Für die Plätze vier bis acht wurden jeweils 1.000 Euro Preisgeld vergeben.

181213 divi forschungspreise 2Die Preisträger des DIVI-Forschungspreises 2018 in der Übersicht:

1. Forschungspreis

Dr. Tiago Granja aus Tübingen für die Präsentation „FPV/01/03 - Semaphorin 4D Dampens Inflammatory Lung Injury“

2. Forschungspreis

PD Dr. Sascha David aus Hannover für die Präsentation „FPV/01/04 - Rolle der endothelialen MicroRNA 155 am septischen Kapillarleck“

3. Forschungspreis

PD Dr. Frank Eifinger aus Köln für die Präsentation „FPV/01/02 - Intraossäre Zugänge in der Neonatologie – Vergleich verschiedener Nadeln und Anlagetechniken“

4. bis 8. Forschungspreis

Anna Katharina Reinhold aus Magdeburg für die Präsentation „FPV/01/01 – Motive für die Inanspruchnahme der Notfallaufnahme eines Schwerpunktversorgers
mit regionaler Alleinstellung – Ergebnisse einer Befragung von Patienten mit niedriger Dringlichkeit“

Priv.-Doz. Dr. Eberhard Barth aus Ulm für die Präsentation „FPV/02/01 - Bestimmung der intestinalen Glukoseabsorption als Maß für die Magendarmfunktion beim Intensivpatienten mittels bettseitigem ,Stabile-Isotopen-Atemgastest‘“

Nora Kessemeier aus Kassel für die Präsentation „FPV/02/02 – Retrospektiv-prospektiv kontrollierte Studie zum Nutzen eines klinischen Pharmazeuten auf einer deutschen Intensivstation

Fabian Graeb aus Esslingen für die Präsentation „FPV/02/03 – Ethische Konflikte und Moralischer Stress in der Intensivpflege: Prävalenz, Ursachen und Zusammenhänge“

Dr. Fabian Edinger aus Gießen für die Präsentation: „FPV/02/04 - Etablierung eines Modells der veno-arteriellen extrakorporalen Membranoxygenierung (VA-ECMO) in der Ratte“

Fotos:

Erstes Foto: Der Sieger des Forschungsförderpreis der DIVI-Stiftung, David Häske
Zweites Foto: Die Sieger des DIVI-Forschungspreises 2018: PD Dr. Frank Eifinger links, Dr. Tiago Granja rechts
Drittes Foto: Sieger des DIVI-Forschungspreises 2018: PD Dr. Sascha David auf dem unteren Bild.
Fotograf: Mike Auerbach

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