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Veranstaltungskalender

Abrechnung im ­Krankenhaus Strukturprüfungen im Fokus

Kategorie
Kongress / Symposium
Datum
4. Juni 2019
Veranstaltungsort
Golden Tulip Berlin - Hotel Hamburg - Landgrafenstraße 4
10787 Berlin, Deutschland
Telefon
030 49855078
E-Mail
info@wokwissen.de
Anhang

Der Ton zwischen Krankenhäusern und Krankenkassen wird schärfer. Im November 2018 hatte eine kurzfristige Gesetzesänderung, durch die Rückforderungsansprüche der Krankenkassen gegenüber Kliniken schneller verjähren, zu einer Klagewelle von Krankenkassen gegen Krankenhäuser mit Schlaganfallversorgung geführt. Vorausgegangen war ein Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) zum OPS bei Schlaganfallversorgung, mit dem das BSG eine neue Auslegung zur Transportzeit in eine spezialisierte Klinik getroffen hatte. Im Dezember hatten sich das Bundesministerium für Gesundheit, der GKV-Spitzenverband und die Deutsche Krankenhausgesellschaft darauf geeinigt, dass die Krankenkassen bei den Sozialgerichten eingereichte Klagen wegen möglicherweise fehlerhafter Krankenhausabrechnungen zur neurologischen Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls und zur geriatrischen frührehabilitativen Komplexbehandlung neu überprüfen beziehungsweise zurückziehen sollen. Dazu hatte das Deutsche Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) zwei Klarstellungen zum Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS) 2019 veröffentlicht. (Ärzteblatt, 5. Februar 2019).

Experten warnen. Auch die OPS-Codes in der klargestellten Fassung würden noch hinreichend Stoff für Auslegungs­fragen bieten, dies dürfte vor allem für den OPS-Code 8-550 (Geriatrische Komplexpauschale) gelten. Auch ist nicht mit einer kurzfristigen Rücknahme der Klagen durch die Kostenträger zu rechnen. Grundsätzlich bleibt die Frage, was passiert, wenn Krankenhäuser zwar zum Zeitpunkt der Leistungserbringung die ursprüngliche Auslegung der OPS-Codes vollständig erfüllt haben, nicht aber die Anforderungen der korrigierten Fassung. Können rückwirkend neue Anforderungen an die Abrechenbarkeit von Krankenhausleistungen gestellt werden, die dann bei Nichterfüllung eine Rückforderung der Kostenträger rechtfertigen?

Die Situation ist eine Katastrophe für die Kliniken, sind sie so doch sowohl ihrer strategischen Planungssicherheit als auch ihrer Liquiditätsplanung beraubt. Wie können sich die Kliniken wappnen, und welche Entwicklung wird es zukünftig bei den Strukturprüfungen geben? Welche Rechtsänderungen sind geplant, und was beinhaltet die geplante Neuordnung der Organisation des MDK?

Juristen sowie Vertreter von Kliniken, dem MDS und Kostenträgern informieren über den aktuellen Sachstand.

 
 

Alle Daten

  • 4. Juni 2019

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