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Veranstaltungskalender

Zentrale Notaufnahme / Notfallversorgung Neue politische Vorgaben, Wirtschaftlichkeit, Prozesse

Kategorie
Kongress / Symposium
Datum
28. Mai 2019
Veranstaltungsort
Hotel RIU PLAZA BERLIN - Martin-Luther-Straße 1
10777 Berlin, Deutschland
Telefon
030 49 85 50.77
E-Mail
info@wokwissen.de
Webseite

Die Notfallversorgung in Deutschland wird umstrukturiert. Betroffen sind alle an der Notfallversorgung beteiligten Gruppen. Dazu gehören Klinikambulanzen, Notaufnahmen, das Rettungswesen und der KV-Bereich.

Anfang Mai 2019 wird der Referentenentwurf zu den weiteren Reformen erwartet. Die für die Kliniken wichtigste Änderung ist die Implementierung von „Integrierten Notfallzentren (INZ)“, die die Portalpraxen ablösen sollen. Hierbei soll ein zentraler Tresen gemeinsam mit dem ärztlichen Bereitschaftsdienst der KV fungieren, durch den der Patient triagiert wird und in die entsprechende Versorgungsebene kommt. Dazu wird eine neue, extrabudgetäre Vergütung geschaffen.

Ein weiterer Reformschritt ist die telefonische Ersttriage. Dazu sollen die Notfallambulanzen und die vertragsärztlichen Bereitschaftsdienste zu einer gemeinsamen Leitstelle verschmelzen. Auch der Rettungsdienst soll zu einem eigenständigen medizinischen Leistungsbereich im SGB V reformiert werden. Viele Fragen sind hierbei noch offen wie beispielsweise Haftungsfragen, Standorte der INZ und konkrete Vergütungen.

Eine weitere einschneidende Neuerung ist der seit Anfang 2019 geltende G-BA-Notfallstufenbeschluss zur Stufenzuordnung und Finanzierungsregelung in der Notaufnahme der Kliniken mit zum Teil erheblichen Umsatzeinbußen für einige Kliniken durch Nichterfüllung der benötigten Kriterien für die lukrative Stufe 3.

Auch die internen Strukturen der ZNA entwickeln sich weiter. So ändert sich die Rolle der Pflege weg vom reinen „Befehls­empfänger“ hin zu einem gleichwertigen Partner. Was das konkret bedeutet, berichtet die Stationsleiterin der Zentralambulanz Notfallaufnahme des Johanna-Etienne-Krankenhauses in Neuss, wo innerhalb kurzer Zeit eine komplette ZNA umstrukturiert wurde.

Die Wirtschaftlichkeit der ZNA bleibt eine Herausforderung. Es geht um eine Erlösoptimierung durch die genaue Kenntnis der Abrechnungsoptionen, dazu gehören unter anderem die EBM-Vergütung, kurzstationäre Fälle und die Abrechnung von Privatpatienten.

Spannend ist auch, welche Rolle die Qualitätsindikatoren zukünftig bei der Steuerung einer ZNA spielen? Ist der geriatrische Patient dann ein Sonderfall? Und wie gut sind die ZNA im Umgang mit der Arzneimitteltherapiesicherheit aufgestellt?

Es ist viel Zeit für Ihre individuellen Fragen geplant.

 
 

Alle Daten

  • 28. Mai 2019

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