Portraits Professor Gernot Marx, Professor Uwe Janssens und Professor Florian Hoffmann

Zentren für Intensivmedizin: „Ein Meilenstein für die Intensivmedizin und die zukünftige Versorgungsqualität“

Der G-BA hat vergangene Woche die Einrichtung von Zentren für Intensivmedizin beschlossen. „Der 19. Oktober 2023 wird in die Geschichte der Intensivmedizin eingehen!“, ist DIVI-Vizepräsident Professor Gernot Marx (links) überzeugt. Die Möglichkeiten, die die neuen Intensivzentren bieten werden, stellen einen Meilenstein in der Patientenversorgung in Deutschland dar. „Wir können jetzt den dringend benötigten Ausbau telemedizinischer Netzwerke vorantreiben und zukünftig gerade kritisch kranken Patienten in kleineren Häusern schnell und unkompliziert helfen“, freut sich der Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen sichtlich.

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Prof. Dominic Dellweg, Prof. Wolfram Windisch und PD Dr. Michael Westhoff

#DIVI23: Die neue NIV-Leitlinie bei akuter respiratorischer Insuffizienz

Die nichtinvasive Beatmung (NIV) als Atmungsunterstützung ohne Intubation oder Tracheotomie wird seit über drei Jahrzehnten in der Akutmedizinbei bei akuter respiratorischer Insuffizienz (ARI) eingesetzt. Eine entsprechende AWMF-Leitlinie dazu aus dem Jahr 2015 wurde jetzt auf der Basis neuer wissenschaftlicher Daten und Publikationen umfassend überarbeitet. Die neue Version ist verabschiedet und publiziert. Aus diesem Grund wird der aktualisierte Wissensstand zum Einsatz der NIV bei akuter respiratorischer Insuffizienz am 29. November 2023 beim DIVI23 praxisnah vorgestellt.

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Schweizer Segelteams Alinghi

DIVI-Jahreskongress: Was intensivmedizinische Teams vom Profi-Segler lernen können

Die Settings, in denen eine Segelboot-Crew und ein intensivmedizinisches Team arbeiten, könnten unterschiedlicher kaum sein: Die einen auf hoher See in rauer Natur, die anderen in einem abgeschlossenen Raum mit viel Medizintechnik. Was beide verbindet, ist der Wille zum Erfolg – und dafür ist ein Team nötig, das vertrauensvoll und effektiv zusammenarbeitet. Profisegler Dominik Neidhart gewann dank exzellentem Teamwork den 31. America‘s Cup, die älteste noch ausgetragene Segelregatta der Welt, – und holte die Trophäe nach 152 Jahren zurück nach Europa. Bei der Eröffnungsveranstaltung des DIVI23, dem Jahreskongress der DIVI, am 29. November 2023 in Hamburg hält er den Festvortrag. „Ich persönlich segle schon seit vielen Jahren hobbymäßig“, verrät Kongresspräsident Professor Thorsten Brenner. „So bin ich überzeugt davon, dass es keine andere Sportart gibt, wo es so stark auf gute Teamarbeit ankommt und wo unterschiedlichste Player wortwörtlich an einem Strang ziehen müssen.“

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Dr. med. Thorsten Brenner und Klaus Notz

#DIVI23: „Das Signal dieses Kongresses ist, dass wir nur gemeinsam als Team stark sind!“

Der Count-Down läuft! In genau 7 Wochen öffnet der Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), kurz DIVI23, wieder seine Pforten. Dem Motto „Interdisziplinarität stärken – Multiprofessionalität leben!“ wird durch eine besondere Premiere Ausdruck verliehen: Zum ersten Mal gibt es zwei Kongresspräsidenten: Prof. Dr. med. Thorsten Brenner (links), Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Essen und Klaus Notz (rechts), Leiter der Bildungseinrichtungen der Akademie der Kreiskliniken Reutlingen. Im Gespräch geben beide einen ersten Einblick, was Teilnehmende ab dem 29. November 2023 erwartet.


Bis zum DIVI23 ist es nicht mehr lang. Wie ist der aktuelle Stand der Vorbereitungen?

  • Notz: „Es läuft alles nach Plan! Das Programm steht, die Referentinnen und Referenten sind eingeladen, Präsidenten-Symposien und Eröffnungsveranstaltung nehmen Form an. Es gibt viel zu tun, aber wir sind ja auch nicht allein.“
  • Brenner: „Vor allem macht es Spaß, derzeit die Zahlen zu verfolgen. Der DIVI23 bricht alle Rekorde. Wir hatten noch nie so viele Abstract-Einreichungen, wir hatten noch nie so viele registrierte Teilnehmer zu dieser Zeit…“
  • Notz: „… mehr als 40 Workshops sind schon ausgebucht, wie auch die Industrieausstellung. Ja, das macht wirklich Spaß!“

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Dr. Teresa Deffner, Dr. Peter Nydahl und Maria Brauchle

ESICM zeichnet „Kinder als Besuchende auf Intensivstationen“ als Paper of the Year aus

Die ICU Kids Study Group kann stolz sein! Die European Society of Intensive Care Medicine ESICM kürte das 10-Punkte-Papier „10 recommendations for child-friendly visiting policies“ zum Paper of the Year in der Rubrik Nurses and Allied Healthcare Professionals. Jetzt werden die Empfehlungen zur familien- und kinderfreundlichen Intensivstation in einem Interview auf der ESICM-Konferenz in Mailand Ende Oktober einem internationalen Publikum vorgestellt. „Es ist großartig, dass die gemeinsame Arbeit der ICU Kids Study Group, die sich aus einem großen interdisziplinären Experten-Team aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zusammensetzt, das in Kooperation mit der DIVI gearbeitet hat, eine solche Anerkennung und Wertschätzung erfährt!“, freut sich Dr. Peter Nydahl, einer der drei federführenden Autoren gemeinsam mit Maria Brauchle und Dr. Teresa Deffner.

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Professor Reimer Riessen

#DIVI23: Nachhaltigkeit in der Intensivmedizin

Etwa fünf Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen werden laut Weltklimarat dem globalen Gesundheitswesen zugeschrieben. Gerade die Intensivmedizin als „High-Tech-Bereich“ produziert enorme Abfallmengen und verbraucht viel Energie und Wasser. Diesem überaus wichtigen Thema widmet sich das Symposium „Green ICU: Nachhaltigkeit auf der Intensivstation“ am Vormittag des 29. November 2023. „Wir Mediziner sind durch unseren Eid, Schaden und Krankheiten von den Menschen abzuwenden und die Gesundheit zu fördern und zu erhalten, in besonderer Weise verpflichtet“, erklärt Professor Thomas Bein, ehemaliger Leiter der operativen Intensivstation der Klinik für Anästhesiologie am Universitätsklinikum Regensburg. Zusammen mit Professor Reimer Riessen (Foto), dem leitenden Oberarzt der Internistischen Intensivmedizin am Universitätsklinikum Tübingen, hat er drei abwechslungsreiche Vortragsredner eingeladen, die berichten, was Intensiv- und Notfallmediziner beitragen können, um die Folgen des Klimawandels abzumildern.

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DIVI-Kindernotfallkarte

DIVI entwickelt Kindernotfallkarte für leichtere Anwendung von Medikamenten im Kindernotfall

Beim Kindernotfall muss es schnell gehen! Was wiegt der Säugling? Wie schwer ist das Grundschulkind? Wie muss entsprechend das Medikament dosiert werden? Wie viel ist zu viel? Wie viel zu wenig? Die exakte Berechnung der gewichtsadaptierten Medikamentenapplikation stellt den Rettungsdienst und alle Erstversorger vor eine der größten Herausforderungen. So kommt es nicht selten zu folgenschweren Dosierungsfehlern. Die DIVI-Sektion Pädiatrische Intensiv- und Notfallmedizin hat deshalb jetzt die allgemeingültige DIVI-Kindernotfallkarte entwickelt und veröffentlicht. „Die DIVI-Kindernotfallkarte soll die Anwendung von Medikamenten beim Kindernotfall deutlich erleichtern”, wünschen sich die federführenden Sektionsmitglieder Dr. Bernd Landsleitner und Professor Florian Hoffmann. Sie betonen: „Je schneller die Karte in jedem Rettungswagen verfügbar ist, desto besser!“

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Professor Felix Walcher und Dr. Bernadett Erdmann

#DIVI23: Digitale Anwendungsfelder in der klinischen Notfallmedizin

Die enorm dynamische Entwicklung im Bereich der Digitalisierung macht sich zunehmend (zum Glück) auch im Klinikalltag der Intensiv- und Notfallmediziner bemerkbar. Vor allem in der Corona-Pandemie hat sich die digitale Zusammenarbeit im Gesundheitswesen als sehr effizient erwiesen – zum Beispiel bei der Darstellung der Belastungen von Notaufnahmen, die am Register des Aktionsbündnis zur Verbesserung der Kommunikations- und Informationstechnologie in der Intensiv- und Notfallmedizin (AKTIN) teilnehmen. Das Symposium der DIVI-Sektion Notfalldokumentation widmet sich deshalb am Donnerstag, den 30. November 2023 speziell der Digitalisierung in der klinischen Notfallmedizin. „Es erwarten die Teilnehmenden drei sehr interessante Vorträge, die die Möglichkeiten der standardisierten Dokumentation und daraus resultierend die Auswertungsmöglichkeiten für Versorgungsforschung, Public Health und andere wissenschaftliche Fragestellungen aufzeigen werden“, erklärt der Symposiums-Vorsitzende, DIVI-Präsident Professor Felix Walcher (links).

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  1. #DIVI23: Wie mit Ressourcenmangel in der Akut- und Notfallmedizin umgehen?
  2. DIVI begrüßt Empfehlungen der Regierungskommission zur Reformierung des Rettungsdienstes
  3. BMG verhindert G-BA-Richtlinie zur Ersteinschätzung
  4. DIVI kritisiert Vorschlag und Vorgehen für PFAS-Verbot

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