Aktuelle Meldungen

Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

Verleihung des Valerius-Preis

An die volle Atemkontrolle muss sich ein Patient nach einer Operation mit künstlicher Beatmung erst wieder gewöhnen. Diese spezielle Entwöhnungsphase kann bei einer Langzeitbeatmung bis zu mehrere Wochen dauern. Geschulte Atmungs- und Physiotherapeuten unterstützen Betroffene in dieser Zeit. Wissenschaftler haben sich die Arbeit dieser Therapeuten genauer angeschaut und wurden dafür jetzt mit dem über 1.500 Euro dotierten Valerius-Preis der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) geehrt. Die Preisträger sind Norbert Schwabbauer vom Universitätsklinikum Tübingen, Silke Klarmann vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und Dr. Jens Geiseler von der Klinik für Pneumologie, Beatmungs- und Schlafmedizin an der Paracelsus-Klinik Marl. Sie haben den Preis im Rahmen des DIVI-Jahreskongresses in Leipzig erhalten.

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Programmheft des Kongresses

Intensiv- und Notfallmedizin ist Teamwork. Der 17. Kongress der DIVI zeigt in seinem umfangreichen wissenschaftlichen Programm, wie interdisziplinäre Profis miteinander arbeiten. Insgesamt 162 Abstracts zu Symposien, freien Vorträgen und Postern sind für die Tagung eingereicht worden. Alle Texte finden Sie im Abstract-Band, aufbereitet als E-Book. Nutzen Sie das E-Book gerne zur Vor- und Nachbereitung des Kongresses! Bitte beachten Sie, dass der Abstract-Band lediglich online abrufbar ist. Eine Druckversion ist nicht verfügbar.

VerVerleihung des Best-Teacher-Awardleihung des Best Teacher Award

Neurochirurg Professor Jürgen Piek (Foto, links) gewinnt den Best-Teacher-Award der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Der Direktor der Abteilung Neurochirurgie an der Universitätsmedizin Rostock erhält die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung für seinen Vortrag zum Thema „Spinales Trauma“ und wurde jetzt im Rahmen des DIVI-Jahreskongresses in Leipzig ausgezeichnet. Piek gibt Ärzten und Pflegepersonal konkrete Handlungsanweisungen für die Behandlung von Patienten mit Querschnittslähmung. Besonders berücksichtigt werden dabei einhergehende Probleme wie Thrombose oder Blasenlähmung.

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Professor Stefan Kluge (links) und Professor Thomas Nicolai (rechts)

Die Bilanz des 17. DIVI-Kongresses kann sich sehen lassen: Rund 4.000 Teilnehmer kamen in der vergangenen Woche ins Congress Center nach Leipzig, das sind rund 300 Menschen mehr als beim letzten Leipziger Kongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. Die Workshops waren zu etwa 95 Prozent ausgebucht – ein weiterer Rekord! Nach drei intensiven und langen Kongresstagen wollten wir von den Verantwortlichen wissen, welche Bilanz sie ziehen. Im Interview schildern Kongresspräsident Professor Thomas Nicolai (Foto, rechts), Leiter der Interdisziplinären Kinder-Intensivstation des Dr. von Haunerschen Kinderspitals der LMU München, und der wissenschaftliche Programmleiter Professor Stefan Kluge (Foto, links), Direktor der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, ihre persönlichen Eindrücke.

Herr Professor Nicolai, was nehmen Sie nach diesem Kongress mit nach Hause?
Prof. Thomas Nicolai: Wir haben zu vielen aktuellen Fragen ganz neue Diskussionspunkte erlebt und Antworten präsentiert bekommen. Und das von Menschen, die einzigartiges Fachwissen besitzen. Zum Beispiel haben wir bei der Beatmung gelernt, dass vermeintlich gute Lösungen – wie etwa großen Druck anwenden – nicht immer optimal oder gar kontraproduktiv sein können. Dann haben wir gelernt, dass wir viel mehr in Simulationsübungen für den Notfall beziehungsweise für schwierige Situationen investieren müssen. Ständige Weiterbildung ist also essenziell!

Herr Professor Kluge, wie wurde das wissenschaftliche Programm denn insgesamt angenommen?
Prof. Stefan Kluge: Wir sind hochzufrieden, denn wir hatten 300 Teilnehmer mehr als beim letzten Mal in Leipzig, rund 4.000 Menschen waren insgesamt beim Kongress. Es gibt wenige kleinere Dinge, die man noch verbessern kann. Zum Beispiel die Verteilung der Sitze auf die Säle, wenn ein Thema sehr gut angenommen wird. Da sind wir in Leipzig teilweise an unsere räumlichen Kapazitätsgrenzen gekommen.

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Verleihung des Forschungsförderpreis Delir-Management

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und Royal Philips verleihen zum ersten Mal den Forschungsförderpreis Delir-Management. Der mit 10.000 Euro dotierte Förderpreis wurde jetzt während des DIVI-Jahreskongresses in Leipzig überreicht. Preisträgerin ist Privatdozentin Dr. med. Barbara Sinner, die an der Klinik für Anästhesiologie der Universität Regensburg tätig ist. Ihr Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Rolle der akzidentellen Burst Suppression bei der Entstehung des Emergence Deliriums bei Kleinkindern. Der Förderpreis wird im nächsten Jahr fortgeführt. Bewerbungen nimmt die DIVI bis zum 31. Mai 2018 entgegen. Weitere Informationen hierzu gibt es in der Rubrik Forschung/Preise und Ausschreibungen auf: www.divi.de.

„Der Preis ist eine wertvolle Unterstützung und eine tolle Bestätigung unserer Arbeit“, freut sich PD Dr. med. Barbara Sinner, Klinik für Anästhesiologie, Universität Regensburg. „Wir beobachten das Phänomen des Emergence Deliriums bei bis zu 80 Prozent der operierten Kleinkinder. Allerdings weiß man derzeit kaum etwas über den Entstehungsmechanismus und das macht es schwer, Behandlungsempfehlungen zu definieren. Hier setzten wir mit unserer Forschungsarbeit an“, so Sinner weiter. Bei dem Forschungsprojekt handelt sich um eine prospektive Beobachtungsstudie, die im Sommer 2017 startete und sich derzeit in der Rekrutierungsphase befindet. Insgesamt sollen 50 Kinder in die Studie eingeschlossen werden. Im Laufe des nächsten Jahres wird es eine erste Zwischenauswertung geben.

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